Abo
  • Services:

Amazon-Aktionäre: Amazon soll Rekognition nicht an die Polizei verkaufen

Rekognition soll für Strafverfolger tabu sein: Aktionäre des Onlinehändlers Amazon haben dessen Chef Jeff Bezos aufgefordert, das Gesichtserkennungssystem nicht mehr an staatliche Stellen zu verkaufen. Sie befürchten Überwachung und Willkür.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Gesichtserkennungsystem Rekognition: Gefahr für die Privatsphäre
Amazons Gesichtserkennungsystem Rekognition: Gefahr für die Privatsphäre (Bild: Amazon)

Weiterer Widerstand gegen Amazons Gesichtserkennungssystem Rekognition: Eine Gruppe von Aktionären hat Amazon-Chef Jeff Bezos aufgefordert, Rekognition nicht weiter an Strafverfolgungsbehörden zu verkaufen. Das System, das unter anderem von der Polizei in Orlando, Florida, und im Sheriffbüro in Oregon im Einsatz ist, kann Gesichter in Videos erkennen.

Stellenmarkt
  1. DFL Digital Sports GmbH, Köln
  2. BWI GmbH, deutschlandweit

Die Aktionäre befürchten, dass das System zur Überwachung eingesetzt wird und sehen darin eine Gefahr für die Privatsphäre der Bürger. Menschen mit einer anderen Hautfarbe, Einwanderer oder zivilgesellschaftliche Gruppen sollen vom Einsatz dieser Technik besonders stark betroffen sein, schreiben die Aktionäre. Zudem seien sie besorgt, dass das System ins Ausland, speziell an autoritäre Regierungen verkauft werden könnte.

Zu den Unterzeichnern gehören Befürworter ethischer Investitionen, wie etwa die Social Equity Group, ein Anlageberatungsunternehmen für sozial verantwortliche Investments, oder die Northwest Coalition for Responsible Investment. Neben den Investoren haben auch schon US-Bürgerrechtsorganisationen, darunter die American Civil Liberties Union, Human Rights Watch, die Freedom of the Press Foundation und die Electronic Frontier Foundation kürzlich Amazon aufgefordert, die Software nicht mehr an Regierungsstellen zu verkaufen.

Amazon hat Rekognition 2016 vorgestellt. Das System erkennt Menschen und Objekte in Videos und Bildern, wenn es über Vorlagen verfügt. Laut Amazon haben US-Behörden das System dazu eingesetzt, um vermisste Personen oder Ladendiebe zu finden. Bei der Hochzeit von Prinz Harry kürzlich wurde das System genutzt, um Teilnehmer der Zeremonie zu identifizieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  2. 12,99€
  3. 6,37€
  4. 39,99€ (Release 14.11.)

plutoniumsulfat 28. Jun 2018

Und wer Bücher schreibt, die auf Amazon verkauft werden, macht sich daran schuldig. Und...

TeaShirt 19. Jun 2018

Was hier wieder für spinner sind. Setzen kameras in städten mit dem hier gleich mag...

Gandalf2210 19. Jun 2018

Aber der amerikanische. Nationale Sicherheit. Damit geht alles Frag mal Hedy lamarr wie...

captaincoke 19. Jun 2018

Ich vermute mal stark, dass das ganze ein Abo-/Lizenzsystem ist. Daher könnte Amazon nach...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /