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Amazon: Abschaffung der Papierrechnung verärgert Kunden

Mit dem Schutz der Umwelt begründet Amazon, dass es bei Bestellungen keine Papierrechnung mehr beilegen wolle. Kunden halten das Argument für vorgeschoben.

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Amazon-Pakete künftig ohne Papierrechnung
Amazon-Pakete künftig ohne Papierrechnung (Bild: Matthew Lloyd/Getty Images)

Mit einem Facebook-Posting hat Amazon bekanntgegeben, dass künftig Lieferungen keine Papierrechnung mehr beiliegt. Die Rechnungen können künftig online eingesehen werden. Der Käufer muss sie bei Bedarf selbst ausdrucken - und trägt somit die Kosten für Papier, Tinte oder Toner sowie den Verschleiß des Druckers. Amazon begründet das mit dem Umweltschutz.

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Vor allem Unternehmen brauchen Rechnungen für die Buchhaltung. Offenbar haben viele Amazon-Kunden die gedruckten Rechnungen geschätzt, wie die Reaktionen auf die Änderungen unter dem Facebook-Posting zeigen. Dort wird vermutet, dass Amazon schlicht Aufwand und Kosten scheue, die Rechnungen auf Papier auszudrucken und dem Paket beizulegen, und nicht der Umwelt dienen wolle.

Gesetzlich ist Amazon dazu verpflichtet, Unternehmen Papierrechnungen auszustellen. Im deutschen Umsatzsteuergesetz heißt es: "Rechnungen sind auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers elektronisch zu übermitteln." Eine solche Einwilligung liegt aber mit der Bekanntgabe auf Facebook nicht vor.

Kunden fordern Verzicht auf Werbeflyer

Dem Umweltschutz würde mehr bringen, die üblichen Papiergutscheine und Werbeflyer wegzulassen, die quasi jeder Amazon-Bestellung in Fülle beilägen, lautet ein häufig vorgebrachtes Argument. Auch könne Amazon etwas für die Umwelt tun, indem es die Größe der Pakete passender zur bestellten Ware auswähle und Ware nicht in überdimensionierten Paketen versende.

Gelegentlich würden außerdem Artikel einzeln versandt, obwohl der Kunde bei der Bestellung angegeben habe, dass die Waren zusammen versendet werden sollten. Auch hier könne Amazon sich umweltfreundlicher verhalten und dies entsprechend berücksichtigen. Es kommt durchaus vor, dass dann mehrere Amazon-Pakete an einem Tag geliefert werden, deren Inhalt auch in ein Paket gepasst hätte.

Vorschlag an Amazon

Einige Nutzer zeigen aber auch Verständnis für die Entscheidung von Amazon. Sie vermuten, dass einige Kunden die Papier-Rechnungen nicht benötigen. Daher schlagen diese vor, dass der Kunde auswählen können sollte, ob er eine Papierrechnung erhält oder nicht. Ob Amazon auf diesen Vorschlag eingeht, wird sich zeigen.



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datenpilot 26. Feb 2015

Falls für die Buchhaltung, Steuererklärung, lokale Archivierung oder nur aus Interesse...

Dwalinn 27. Jun 2014

Finde ich auch gut, habe zuhause einen riesen Stapel an Rechnungen die ich endlich mal...

u21 27. Jun 2014

Milliarden-Gewinne!? Wer, wann und Wo? Amazon in Europa?? In Luxemburg?? Denn um das...

h3ck 26. Jun 2014

"Gesetzlich ist Amazon dazu verpflichtet, Unternehmen Papierrechnungen auszustellen. Im...

ocm 26. Jun 2014

und die Krake Amazon vermeiden! Das schafft auch (faire!) Arbeitsplätze in Deutschland...


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