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Amazon: 100 Millionen verkaufte Alexa-Geräte und viele Fragen

Amazon hat erstmals eine konkrete Zahl zu den verkauften Alexa-Geräten bekanntgegeben. Demnach wurden bisher 100 Millionen Alexa-Geräte verkauft. Eine genauere Aufschlüsselung bleibt das Online-Kaufhaus weiter schuldig.

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Amazon nennt erstmals grobe Verkaufszahlen zu Alexa-Lautsprechern.
Amazon nennt erstmals grobe Verkaufszahlen zu Alexa-Lautsprechern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verkaufszahlen einzelner Produkte nennt Amazon so gut wie nie. Daher ist es beachtlich, dass das Online-Kaufhaus erstmals eine Zahl zu den verkauften Alexa-Geräten bekanntgibt. Im Gespräch mit The Verge nannte David Limp die Zahl von 100 Millionen Alexa-Geräten. Limp ist bei Amazon der Chef für die selbst entwickelten Geräte, ist also auch für Kindle und Fire TV verantwortlich.

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Die genauen Worte Limps zu den Verkaufszahlen gibt The Verge nicht wieder und der Artikel dokumentiert auch keine Rückfragen dazu. Dadurch bleiben viele Fragen offen. Vermutlich beziehen sich die 100 Millionen verkauften Alexa-Geräte auf den Zeitraum seit der Einführung des ersten Echo-Lautsprechers im Sommer 2015 in den USA. In Deutschland kamen die Echo-Lautsprecher im Herbst 2016 auf den Markt.

Auch bleibt offen, ob es sich dabei nur um die direkt von Amazon verkauften Geräte handelt oder ob tatsächlich alle am Markt befindlichen Alexa-Geräte aufgeschlüsselt sind. Jedes Alexa-Gerät ist mit den Amazon-Servern verbunden, so dass Amazon problemlos in der Lage sein sollte, die Menge an installierten Geräten zu ermitteln, auch wenn diese nicht direkt bei Amazon gekauft wurden.

Weniger Funktionen für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller

Falls sich die Zahl auf die direkt von Amazon verkauften Geräte bezieht, bleibt zudem offen, ob hier nur die Echo-eigenen Geräte aufgeführt sind oder ob auch Produkte von Drittanbietern mit in die Zählung aufgenommen wurden. Die von Limp genannte Zahl von 100 Millionen verkauften Geräten liefert also ohne genauere Angaben nur eine grobe Orientierung.

Seit Längerem erlaubt es Amazon anderen Herstellern, ihre Geräte vorinstalliert mit Alexa zu verkaufen. Wer sich ein Alexa-Gerät kauft, das nicht direkt von Amazon stammt, muss sich allerdings bei den Alexa-Basisfunktionen auf einige Beschränkungen einstellen. Amazon selbst gibt darüber keine Auskunft und listet auch keine Übersicht, welche Funktionen bei welchen Produkten fehlen.

Nicht immer ist eine Spotify-Unterstützung dabei, die Musik-Multiroom-Funktionen stehen nur für Echo-Geräte bereit und auch die Anruf- und Messaging-Funktionen sind nur zwischen Echo-Lautsprechern möglich. Amazon will die beiden zuletzt genannten Funktionen später einmal auch für andere Hersteller bereitstellen, aber wie lange das noch dauert, ist nicht bekannt.

Eine Änderung des Alexa-Aktivierungsworts erlaubt Amazon nur für die eigenen Echo-Produkte - hier ist auch langfristig keine Änderung vorgesehen. Zumindest diesbezüglich werden sich Echo-Geräte immer anders verhalten als Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

Wenn das Fire-TV-Gerät zu langsam reagiert

Wer einen Alexa-Lautsprecher für die Steuerung eines Fire TV verwendet, kann das Streaminggerät auf Zuruf steuern. Wer ein anderes Gerät nutzt, muss sich damit abfinden, dass es bis zu drei Sekunden dauert, bis etwa eine Wiedergabe pausiert ist. Ein Echo-Lautsprecher reagiert hier deutlich schneller. Diese drei Sekunden lassen einen immer wieder vermuten, dass der Sprachbefehl nicht verstanden wurde - die Zeitspanne ist einfach zu lang. Bisher ist nicht bekannt, dass Amazon dieses Verhalten ändern will.

Bisher behandelt Amazon Dritthersteller von smarten Lautsprechern also in mehreren Bereichen anders als die eigenen Echo-Lautsprecher. Dennoch geht Limp davon aus, dass irgendwann deutlich mehr smarte Lautsprecher mit Alexa von anderen Herstellern kommen werden als Amazon selbst wird anbieten können. Daher wolle sich Amazon darauf konzentrieren, passende Entwicklerwerkzeuge anzubieten.

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ImBackAlive 07. Jan 2019

Und das kannst du als super ITler wie? Die Daten, die das Echo-Ding überträgt, sind...

ImBackAlive 07. Jan 2019

Das ist natürlich falsch - Amazon(s Services) haben natürlich auch Zugriff auf diese...


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