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Amazfit T-Rex Dual Solar: Diese Smartwatch lädt auf beiden Seiten mit Sonnenlicht

Bei der T-Rex Dual Solar kombiniert Amazfit ein AMOLED-Display mit Solarmodulen auf Vorder- und Rückseite.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der T-Rex Dual Solar (Bild: Amazfit)
Artwork der T-Rex Dual Solar Bild: Amazfit

Bei Garmins Fenix-Reihe wird seit Jahren darüber diskutiert, ob sich AMOLED-Display und Solarladung sinnvoll kombinieren lassen. Garmin selbst trennt beides auch bei der aktuellen Fenix 9 Pro: Die AMOLED-Versionen kommen ohne Solar, die Solarmodelle verwenden weiterhin ein stromsparendes MIP-Display.

Amazfit versucht nun genau diese Kombination und geht bei der neuen T-Rex Dual Solar mit einem zweiten Solarpanel auf der Rückseite noch einen Schritt weiter.

Die Outdoor-Smartwatch besitzt ein 1,32 Zoll großes AMOLED mit bis zu 3.000 Nits. In das Display ist ein Solarmodul integriert, ein zweites sitzt im Gehäuseboden. Dieses hintere Panel besteht aus Keramikglas und besitzt mehr als die doppelte aktive Ladefläche.

Entworfen ist es vor allem dafür, die Uhr während einer Pause abzunehmen und mit der Rückseite in die Sonne zu legen, oder mit dem mitgelieferten Band außen am Rucksack zu befestigen.

Amazfit verspricht bei typischer Nutzung bis zu 25 Tage Akkulaufzeit. Drei Stunden täglich bei 50.000 Lux sollen diesen Wert mit dem vorderen Solarpanel auf 34 und mit dem größeren Panel auf der Rückseite auf 51 Tage erhöhen. Bei intensiver Nutzung sind es 13 Tage ohne beziehungsweise bis zu 18 Tage mit Solar.

Vergleich mit der Garmin Fenix 9 Pro

Beim Wandern oder Klettern mit GPS nennt Amazfit bis zu 48 Stunden, bei kontinuierlicher Solarunterstützung bis zu 57 Stunden. Im stark eingeschränkten Outdoor-Extremmodus sind sogar bis zu 180 Tage möglich, dann wird die GPS-Position allerdings nur einmal pro Stunde ermittelt.

Eine Fenix 9 Pro AMOLED (Test auf Golem) erreicht im Smartwatch-Betrieb je nach Größe maximal 10 bis 31 Tage.

Die Fenix 9 Pro Solar mit MIP-Display kommt auf bis zu 34 Tage in 47 mm und 57 Tage in 51 mm – jeweils einschließlich Solar. Die Amazfit liegt mit maximal 51 Tagen also dazwischen.

Bei längeren GPS-Aktivitäten hat Garmin dagegen einen deutlichen Vorsprung: Die beiden Solarmodelle erreichen mit ausreichend Licht bis zu 81 beziehungsweise 124 Stunden.

Abseits der Solartechnik ist die T-Rex Dual Solar als robuste Outdoor-Sportuhr ausgestattet. Sie besitzt Saphirglas, eine Lünette aus Titan Grade 5 und 64 GByte Speicher.

Hinzu kommen Dualband-GNSS, vorinstallierte Farbkarten, Höhenlinien- und Skikarten sowie Offline-Routenplanung. Mehr als 180 Sportmodi, Bluetooth-Telefonie, Offline-Musik und eine integrierte LED-Taschenlampe sind ebenfalls an Bord.

Amazfit nennt bislang weder die Gehäuseabmessungen noch das Gewicht der T-Rex Dual Solar. Das 1,32-Zoll-Display und Unterlagen aus dem Zertifizierungsverfahren deuten allerdings auf eine ausgesprochen große Uhr in der Größenordnung von etwa 50 mm hin.

Die Amazfit(öffnet im neuen Fenster) T-Rex Dual Solar kann ab dem 22. September 2026 in Europa vorbestellt werden. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 659 Euro. Die Uhr ist bis 10 ATM wasserdicht und laut Amazfit für Freizeittauchgänge bis 50 Meter geeignet.


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