América Móvil: KPN-Großaktionär stimmt E-Plus-Verkauf zu

América Móvil hat sich verpflichtet, der Übernahme von E-Plus zuzustimmen. Jetzt steht noch das Bundeskartellamt vor dem Zusammenschluss von E-Plus und O2 zum größten Mobilfunkbetreiber Deutschlands.

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América Móvil: KPN-Großaktionär stimmt E-Plus-Verkauf zu
(Bild: Henry Romero/Reuters)

Der mexikanische KPN-Großaktionär América Móvil hat dem Verkauf von E-Plus an Telefónica Deutschland zugestimmt. Das geht aus einer Adhoc-Mitteilung von Telefónica Deutschland hervor. América Móvil habe sich "unwiderruflich dazu verpflichtet", dem Erwerb von E-Plus durch Telefónica auf der außerordentlichen Hauptversammlung von KPN Anfang Oktober 2013 zuzustimmen.

KPN erhält einen Anteil von 24,9 Prozent an Telefónica Deutschland und 3,7 Milliarden Euro in bar.

Offenbar auf Druck des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim von América Móvil hatte die Telefónica ihr Angebot für E-Plus erhöht und bewertet den Mobilfunkbetreiber nun mit 8,55 Milliarden Euro. América Móvil will seine 30-prozentige Beteiligung an KPN auf mehr als 50 Prozent steigern und bietet 2,40 Euro pro Aktie.

Die Transaktion steht weiter unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden und wird für Mitte 2014 erwartet. Das Bundeskartellamt hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Übernahme von E-Plus genau zu überprüfen. Das hat Behördenchef Andreas Mundt erklärt. Die Wettbewerbsbehörde will die Prüfung des Zusammenschlusses von E-Plus und O2 darum an sich ziehen, und nicht der EU-Kommission überlassen.

Die Bundesnetzagentur hat zudem angekündigt, möglicherweise GSM- und UMTS-Lizenzen zurückzufordern. Die Lizenzen seien auf Grundlage von "wettbewerblicher Unabhängigkeit" der Unternehmen vergeben worden. "Im äußersten Fall kann die Bundesnetzagentur das durch einen Widerruf der betroffenen Frequenzzuteilung durchsetzen." Möglich sei sogar, dass ein Teil des Spektrums an einen neuen Mobilfunkbetreiber geht.

Die Hauptversammlung von KPN ist am 2. Oktober 2013 angesetzt.

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