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Golem Plus Artikel
Always Connected PCs:
Qualcomm braucht Microsoft

Mit dem Snapdragon 8cx hat Qualcomm den ersten dedizierten ARM-Chip für Notebooks vorgestellt. Damit solche Geräte mit Windows 10 on ARM aber erfolgreich werden, dürfen Microsoft und die ARM64-Entwickler den Glauben an die Always Connected PCs nicht verlieren.
/ Marc Sauter
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Ein Snapdragon 8cx für Always Connected PCs (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Ein Snapdragon 8cx für Always Connected PCs Bild: Marc Sauter/Golem.de

Qualcomm ist fest davon überzeugt, dass Notebooks mit Snapdragon-Chips eine echte Chance am Markt haben. Um die Always Connected PCs mit Windows 10 on ARM überhaupt erst richtig attraktiv zu machen, entwickeln die US-Amerikaner mit dem Snapdragon 8cx extra ein schnelles SoC. Das ist wichtig, denn das bisherige Kerngeschäft von Qualcomm – Smartphones und Modems – schrumpfte zuletzt deutlich. Ohne Microsofts kontinuierliche Unterstützung werden die Always Connected PCs jedoch nicht erfolgreich sein.

Seit sich Apple von Qualcomm abgewandt hat und ausschließlich LTE-Modems von Intel in seinen iPhones verbaut, ist ein umsatzstarker Kunde weggebrochen – zumindest vorerst. Samsung setzt ohnehin seit Jahren auch auf die eigenen Exynos-Chips und Huawei verbaut ebenfalls die selbst entwickelten Kirin-SoCs. Zwar hat Qualcomm mit BBK Electronics (Oneplus,Oppo, Vivo) und Xiaomi weiterhin zwei extrem große Partner sowie viele kleinere, dennoch war es die richtige Entscheidung, parallele Geschäftsbereiche aufzubauen. Das Server-CPU-Geschäft mit den Centriq-CPUs ist allerdings stark umkämpft, unter anderem weil Cloud-Giganten wie Amazon mittlerweile eigene Prozessoren verwenden.

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