Abo
  • IT-Karriere:

Always Connected PCs: Mozilla hat ARM64-Firefox für Windows 10 on ARM

Wer ein Notebook mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM besitzt oder zu kaufen plant, kann mittlerweile Firefox als nativen ARM64-Browser nutzen. Der ist deutlich flotter als die emulierte x86-Version.

Artikel veröffentlicht am ,
ARM64-Firefox ist primär für Windows 10 on ARM gedacht.
ARM64-Firefox ist primär für Windows 10 on ARM gedacht. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Mozilla hat eine erste Nightly Build des Firefox-Browsers als ARM64-Anwendung veröffentlicht. Die Entwickler betonen, dass es sich um eine nicht ausführlich getestete Version handelt, welche sehr wahrscheinlich diverse Bugs aufweist. Die Nightly Build v66.0a1 ist für Windows 10 on ARM gedacht, das Betriebssystem wird auf sogenannten Always Connected PCs mit Snapdragon 835/850 verwendet. Künftig sind auch Geräte mit dem neuen Snapdragon 8cx geplant, vor Herbst 2019 erwarten wir solche aber nicht.

Stellenmarkt
  1. Wirtschaftsrat der CDU e.V., Berlin
  2. intersoft AG, Hamburg

Bisher war Firefox für Windows 10 on ARM nur als emulierte x86-Win32-Anwendung verfügbar, weshalb der Browser bereits bei wenigen Tabs mit größeren Webseiten schon zäh läuft und sich nicht mehr flüssig bedienen lässt (siehe Test der Always Connected PCs). Im Dezember 2018 konnten wir eine nicht öffentliche Nightly Build von ARM64-Firefox ausprobieren, die deutlich runder läuft als die x86-Win32-App. Bisher lag nativ nur Microsofts Edge vor, denn Googles Chrome wird ebenfalls emuliert. Künftig wird Edge auf Chromium setzen, es wird derzeit auf ARM64 portiert - in den nächsten Monaten dürften die großen Browser alle nativ vorliegen.

Damit die Snapdragon-Chips mit ARM-Architektur sinnvoll unter Windows 10 verwendbar sind, hat Microsoft unter anderem den Kernel und diverse integrierte Treiber nativ in ARM64 kompiliert. Für Win32-Apps verwendet Microsoft einen x86-Emulator, der über die WoW-Abstraktionsebene (Windows-on-Windows) und über spezielle CHPEs (Compiled Hybrid Portable Executables) läuft, was je nach Anzahl der CPU-Last zwischen sehr langsam und ziemlich flott ist. Native ARM64-Apps sind durchweg schneller, erfordern aber die Unterstützung seitens der jeweiligen Entwickler.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-87%) 4,99€
  2. (-57%) 6,50€
  3. 3,99€
  4. 0,49€

JouMxyzptlk 07. Jan 2019

Perfekt: Jetzt kann ich mit dem Finger auf Firefox zeigen die mit ihrer Marktkraft und...

schubumkehr 07. Jan 2019

Mozilla hat es tatsächlich geschafft, gegen eine Windows-API zu implementieren und ein...


Folgen Sie uns
       


Anno 1800 - Fazit

Die wunderbare Welt von Anno 1800 schickt Spieler auf Inseln, auf denen sie nach und nach ein riesiges Imperium aufbauen können.

Anno 1800 - Fazit Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

    •  /