• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Asus verkauft das Nova Go (TP370QL) für 800 Euro, dafür stecken 6 GByte RAM (nicht 4 GByte!) und 128 GByte Storage drin - verfügbar ist es bisher nur per Ratenzahlung bei 1&1. Das von uns verwendete HP Envy x2 (12e) gibt es einzig im Ausland, dort kostet es 1.000 US-Dollar. Für Intel-Pendant mit Core M und LTE-Modem, das Envy x2 (12g), ruft der Hersteller 150 US-Dollar mehr auf. Das Lenovo Miix 630 ist nicht in Europa erhältlich.

Fazit

Stellenmarkt
  1. Wilhelm Reuss GmbH & Co. KG, Berlin
  2. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz

Nach mehreren Wochen mit zwei Always Connected PCs von Asus und HP samt Windows 10 on Snapdragon sind wir angetan - und ernüchtert: Im besten Fall fühlen sich die beiden lautlosen Notebooks an wie ein reguläres x86-Convertible, sie weisen eine drastisch längere Akkulaufzeit auf und wir haben dank LTE nahezu überall Internetzugriff. Im schlimmsten Fall hingegen dauert der Foto-Export viel zu lange und dann verweigert der Drucker mangels ARM-Treiber auch noch den Dienst.

Der generelle Ansatz von Windows 10 on Snapdragon gefällt uns, denn wir können grundlegend die meiste Software verwenden, egal ob diese als nativer ARM-Code oder als emulierte x86-App vorliegt. Die Performance des Snapdragon 835 liegt etwa auf dem Niveau eines Core M, für alltägliche Programme ist der Chip mehr als flott genug. Wer primär (per Microsofts Edge) im Internet surft, mit Office-Lösungen arbeitet und Filme anschaut, erhält ein tolles Paket. Auch Photoshop läuft samt Stift, ältere Spiele wie Defense Grid laufen ebenfalls.

Bei aufwendigeren Aufgaben wie Foto-Exports müssen wir aber länger warten, was je nach Software nerven kann. Einige beliebte Anwendungen wie Chrome oder Spotify sind im aktuellen Zustand schlicht nicht nutzbar, da sie aufgrund der x86-Emulation heftig ruckeln oder abstürzen. Hier sind die jeweiligen Entwickler gefragt, entsprechende ARM64-Versionen zu programmieren, nachdem Microsoft und Qualcomm vorgelegt haben. Neben der teils unzureichenden Performance ist es die Kompatibilität problematisch, denn x86-64-Bit-Software wird (bisher) nicht unterstützt. Käufer sind banal ausgedrückt noch Beta-Tester.

Hinsichtlich der Laufzeit überzeugen die Always Connected PCs bereits, effektiv haben wir beim Surfen im Internet, Anschauen von Serien oder Tippen von Texten locker 50 Prozent mehr oder doppelt so viele Akkureserven. Effektiv sind 15 bis 20 Stunden statt 10 bis 15 Stunden realistisch, wobei wie üblich das Nutzerverhalten eine Rolle spielt. Die Systeme fühlen sich dank Connected Standby per dauerhafter LTE-Internetverbindung wie ein Smartphone an, wenngleich ihn nicht alle Apps beherrschen: Skype-Anrufe und E-Mails schreiben per Outlook klappt, reguläre Downloads allerdings brechen ab.

Asus' Nova Go als 360-Grad-Convertible für 800 Euro finden wir nur bei geringem Budget empfehlenswert, da die Verarbeitung mäßig und das Glare-Display zu dunkel ist. Für den Preis erhalten Käufer auch im x86-Segment ähnliches, von daher ist das keine Kritik an Windows 10 on Snapdragon. Besser gefällt uns das in Deutschland nicht verfügbare HP Envy x2: Das Detachable mit hellem Display, mitgeliefertem Stift und schön steifer Anstecktastatur überzeugt - es kostet aber gleich 1.000 US-Dollar vor Steuern.

Die Always Connected PCs sind die ersten ihrer Art, sie treffen allerdings gleich zum Start auf etablierte und exzellente x86-Geräte. Schon im Herbst 2018 soll der nächste Schwung mit dem Snapdragon 850 folgen und Qualcomm arbeitet längst an der übernächsten Generation für 2019. Wir raten interessierten Käufern, die Entwicklung der Always Connected PCs die nächsten Monate über zu verfolgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Asus Nova Go trifft HP Envy x2
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

horotab 26. Jul 2018

Kommt drauf an, bei .Net Core ist mit der neuen Version 2.0 ein großer Schritt Richtung...

Some0NE 17. Jul 2018

Crucial vertickt RAM Upgrades dafür, nachdem die "guaranteed compatible" schreiben, gehe...

ms (Golem.de) 15. Jul 2018

Ich hätte noch Flash und Memory und NAND anzubieten.

registrierungen... 14. Jul 2018

Lieber Arm dran, als Arm ab ;-)

mwo (Golem.de) 13. Jul 2018

Gut gesehen! Hier ist die gesamte Kollektion an Aufklebern: https://ibb.co/cGQHHT


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion angespielt

Mit Legion bekommt die Serie Watch Dogs eine dritte Chance von Ubisoft. Schauplatz ist London nach dem Brexit, eine korrupte Regierung und Banden unterdrücken die Bevölkerung, die sich allerdings wehrt. Wichtigste Neuerung gegenüber den Vorgängern: Spieler können Passanten für den Widerstand rekrutieren.

Watch Dogs Legion angespielt Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


      •  /