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Die Laufzeiten sind enorm

Eines der größten Versprechen von Microsoft und Qualcomm für die Always Connected PCs ist die hohe Akkulaufzeit. Laut HP hält das Envy x2 satte 20 Stunden durch, wenn ein lokales 1080p-Video bei einer Displayhelligkeit von 150 cd/m² abgespielt wird. Das Intel-Pendant soll unter gleichen Voraussetzungen nur 15,9 Stunden schaffen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Envy x2 mit 49 Wattstunden weniger Kapazität aufweist als das Asus Nova Go mit 52 Wattstunden. Andere 13,3-Zoll-Geräte wie das exzellente Dell XPS 13 (9360R) von Herbst 2017 haben gar 60 Wattstunden.

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Die praktische Laufzeit hängt stark vom jeweiligen Nutzerverhalten ab, standardisierte und manchmal synthetische Tests können immer nur einen Teil davon abdecken. Zum Start streamten wir die erste Staffel von Star Trek Discovery auf beiden WoS-Geräten per Netflix, sie umfasst 15 Episoden (rund elf Stunden). Die Display-Helligkeit beträgt je 200 cd/m², was voller Leuchtkraft bei Asus' Nova Go und Stufe 6/10 bei HPs Envy x2 entspricht. Am Ende stehen 10:37 Stunden (Asus) und 10:02 Stunden (HP), sprich Episode 14 auf unserem Zettel.

Als Vergleich: Lenovos aktuelles Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Test) mit 57-Wattstunden-Akku kommt bei ebenfalls 200 cd/m² nur bis Episode #11, das macht 8:15 Stunden. Zumindest in diesem Szenario sind die Always Connected PCs absolut überzeugend, es ist aber ein durchaus spezifisches. Wie gut die Laufzeit im Alltag ausfällt, wollten wir mit dem Productivity-Test des Powermark und dem Home-3.0-Conventional-Test des PCMark 8 prüfen. Beide nutzen eine x86-Emulation und nicht den Edge-Browser, allerdings brachen die Tests mit einer Fehlermeldung ab.

Der Batteryreport ist nützlich

Eine von uns gerne für längere Observierung genutzte Methode zur Einschätzung der Laufzeit ist die Windows-10-eigene Berechnung. Sie kann per Eingabekonsole und 'powercfg /batteryreport' ausgelesen werden und zeigt alle Zyklen seit OS-Installation sowie den Akkuverschleiß an. So ist einsehbar, wie lange das System an der Steckdose hing, wie lange es per Akku lief und wie viel Zeit es im Connected Standy verbrachte. Nach drei Wochen im Redaktionsalltag, im Büro sowie bei Messen mit dem HP Envy x2 gibt Windows 10 satte 16:43 aktive Stunden aus. Unser normalerweise verwendetes Thinkpad X1 Carbon Gen4 kommt (bei theoretischen 52 Wattstunden) auf gerade einmal 7:18 Stunden.

Weil die Always Connected PCs im Standby ähnlich wie ein Smartphone nie wirklich aus sind, ist die sogenannte Uptime relevant. Ein Druck auf den Power-Button und das Gerät steht in Millisekunden bereit. Ähnliches gibt es zwar auch bei x86-Windows-Ultrabooks, die verlieren jedoch deutlich mehr Akkukapazität. Im Prinzip verhält sich ein WoS-Convertible eher wie ein iPad, welches tagelang auf dem Sofa liegt. Im Alltag ist Connected Standby alias Instant Go unserer Ansicht nach bedingt sinnvoll: Mal eben kurz E-Mails checken oder per Skype telefonieren erfolgte trotz Always Connected PC weiterhin über Smartphone ... Vielleicht müssen wir uns aber einfach erst umgewöhnen.

Klasse finden wir hingegen das integrierte LTE-Modem, das in der x86-Welt selten ist und meist einen happigen Aufpreis kostet - sofern Kunden es überhaupt nachrüsten können, weil die Antennen fehlen. Wir haben unsere Telekom-Multi-SIM genutzt, waren aber immer bedacht, nicht zu viele Daten zu ziehen, da Traffic in Deutschland verglichen mit dem (europäischen) Ausland weiterhin ein rares und teures Gut ist.

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 Ohne natives ARM oft zähAsus Nova Go trifft HP Envy x2 
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horotab 26. Jul 2018

Kommt drauf an, bei .Net Core ist mit der neuen Version 2.0 ein großer Schritt Richtung...

Some0NE 17. Jul 2018

Crucial vertickt RAM Upgrades dafür, nachdem die "guaranteed compatible" schreiben, gehe...

ms (Golem.de) 15. Jul 2018

Ich hätte noch Flash und Memory und NAND anzubieten.

registrierungen... 14. Jul 2018

Lieber Arm dran, als Arm ab ;-)

mwo (Golem.de) 13. Jul 2018

Gut gesehen! Hier ist die gesamte Kollektion an Aufklebern: https://ibb.co/cGQHHT


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