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Aluminium OS: Google leakt Androids Desktop-Oberfläche

In einem internen Bugtracker sind kurzzeitig Bildschirmaufnahmen von Googles Desktop- Android Aluminium OS zu sehen gewesen.
/ Tobias Költzsch
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Google plant, Android und Chrome OS zu verschmelzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Google plant, Android und Chrome OS zu verschmelzen. Bild: Tobias Költzsch/Golem

Google hat in einem Bugtracker wohl versehentlich Bildschirmaufnahmen einer aktuellen Version von Aluminium OS veröffentlicht. So bezeichnet Google die Verschmelzung aus Android und Chrome OS , also sein Android für Desktop-Geräte. Zu erkennen ist eine an Chrome OS erinnernde Benutzeroberfläche, wie Android Authority berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Die Versionsnummer ZL1A.260119.001.A1 zeigt, dass es sich um eine weniger als zwei Wochen alte Version des Betriebssystems handelt. In den beiden Bildschirmaufnahmen verwenden die Nutzer die Maus, um Programme zu starten und Fenster zu verschieben; die Oberfläche ist dabei augenscheinlich optimiert für Eingaben mit Maus und Tastatur.

Die Fenstersteuerung erinnert an andere Desktop-Betriebssysteme wie Windows: Sie können minimiert oder ins Vollbildformat gebracht werden. Über ein X wird ein Fenster geschlossen.

Der Bugtracker-Eintrag ist mittlerweile nicht mehr zugängig, Android Authority hat allerdings eines der Videos bei Youtube hochgeladen(öffnet im neuen Fenster) .

Testgerät ist ein Chromebook mit Intel-Prozessor

Beim verwendeten Gerät handelt es sich dem Bugtracker zufolge um ein Chromebook von HP (Elite Dragonfly) mit einem Intel-Prozessor der 12. Generation (Alder Lake). Bei der zugrundeliegenden Android-Version soll es sich um Android 16 handeln.

Auffällig ist die Statusleiste am oberen Bildrand, die die Uhrzeit mit Sekunden sowie das Datum, einen Shortcut zu Gemini, eine Sprachwahltaste, den Netzwerkstatus und den Akkustand anzeigt. Auch ein Symbol für die Benachrichtigungen ist zu erkennen.

Verglichen mit dem Desktop-Modus, der sich über Pixel-Smartphones verwenden lässt, ist die Statusleiste größer und die Inhalte sind besser erkennbar. Vertraut wirkt hingegen die Taskbar am unteren Bildrand, über die verschiedene Apps gestartet werden können.


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