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Die fünf wichtigsten Takeaways

1. Der Rentenfaktor wird oft unterschätzt.
Er bestimmt, wie viel monatliche Rente es pro 10.000 Euro angespartem Kapital gibt. Kürzungen können die spätere Rente um ein Drittel oder mehr senken.

2. Viele Versicherer haben den Rentenfaktor unzulässig gekürzt.
Vor allem in fondsgebundenen Riester-, Rürup-, Betriebs- und privaten Rentenverträgen aus den 2000er und frühen 2010er Jahren.

3. Der Bundesgerichtshof stärkt die Versicherten.
Einseitige Kürzungen ohne Pflicht zur späteren Wiederanhebung benachteiligen Verbraucher unangemessen – solche Klauseln sind unwirksam.

4. Millionen Verträge könnten betroffen sein.
Nicht nur Allianz-Kunden, sondern potenziell Versicherte vieler Anbieter sollten ihre Unterlagen prüfen.

5. Jetzt prüfen lohnt sich.
Wer eine fondsgebundene Police, eine Kürzungsmitteilung und eine entsprechende Klausel im Vertrag findet, hat Anspruch auf Neuberechnung – inklusive möglicher Nachzahlungen.

Dieser Artikel erscheint bei Golem Plus, weil ...
... er zeigt, wie Millionen Betroffene bei ihrer Altersvorsorge still und leise Geld verlieren können und warum das nicht rechtens ist. Der Artikel liefert eine Einordnung des wegweisenden BGH-Urteils. Leserinnen und Leser erfahren, was sie jetzt konkret tun können, um Kürzungen rückgängig zu machen und ihre Rente zu sichern.

Thomas Öchsner(öffnet im neuen Fenster) ist seit mehr als 30 Jahren Finanzjournalist und war leitender Redakteur in der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.


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