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Alternative zum Steam Deck: GPD bringt neues Handheld im Notebook-Format heraus

Der GPD Win Mini kombiniert ein klassisches Notebook mit Tastatur mit Gamepad-Elementen. Das Handheld bekommt zudem AMDs Zen-4-SoC.
/ Oliver Nickel
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Der GPD Win Mini behält das klassische Notebook-Design bei. (Bild: GPD/Baidu)
Der GPD Win Mini behält das klassische Notebook-Design bei. Bild: GPD/Baidu

Der chinesische Hersteller GPD arbeitet aktuell an einem neuen kleinen Notebook. Der GPD Win Mini wird wie die größeren Varianten eine Mischung aus Clamshell-Laptop und Gaming-Handheld darstellen. Erste Informationen dazu wurden bereits durch Leaks und Baidu-Social-Media-Posts(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. ( via Liliputing(öffnet im neuen Fenster) )

Der GPD Win Mini setzt auf ein 7 Zoll großes Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Es ähnelt mit den kompakten Maßen also eher dem GPD Win 2 und nicht dem Win Max 2, den Golem.de auch testen konnte. Allerdings werden die Gamepad-Elemente und das Trackpad hier ebenfalls oberhalb der Tastatur angeordnet. Mit dabei sind zwei eingesenkte Analog-Sticks, vier Aktionstasten, ein Steuerkreuz und vier Schultertrigger. Auf ersten Bildern sind zudem vier Systemtasten zu erkennen.

Außerdem sollen ein Ryzen 7 7840U oder Ryzen 5 7640U darin verbaut werden. Die können auf eine schnellere integrierte GPU zugreifen und verwenden etwas energieeffizientere Zen-4-Cores. Ryzen 7000 wird bei immer mehr Geräten verwendet und ist durch die Radeon 760M und Radeon 780M besonders bei Handhelds wie dem Onexfly .

Dock mit externer Grafikeinheit

Auch der Asus ROG Ally verwendet mit dem AMD Z1 Extreme eine ähnliche CPU. Den Testdaten zufolge erwarten wir auch hier gute Performance in 720p und mittleren Grafikeinstellungen. Bei nativer Full-HD-Auflösung dürfte die FPS deutlich sinken. Im Falle des Asus-Handhelds wurden sie ungefähr halbiert.

Der GPD Win Mini soll 16 GByte LPDDR5-RAM und eine bis zu 1 TByte große M.2-SSD verwenden. Die SSD lässt sich zudem austauschen und durch einen Micro-SD-Kartenleser erweitern. Auf der Rückseite des Gerätes sind zwei USB-C-Ports und eine Displayport-Buchse zu sehen. GPD plant zudem ein Dock mit externer Radeon 7600M XT, die noch einmal mehr Leistung in Games liefern soll.

Bisher sind noch keine Details zum Start oder Preis des Handhelds bekannt. Liliputing geht von einem Startpreis von 700 US-Dollar aus. Für die Ausstattung wird aber auch gern etwas mehr Geld verlangt. Die 700 US-Dollar könnten allerdings für Vorbesteller gelten, die das Gerät unterstützen. Vermutlich wird der Hersteller hier wieder eine Crowdfunding-Kampagne starten. Das war bei bisher allen GPD-Produkten gängige Praxis.


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