Alternative zum Diesel: Workhorse erhält Großauftrag für Elektrolieferwagen

Der US-Hersteller Workhorse(öffnet im neuen Fenster) hat sich einen Großauftrag über elektrische Lieferwagen gesichert, die mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeuge im Stadtverkehr ersetzen sollen. Der Auftrag über 6.320 vollelektrische Lieferwagen kommt von der Pride Group, einem Unternehmen aus der Logistikbranche. Workhorse wollte eigentlich 2021 nur etwa 1.800 Fahrzeuge bauen und muss nun umplanen. Die Auslieferungen sollen bereits im Juli 2021 beginnen und bis zum Jahr 2026 laufen.
Die Transporter von Workhorse stehen in Konkurrenz zu den Amazon-Lieferwagen von Rivian. Der Auftrag verteilt sich auf die Modelle C-1000 und C-650 von Workhorse. Die Fahrzeuge der C-Serie von Workhorse werden von einem modularen Akkusystem angetrieben, das zwischen 35 Kilowattstunden (kWh) bei Ausstattung mit zwei Batteriepaketen und 70 kWh in der Standardkonfiguration mit vier Paketen liefert. Der C1000 bietet ein Transportvolumen von 28 Kubikmetern, der C650 von 18,5 Kubikmetern. Mit dem 70 kWh-Akku soll eine Reichweite von 160 km möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 120 km/h gedrosselt.
Der US-Hersteller Workhorse aus Ohio gehörte ursprünglich Navistar. Gebaut wurden dort Kleinbusse und Reisemobilchassis. 2015 wurde Workhorse von AMP Electric Vehicles gekauft.
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Auch Daimler und andere Hersteller entwickeln elektrische Lieferwagen . Daimler will in den kommenden Jahren alle Lkw- und Bus-Modelle seines Sortiments auch in einer Elektrovariante verkaufen.



