Abo
  • Services:

Alternative Zahlungsmethode: Google beschäftigt sich mit Bitcoins

Der Bitcoin-Nutzer Jarar Malik hat bei Google nachgefragt, ob er in Zukunft dort auch mit Bitcoins zahlen könne - und eine interessante Antwort erhalten: Google überlegt offenbar, die alternative Zahlungsmethode in seine Services zu integrieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Google überlegt offenbar, Bitcoin-Zahlungen einzuführen.
Google überlegt offenbar, Bitcoin-Zahlungen einzuführen. (Bild: Bitcoin)

Der Musiker und Marketingmanager Jarar Malik ist Bitcoin-Nutzer und hat versucht herauszufinden, welche großen IT-Unternehmen die Einführung der Zahlungsmethode erwägen. Von Google erhielt er eine Antwort: Abteilungsleiter Sridhar Ramaswamy, der bei Google für Werbung und Handel verantwortlich ist, bestätigte Malik, dass sich das Payments-Team mit der Einführung von Bitcoins in Googles Zahlungsdienst Google Wallet beschäftige.

Vic Gundotra ist auch informiert

Stellenmarkt
  1. Nexus Technology GmbH, Ettlingen, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Renningen

Weitere Details nannte Ramaswamy nicht, versprach Malik aber, ihn bei neuen Erkenntnissen wieder zu kontaktieren. In einer zweiten E-Mail erklärte Ramaswamy, dass er auch Vic Gundotra, Googles Chef der Entwicklungsabteilung, benachrichtigt habe. Malik gab auf Reddit an, er habe von einem weiteren Google-Mitarbeiter die Bestätigung erhalten, dass sich das Unternehmen mit der Einführung von Bitcoins beschäftige. Hier hat er auch Links zu den E-Mails veröffentlicht.

Malik hat mittlerweile auf Google Moderators eine Umfrage gestartet, in der Nutzer Vorschläge abgeben können, wie Google Bitcoin-Zahlungen integrieren soll. Nach eigenen Angaben hatte ihn Ariel Bardin, Vice President of Payments bei Google, darum gebeten. Bardin wolle sich die Ergebnisse anschauen und weiterleiten. Aktuell haben über 1.800 Personen an der Umfrage teilgenommen.

Offizielle Antwort klingt weniger optimistisch

Wie Malik der Internetseite Forbes.com mitteilte, hat er auch Apple und Amazon nach einer möglichen Bitcoin-Integration gefragt. Eine Antwort erhielt er jedoch nicht. Forbes selbst fragte bei Google nach, ob das Unternehmen die Einführung der alternativen Zahlungsmethode plane. Die offizielle Stellungnahme klingt weniger optimistisch als die Antwort von Ramaswamy: "Da wir kontinuierlich an Google Wallet arbeiten, sind wir froh über eine große Bandbreite an Vorschlägen", schreibt ein Google-Sprecher. "An unserer Position hat sich aber nichts geändert: Wir haben aktuell keine Pläne betreffend Bitcoin."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. bei Alternate kaufen

katze_sonne 24. Jan 2014

Schon. Aber wenn's wirklich nur 40 Ct. wären. Beim iPhone haben bei mir die wenigsten...

JensM 24. Jan 2014

Das hebelt ja jeglichen Sinn einer Prepaidkarte aus. Dann kann ich auch einfach die...

ein... 23. Jan 2014

Grundsätzlich hast du immer ein Wechselkurs Risiko wenn du mit Fremdwährungen handelst...

Jakelandiar 23. Jan 2014

Du solltest vielleicht auch mal das zwischen Headline und ende lesen. Davon mal ab...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
    BeA
    Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

    Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
    Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

    1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
    2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
    3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

      •  /