• IT-Karriere:
  • Services:

Schiffe mit Brennstoffzellenantrieb

Lieferten sie auch Strom für die Antriebsmaschine, wäre das Schiff weitgehend sauber. Im Rahmen des Projekts E4Ships entwickeln die Technische Universität (TU) Berlin und die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala) ein Schubboot Elektra mit Elektromotor.

Stellenmarkt
  1. Radio NRJ GmbH, Berlin
  2. Webasto Group, Stockdorf bei München

Den Strom für seine beiden Elektromotoren mit einer Leistung von je 200 Kilowatt sollen Akkus sowie Brennstoffzellen als Range Extender liefern. Das Schiff könnte Mitte kommenden Jahres einsatzbereit sein.

Ab 2021 soll in Schottland auf den Orkney-Inseln die erste hochseetüchtige Auto- und Passagierfähre mit Brennstoffzellenantrieb fahren. Sie wird komplett sauber, da sie ausschließlich mit grünem Wasserstoff betrieben werden soll, also Wasserstoff, der mit Hilfe von erneuerbaren Energien gewonnen wird. An dem Projekt Hyseas III, das im Juli 2018 gestartet ist, ist unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt.

Bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres soll eine Brennstoffzellenfähre in der San Francisco Bay vom Stapel laufen. Gebaut wird die Water-Go-Round vom Startup Golden Gate Zero Emission Marine (GGZEM), einer Ausgründung der Sandia National Laboratories (SNL). Deren Forscher werden den Brennstoffzellenkatamaran testen, bevor er Passagiere durch die San Francisco Bay schippert.

Der künftige Eigner der Water-Go-Round ist die Red and White Fleet, ein Unternehmen, das Besichtigungsfahrten in der San Francisco Bay anbietet. Es will ab dem Jahr bis 2025 nur noch emissionsfreie Schiffe einsetzen.

Brennstoffzellenantriebe haben aber nicht nur den Vorteil, dass sie praktisch keine oder nur wenige Schadstoffe emittieren. Da ein solcher Antriebsstrang dezentral gebaut werden kann, eröffnet er Schiffskonstrukteuren neue Möglichkeiten. "Man hat ja bisher bei Schiffen immer nur einen großen Maschinenraum. Bei den Kreuzfahrern ist das sogar Vorschrift, dass die Maschinen aus Feuerschutzgründen alle in einem Bereich sein müssen", sagte Erik Schumacher im Gespräch mit Golem.de. So lasse sich der vorhandene Raum auf dem Schiff viel effizienter nutzen. Schumacher ist Bereichsleiter Stationäre Brennstoffzellen bei der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), die E4Ships koordiniert.

Jetzt schon mit Brennstoffzellen auf den Weltmeeren unterwegs ist die Energy Oberserver, ein Katamaran mit Elektroantrieb. Der Strom für die zwei Motoren wird an Bord erzeugt: von Solarpaneelen, zwei Windrädern mit vertikaler Achse und einer Brennstoffzelle. Ein Lenkdrachen kann bei Wind aufsteigen und das Schiff ziehen. Beim Segeln dienen die beiden Elektromotoren als Generatoren, die elektrischen Strom in Akkus einspeisen. Die Energy Observer ist seit dem vorvergangenen Jahr auf einer sechsjährigen Welttour. 2020 soll sie in Tokio sein, zu den Olympischen Spielen.

Diese Brennstoffzellenschiffe haben zwar einen alternativen Antrieb. Aber sie werden noch konventionell von einer Mannschaft gesteuert. Das soll sich ändern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Die Hafenluft soll besser werdenSchiffe ohne Besatzung 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,49€
  2. 3,95€
  3. 19,99€ bei Steam (bis 24. September)

Shismar 15. Jan 2019

Leider kann man UBoote nicht gut fernsteuern. Die müssen zumindest mit einer Antenne...

Shismar 15. Jan 2019

Wow, Lithium aus dem Dschungel. Was es nicht alles gibt! Und ich dachte das Zeug kommt...

Shismar 15. Jan 2019

Wie wäre es damit beides abzustellen? Nur weil jetzt dort keine Dieselstinker mehr fahren...

Shismar 15. Jan 2019

Ja. Sehr informativ. Zwar nicht wirklich neues dabei, aber eh, man muss nicht jeden Tag...

TrollNo1 08. Jan 2019

Zumindest nicht mit nem Containerschiff :D Dein Seegelbötchen wird deutlich leichter sein.


Folgen Sie uns
       


IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Freebuds Pro im Test: Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht
Freebuds Pro im Test
Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht

Die Freebuds Pro haben viele Besonderheiten der Airpods Pro übernommen und sind teilweise sogar besser. Trotzdem bleiben die Apple-Stöpsel etwas Besonderes.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Galaxy Buds Live im Test So hat Samsung gegen Apples Airpods Pro keine Chance
  2. Freebuds Pro Huawei bringt eine Fast-Kopie der Airpods Pro
  3. Airpods Studio Patentanträge bestätigen Apples Arbeit an ANC-Kopfhörer

Stellenanzeige: Golem.de sucht CvD (m/w/d)
Stellenanzeige
Golem.de sucht CvD (m/w/d)

Du bist News-Junkie, Techie, Organisationstalent und brennst für den Onlinejournalismus? Dann unterstütze die Redaktion von Golem.de als CvD.

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Shifoo Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

    •  /