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Elektrische Schiffe

Nur theoretisch, weil das Schiff nicht dazu gedacht ist, die westnorwegischen Fjorde zu befahren. Es soll Dünger von einer Fabrik zu zwei Häfen liefern, von wo aus er dann verschifft wird. Die Yara Birkeland ist dabei gleich doppelt zukunftsträchtig: aufgrund ihres Antriebs, aber auch wegen ihrer Fahrweise.

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Der Antrieb der Yara Birkeland ist elektrisch: Zwei Propellergondeln mit einer Leistung von jeweils 1,2 Megawatt treiben das Schiff an, das eine Höchstgeschwindigkeit von 10 bis 12 Knoten, das sind 18,5 bis 22 km/h, erreicht. Die Reisegeschwindigkeit soll bei 6 bis 7 Knoten, also 11 bis 13 km/h, liegen.

Ein Akku, den das Schweizer Unternehmen Leclanché liefert, versorgt den Antrieb mit Strom. Die Kapazität liegt bei sieben bis acht Megawattstunden. Damit kommt das Schiff rund 64 Seemeilen, knapp 120 km, weit. Das reicht für die Fahrt von der Verladestation zu den beiden Häfen und wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo der Akku dann wieder geladen wird.

Seit Sommer 2018 ist das Schiff im Bau. In gut einem Jahr soll es in See stechen. Und die Yara Birkeland ist nicht das erste elektrische Schiff in Norwegen: Seit 2015 befördert die Fähre Ampere Autos über den Sognefjord.

Dabei ist sie nicht nur ökologisch - Strom wird in Norwegen fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt - sondern im Betrieb auch noch sehr günstig. Grund genug für Fjord1 nachzulegen: Der Verkehrsbetrieb, einer der größten in Norwegen, hat im vergangenen Jahr den Bau von sieben Elektrofähren in Auftrag gegeben.

Aber nicht nur in Norwegen werden Elektroschiffe zu Wasser gelassen: In China wurde 2017 ein Binnenschiff mit Elektroantrieb in Betrieb genommen, das auf dem Perlfluss fahren soll. Das schwedische Unternehmen Forsea Ferries setzt seit kurzem zwei elektrische Fähren ein, die auf dem Øresund zwischen Helsingør in Dänemark und Helsingborg in Schweden pendeln.

Teilelektrisch wird die Vogelfluglinie befahren: Auf der Ostsee zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Rødby in Dänemark sind seit einigen Jahren Fähren mit Dieselhybrid-Antrieb unterwegs. Auf diesen Fähren ist angenehm, dass sie leiser sind als Fähren mit Dieselantrieb und dass die Luft an Deck besser ist.

Allerdings werden die Reeder nicht einfach hingehen und ihre Schiffe austauschen, solange diese noch nicht das Ende ihrer Betriebsdauer erreicht haben. Als erster Schritt ist aber möglich, ein Schiff mit einem Hilfsantrieb auszustatten, mit dem fossiler Brennstoff gespart werden kann.

Norsepower hat einen solchen entwickelt.

 Alternative Antriebe: Saubere Schiffe am HorizontKeine Luftnummer 
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Shismar 15. Jan 2019

Leider kann man UBoote nicht gut fernsteuern. Die müssen zumindest mit einer Antenne...

Shismar 15. Jan 2019

Wow, Lithium aus dem Dschungel. Was es nicht alles gibt! Und ich dachte das Zeug kommt...

Shismar 15. Jan 2019

Wie wäre es damit beides abzustellen? Nur weil jetzt dort keine Dieselstinker mehr fahren...

Shismar 15. Jan 2019

Ja. Sehr informativ. Zwar nicht wirklich neues dabei, aber eh, man muss nicht jeden Tag...

TrollNo1 08. Jan 2019

Zumindest nicht mit nem Containerschiff :D Dein Seegelbötchen wird deutlich leichter sein.


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