Alternative Antriebe: Elektroanteil bei Pkw-Neuzulassungen bei 30 Prozent

Im Oktober wurden in Deutschland 178.700 Pkw neu zugelassen, davon 30.560 mit Elektroantrieb und 23.734 als Plugin-Hybrid.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Kraftfahrt-Bundesamt
Kraftfahrt-Bundesamt (Bild: Kraftfahrt-Bundesamt)

Das Kraftfahrzeugbundesamt hat die Zulassungszahlen für Oktober 2021 veröffentlicht. Dabei wurden 35 Prozent weniger Autos neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Ein Segment, dass wächst, sind jedoch die Elektro-Neuzulassungen. Sie stiegen im Oktober um 13 Prozent auf rund 54.400 Einheiten, wobei hier rein batterieelektrische Antriebe und Plugin-Hydride addiert wurden. Einzelstatistiken zu einzelnen Marken und Modellen bietet das KBA zum Download (PDF) an.

Der Anteil von E-Pkw an den gesamten Neuzulassungen betrug somit 30,4 Prozent. Der bisherige Höchstwert von September 2021 wurde damit übertroffen. Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) legten um 32 Prozent zu, die von Plug-In-Hybriden (PHEV) gingen um 5 Prozent zurück. Am Rande der Sondierungs- und Koalitionsgesprächen zwischen SPD, Grünen und FDP wurde schon signalisiert, dass die Förderung von Plugin-Hybriden den Parteien ein Dorn im Auge ist.

Die neuen Aufträge aus dem Inland gingen im Oktober leicht um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Seit Jahresbeginn liegt jedoch ein Plus von 3 Prozent vor. Das Auslandsgeschäft gab im Oktober deutlich nach: Hier verbuchten die deutschen Hersteller einen Rückgang der Bestellungen von 27 Prozent. Seit Januar gingen jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7 Prozent mehr Aufträge aus dem Ausland ein.

Nicht nur die Chipkrise, sondern auch andere Lieferengpässe anderer Komponenten sind Produktionshindernisse oder können - wie im Fall des Ransomware-Angriffs auf den Automobilzulieferer Eberspächer, der Abgas-, Heizungs- und Klimatechnik herstellt - dazu werden.

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