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Alternative Android-ROMs: Integration von Android 4.3 hat begonnen

Die Programmierer von Cyanogenmod und Paranoid Android haben begonnen, den Quellcode der neuen Android-Version 4.3 in ihre ROMs einzubauen. Einen Zeitplan für die ersten Releases gibt es noch nicht.
/ Tobias Költzsch
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Die ersten alternativen ROMs arbeiten bereits an der Integration von Android 4.3. (Bild: PA/CM/AOKP)
Die ersten alternativen ROMs arbeiten bereits an der Integration von Android 4.3. Bild: PA/CM/AOKP

Bereits kurz nach der Vorstellung der Android-Version 4.3 haben die ersten Programmierteams alternativer Android-ROMs angekündigt, mit der Integration des neuen Quellcodes in ihre Distributionen zu beginnen. Damit könnten die neuen Funktionen von Android 4.3 bald auch Nutzern zur Verfügung stehen, die eigentlich kein offizielles Update erhalten würden.

Google zeigt OpenGL ES 3.0 in Android 4.3
Google zeigt OpenGL ES 3.0 in Android 4.3 (02:47)

Sowohl Cyanogenmod (CM)(öffnet im neuen Fenster) als auch Paranoid Android (PA)(öffnet im neuen Fenster) kündigten noch während Googles gestriger Vorstellung auf Google+ an, dass die Einbindung beginnt. Cyanogenmod nahm mit der simplen Phrase "It begins" Bezug auf ein früheres Posting von CM-Chef Steve Kondik, der eine CM10.2-Version ankündigte. CM9 basiert auf Android 4.0, CM10 auf Android 4.1, CM10.1 auf Android 4.2.

Bei Paranoid Android hat die Einbindung von Android 4.3 ebenfalls bereits begonnen. Die Programmierer geben wie Cyanogenmod keinen Zeitplan an, verweisen aber darauf, dass die Integration "eine Weile" dauern könnte. Vom Android Open Kang Project (AOKP) gibt es bisher noch keine Bestätigung über eine Integration der neuen Android-Version.

Android 4.3 bringt Open GL ES 3.0 und Multiuser-Kontrolle

Zu den Neuerungen bei Android 4.3 gehören unter anderem eine verbesserte Multiuser-Funktion und die Unterstützung von OpenGL ES 3.0. Der Geräteinhaber kann jetzt Inhalte bei anderen Profilen auf dem Gerät besser kontrollieren. So können In-App-Kaufinhalte so gesperrt werden, dass sie gar nicht erst in der App auftauchen.

OpenGL ES 3.0 soll das Rendering GPU-beschleunigter 3D-Grafik effizienter machen. Es übernimmt Funktionen aus OpenGL 3.3 und 4.0, darunter Occlusion Queries, Transform Feedback, Instanced Rendering und die Unterstützung für vier und mehr Renderziele. Zudem wurde die Schriftendarstellung von Android 4.3 nochmals verbessert. Außerdem erhält die Telefon-App eine Autocomplete-Funktion. Die Tastatur wurde weiter verbessert und mit Emoticons ausgestattet.


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