Abo
  • IT-Karriere:

Alternate Mode: Displayport über USB Typ-C wird Teil des Vesa-Standards

Nur noch ein einziges Kabel vom Notebook zum 4K-Monitor, der den Mobilrechner auch noch auflädt - das könnte mit Displayport und dem neuen Typ-C-Stecker für USB bald Realität werden. Das Vesa-Gremium nutzt dazu den Alternate Mode von USB.

Artikel veröffentlicht am ,
Beispiele für USB Typ C mit Displayport
Beispiele für USB Typ C mit Displayport (Bild: Vesa)

Das Normierungsgremium Vesa, unter anderem zuständig für den Displayport, hat die Unterstützung von USB Typ C als neue Verbindung für die Audio-/Videoschnittstelle beschlossen. Über den neuen USB-Stecker könnten künftig Monitore bis hin zu 5K-Auflösungen von einem Rechner angesteuert werden.

  • Passive Kabel dürfen mit vollem Tempo einen Meter lang sein. (Folien: Vesa)
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Einfache und komplexe Docks sind vorgesehen.
Einfache und komplexe Docks sind vorgesehen.
Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München
  2. Conditorei Coppenrath & Wiese KG, Mettingen

Dafür nutzt die Vesa den mit den Spezifikationen für Typ C neu eingeführten "Alternate Mode", und nennt ihn auch so. Die Bezeichnung bei künftigen Displayports entspricht also einer Funktion von USB, nicht einer Erweiterung von DP. Mit dem Alternate Mode, der nur für Typ C vorgesehen ist, können eine, zwei oder vier Datenleitungen für andere Signale als USB genutzt werden. Geräte, die das beherrschen, handeln die Aufteilung der Verbindung beim Anschließen aus, spezielle Stecker oder aktive Kabel sind nicht nötig.

Wenn zwei Leitungen genutzt werden, kann ein 4K-Monitor zusammen mit dem vollen 10-Gigabit-Tempo von USB 3.1 genutzt werden. Bei vier Lanes ist noch USB 2.0 mit 480 MBit/s möglich, der Rest der Bandbreite der Leitungen kann einen 5K-Monitor ansteuern. Die Wiederholrate nennt die Vesa hier nicht, bei 4K sollen aber 60 Hertz mit 10 Bit Farbtiefe je Kanal unterstützt werden.

Ebenso unterstützt Typ C in solchen Konfigurationen auch USB Power Delivery (USB-PD), womit sich die Geräte mit Strom versorgen lassen. In ihren Beispielbildern zeigt die Vesa dabei ein per USB angebundenes Dock, das ein Notebook versorgt. Entsprechend den Spezifikationen ist es aber auch denkbar, ein Kabel für Bild, Ton, USB und Strom direkt vom Monitor zu einem Notebook zu führen. Damit könnte sich Typ C als wirklich universeller Anschluss etablieren. Konkurrenz macht sich die Vesa dabei aber auch selbst, denn über den bisherigen Displayport ist als Dockport schon seit Juni 2014 die Übertragung von Strom und USB 3.1 standardisiert.

  • Passive Kabel dürfen mit vollem Tempo einen Meter lang sein. (Folien: Vesa)
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Über USB Typ C lässt sich ein Displayport übertragen.
  • Einfache und komplexe Docks sind vorgesehen.
Passive Kabel dürfen mit vollem Tempo einen Meter lang sein. (Folien: Vesa)

In einer Präsentation (PDF) zur Definition des Alternate Mode für Typ C nennt die Vesa auch erstmals Kabellängen für die neuen USB-Verbindungen. Für 10 GBits/s ist ein Meter möglich, bei 5 GBit/s, was dem bisherigen USB 3.0 entspricht, sind zwei Meter vorgesehen. Da die Vesa dabei ausdrücklich passive Kabel beschreibt, ist anzunehmen, dass sich die Längen mit aktiven Kabeln vergrößern lassen. Dazu hat sich das USB-Gremium bisher noch nicht geäußert, dafür ist aber auch noch Zeit: Die ersten Geräte mit USB Typ C sollen frühestens Ende 2015 erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. 349,00€

Crogge 24. Sep 2014

Lässt sich ohne Probleme beheben, sowas mache ich täglich.

rabatz 23. Sep 2014

Das Dock ist sicher weitaus günstiger als das ganze Zeug in Thunderbolt-Ausführung zu...

MarioWario 23. Sep 2014

Wer sollte bei den absehbaren Schwierigkeiten auf die neuen USB-Billigstecker setzen und...

Nephtys 23. Sep 2014

Displayport ist auch auf weniger als 1m spezifiziert... Der Trick ist es, dass diese...

canicon95 23. Sep 2014

Das ist eine Entwicklung in eine gute Richtung. Wenn die Meisten Geräte zu Hause dann...


Folgen Sie uns
       


Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert

Der Snapdragon 8cx ist Qualcomms nächster Chip für Notebooks mit Windows 10 von ARM. Die ersten Performance-Messungen sehen das SoC auf dem Niveau eines aktuellen Quadcore-Ultrabook-Prozessors von Intel.

Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert Video aufrufen
Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  2. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand
  3. Protean 360+ Neuer elektrischer Antrieb macht Kleinbusse extrem wendig

    •  /