Abo
  • Services:
Anzeige
Altera und Intel sind mittlerweile eins.
Altera und Intel sind mittlerweile eins. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Altera: Was Intel mit FPGAs vorhat

Altera und Intel sind mittlerweile eins.
Altera und Intel sind mittlerweile eins. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wird es bald nur noch FPGAs mit x86- statt ARM-Kernen geben und wie lange werden Produkte unterstützt? In San Francisco gab es Antworten darauf, wie Altera innerhalb von Intel aufgestellt wird.

Wer 17 Milliarden US-Dollar für ein Unternehmen ausgibt, das FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) herstellt, muss einen Plan haben: Intel-Chef Brian Krzanich hat am dritten Tag des IDF 2016 gemeinsam mit Altera-Chef Daniel McNamara ein paar Informationen bekanntgegeben, wie die Zukunft aussehen soll und was beide planen. Die Keynote fand im Rahmen des Intel SoC FPGA Developer Forum (ISDF) statt, dem ersten seiner Art.

Anzeige

Vorneweg das Offensichtliche: Chips wie der Stratix 10 werden unter dem Intel-Namen veröffentlicht, auf dem Heatspreader prangt also das Intel- statt das Altera-Logo. Generell soll die Tochter unterstützt werden und autark agieren und sie hat vollen Zugriff auf neue Fertigungs- sowie Packaging-Techniken. Besagter Stratix 10 wird im 14FF+ Verfahren produziert, er soll noch 2016 statt 2017 verfügbar sein - früher als zuletzt angekündigt.

  • FPGAs mit integrierten ARM-Kernen sollen mit x86-CPUs auf einem Träger vereint werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Altera-Chef Daniel McNamara zeigt einen Wafer mit Stratix-Chips. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • FPGAs werden in vielen Bereichen verwendet. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
FPGAs mit integrierten ARM-Kernen sollen mit x86-CPUs auf einem Träger vereint werden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Zwar soll die Entwicklung von FPGAs beschleunigt werden, der Kunden-Support werde aber nicht verkürzt und die Produktunterstützung nicht verringert. Generell hätten Intel-Chips lange Zyklen, durchschnittlich seien es zwölf Jahre - gerade für Autos ist sich Intel der Wichtigkeit der Unterstützung bewusst. Wie gehabt möchte Intel den Markt mit Low-Power- bis High-End-Chips versorgen, da FPGAs für das Internet der Dinge, für Netzwerk und für die Cloud unerlässlich seien. Handheld-Chips erteilte Krzanich jedoch eine Absage.

Prinzipiell spannend war die Frage, ob Intel künftig auf ARM-Kerne in FPGAs verzichten werde: Nein, einzig neue x86-Chips mit ARM-basierten FPGAs auf dem gleichen Träger seien geplant, entsprechende Prototypen mit Embedded Multi Die Interconnect Bridges gibt es bereits (die Stellarton-Atoms von 2010 nutzen hingegen PCIe zur FPGA-Anbindung).

Entwickler müssen also nicht auf einen anderen Befehlssatz (ISA) umsatteln, was erleichtertes Seufzen im Saal zu Folge hatte, dabei war das klar. Intel sieht vor, dass x86-CPUs wie Xeons, Beschleuniger wie die neuen Xeon Phi Knights Mill und diverse FPGAs gemeinsam in Servern rechnen - eben jeder Chip an den Workloads, für die sie am besten geeignet sind.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. SYSback AG, deutschlandweit
  3. Bosch Engineering GmbH, Abstatt
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Blu-rays, 4K UHDs, Box-Sets und Steelbooks im Angebot)
  2. 29,97€
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Monopol

    Qualcomm muss 1 Milliarde Euro Strafe an EU zahlen

  2. Eagle EG6330K

    Die Isetta wird elektrisch

  3. Alexa und Google Assistant im Test

    Okay Google, es ist Zeit für einen Sprachkurs

  4. SOS

    Pubg plus Dschungelcamp

  5. Ohne Abomodell

    Google bietet im Play Store Hörbücher an

  6. Dating-App

    Tinder-Apps übertragen Bilder unverschlüsselt

  7. Atos Bull Sequana X1000

    Jülich bekommt schnellsten deutschen Supercomputer

  8. Erneuerbare Energien

    Energieunternehmen verdient gut mit Teslas Netzspeicher

  9. Hydrogen One

    REDs Holo-Smartphone soll im Sommer 2018 erscheinen

  10. Pocketstar

    Mini-Mini-Game-Boy für den Schlüsselbund



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
BeA: Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
BeA
Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
  1. BeA Bundesrechtsanwaltskammer stellt Zahlungen an Atos ein
  2. Chipkarten-Hersteller Thales übernimmt Gemalto
  3. Atos Gemalto bekommt 4,3-Milliarden-Euro-Angebot

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Detectron Facebook gibt eigene Objekterkennung frei
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

Star Citizen Alpha 3.0 angespielt: Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
Star Citizen Alpha 3.0 angespielt
Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
  1. Cloud Imperium Games Star Citizen bekommt erst Polituren und dann Reparaturen
  2. Star Citizen Reaktionen auf Gameplay und Bildraten von Alpha 3.0
  3. Squadron 42 Mark Hamill fliegt mit 16 GByte RAM und SSD

  1. Re: 9000 Euro pro MWh?

    0mega42 | 12:56

  2. Re: Vergleich mit YOLO?

    weltraumkuh | 12:54

  3. Re: Video steuern

    ip (Golem.de) | 12:54

  4. Re: Man kann es auch übertreiben

    bjs | 12:53

  5. Re: Ist doch nix neues

    M.P. | 12:53


  1. 12:54

  2. 12:45

  3. 12:18

  4. 12:06

  5. 11:48

  6. 11:43

  7. 11:38

  8. 11:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel