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Altera-FPGAs: Intel stellt bald ARM-Chips her

Für seinen Foundry-Kunden Altera stellt Intel demnächst Chips mit ARM-Kernen her. Unter eigenem Namen will Intel die Bausteine aber nicht anbieten, es bleibt bei einem kleinen Auftrag für Spezialanwendungen.
/ Nico Ernst
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14-nm-FPGAs bald von Altera und Intel, aber mit ARM-Kernen (Bild: Altera)
14-nm-FPGAs bald von Altera und Intel, aber mit ARM-Kernen Bild: Altera

Seine neue Serie der programmierbaren Bausteine (FPGA) mit dem Namen Stratix 10 will(öffnet im neuen Fenster) der Chipentwickler Altera in Intels 14-Nanometer-Prozess herstellen lassen. Das gab das Unternehmen nun bekannt und erwähnte auch, dass dabei Quad-Cores mit ARMs Cortex-A53-Architektur möglich sind. Folglich wird Intel demnächst auch ARM-Bausteine in einer bisher von anderen Anbietern nicht verfügbaren geringen Strukturbreite fertigen.

Wie auch bei Intels eigenen Broadwell-CPUs, die ebenfalls mit 14-Nanometer-Technik hergestellt werden, läuft die Serienproduktion der Altera-Chips erst Anfang des Jahres 2014 an. Dazu hatten Altera und Intel bereits Anfang 2013 ein Abkommen geschlossen – nur wurde damals noch nicht erwähnt, dass dieses auch mit Intel konkurrierende Architekturen wie die ARM-Designs umfasst.

Anders als bei den bekanntesten Anwendungen für ARM-SoCs, Tablets und Smartphones, will Altera seine von Intel stammenden Stratix-10-Bausteine aber nicht in mobilen Geräten einsetzen. Sie sind für Hersteller von Netzwerkgeräten vorgesehen, wo sie wie DSPs per Software an bestimmte Algorithmen angepasst werden können. Bestimmte Funktionen laufen dann mit einer höheren Geschwindigkeit, so als ob der Chip dafür eigene Funktionseinheiten besitzen würde. Das ist der Reiz von FPGAs, die seit jeher für solche Spezialfälle eingesetzt werden.

Die Hardwarebasis bleibt dabei gleich, was auch für Formfaktoren und Kühlung gilt – die Geräte können über Jahrzehnte fast unverändert hergestellt werden, auch wenn die Chips weiterentwickelt werden. Die dabei schon erstellten Programme, die in den FPGAs gespeichert werden, sind zudem weiterverwendbar, sofern die Architektur sich nicht grundlegend ändert. Von der derzeit rasanten Innovation bei ARM-Designs will offenbar auch verstärkt Altera profitieren.


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