Abo
  • Services:
Anzeige
Kerio-Control hat mehrere Sicherheitslücken, einige sind gepatcht.
Kerio-Control hat mehrere Sicherheitslücken, einige sind gepatcht. (Bild: Kerio)

Social Engineering gegen Admins

Kerio hatte zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung nach Angaben von René Freingruber von SEC Consult bislang nur eine Anfälligkeit für Cross-Site-Scripting (XSS-Lücke) und die SQL-Injektion geschlossen, die Anfälligkeit für Remote Code Execution besteht nach wie vor. Das Team suchte daher nach einer neuen Möglichkeit, diese Sicherheitslücke über das Internet auszunutzen.

Der Angriff richtet sich gegen die Administrationsoberfläche der Softwaresuite und dort gegen Administrator-Accounts. Um einen erfolgreichen Angriff durchzuführen, wird zunächst die interne IP-Adresse der Firewall benötigt. Dazu stellen die Forscher mehrere Angriffsvektoren vor, unter anderem einen IP Adress Leak durch WebRTC, E-Mail-Header, falsch konfigurierte DNS-Server oder andere Information-Disclosure-Sicherheitslücken. Auch Social Engineering sei möglich.

Anzeige

Im nächsten Schritt soll dann überprüft werden, ob die Firewall tatsächlich unter der angegebenen Adresse läuft. Wegen der Same-Origin-Policy (SOP) können die Hacker ihren Angriffscode nicht direkt ausführen, weil diese die Ausführung von Code blockiert, wenn dieser von einer anderen Quelle stammt. Stattdessen laden sie den Code über einen anderen Kanal (Side-Channel-Angriff), um die SOP zu umgehen. Dazu wird der HTML-Code der eigenen Anfrage um den Wert "'KerioIP KerioIP ':4081/ ':4081/ nonauth nonauth nonauth/gfx /kerio_logo.gif " ergänzt. Wenn Kerio Control auf der entsprechenden IP läuft, wird die Callback-Funktion Kerio_not_alive ausgeführt.

Bash-Skript öffnet Remote-Shell

Nach einem erfolgreichen Exploit kann dann der eigentliche Angriff durchgeführt werden: In der Administrationsoberfläche lassen sich neue Firmware-Images einspielen. Die vom Nutzer angegebenen Images werden nicht auf eine gültige Signatur überprüft. Außerdem enthalten die Images ein Bash-Skript, das vom Angreifer manipuliert werden kann. Über dieses Bash-Skript kann der Angreifer dann eine Remote-Shell öffnen und weitere Angriffe ausführen.

Wer Kontrolle über die Administrationsoberfläche hat, kann natürlich ohnehin großen Einfluss auf das System nehmen. Trotzdem ist dies ein valider Angriffsvektor für einen professionellen Angreifer, der versucht, Nutzerdaten über Social Engineering zu gewinnen.

Die NSA macht verschiedenen Berichten zufolge genau das. Zahlreiche große Hacks in den vergangenen Jahren gingen auf Social Engineering zurück, seien es iCloud-Angriffe gegen Prominente oder Clintons Berater John Podesta.

 Alte PHP-Versionen: Wenn deine Sicherheitssoftware dich verwundbar machtSchwachstelle aus 2014 

eye home zur Startseite
Moe479 17. Nov 2016

also doch den rat der weisen alten greisen regieren lassen ... but, we already got that!?! xD

Tigerf 17. Nov 2016

Wir geben einen Haufen Geld aus und betreiben schwer durchschaubare Systeme, deshalb sind...

Tigerf 17. Nov 2016

Je mehr Systeme und Ebenen eingezogen werden, desto größer die Gefahr. Am besten noch...

RipClaw 17. Nov 2016

Das betrachten die nicht als potentielle Sicherheitslücke ? Jeder Systemadministrator der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IQ-Agrar Service GmbH, Osnabrück
  2. Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg, Leipzig
  3. Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin
  4. Debeka-Gruppe, Koblenz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,00€
  2. 1,49€
  3. 39,00€ + 1,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Frontier Development

    Weltraumspiel Elite Dangerous für PS4 erhältlich

  2. Petya-Ransomware

    Maersk, Rosneft und die Ukraine mit Ransomware angegriffen

  3. Nach Einigung

    Bündnis hält Facebook-Gesetz weiterhin für gefährlich

  4. SNES Classic Mini

    Nintendo produziert zweite Retrokonsole in höherer Stückzahl

  5. 5 GHz

    T-Mobile startet LTE-U im WLAN-Spektrum mehrerer US-Städte

  6. Dirt 4 im Test

    Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister

  7. Ende der Störerhaftung

    Koalition ersetzt Abmahnkosten durch Netzsperren

  8. NNabla

    Sony gibt Deep-Learning-Bibliothek frei

  9. Mobilfunk

    Deutsche Telekom betreibt noch 9.000 Richtfunkstrecken

  10. Global Internet Forum

    Social-Media-Verbund gegen Terrorpropaganda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
Mobile-Games-Auslese
Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
  1. Ubisoft Chaoshasen, Weltraumaffen und die alten Ägypter
  2. Monument Valley 2 im Test Rätselspiel mit viel Atmosphäre und mehr Vielfalt
  3. Mobile-Games-Auslese Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
  1. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  2. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN
  3. Broadcom-Sicherheitslücke Vom WLAN-Chip das Smartphone übernehmen

Neues iPad Pro im Test: Von der Hardware her ein Laptop
Neues iPad Pro im Test
Von der Hardware her ein Laptop
  1. iFixit iPad Pro 10,5 Zoll intern ein geschrumpftes 12,9 Zoll Modell
  2. Office kostenpflichtig Das iPad Pro 10,5 Zoll ist Microsoft zu groß
  3. Hintergrundbeleuchtung Logitech bringt Hülle mit abnehmbarer Tastatur für iPad Pro

  1. Re: Kein Wunder, wenn man bedenkt, was letzte...

    Cok3.Zer0 | 20:43

  2. Re: Und das heißt jetzt was?

    ChristianKG | 20:43

  3. Re: Crossplay?

    SkynetworX | 20:42

  4. Re: 1080p is schon a bißerl wenig bei der Größe

    Braineh | 20:38

  5. Re: Gut für uns EU Bürger

    slead | 20:31


  1. 17:35

  2. 17:01

  3. 16:44

  4. 16:11

  5. 15:16

  6. 14:31

  7. 14:20

  8. 13:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel