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Verfügbarkeit und Fazit

Eine gut erhaltene Model M kostet bei Ebay zwischen 50 und 100 Euro, je nach Version und Zustand. Mehr sollten Interessenten nicht ausgeben, was Verkäufer nicht davon abhält, Mondpreise von 200 Euro und mehr für die Tastaturen zu verlangen. Model M mit Terminalanschluss müssen umgebaut werden, die PS/2-Modelle hingegen benötigen lediglich einen Konverter.

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Unicomp verkauft seine Tastaturen in seinem Onlineshop. Je nach Bauform kosten sie zwischen 95 und 114 US-Dollar plus Versand und die bei der Einfuhr anfallenden Gebühren. Das von uns getestete Ultra-Classic-Keyboard kostet 95 US-Dollar, ebenso das Classic-Modell. Die meisten Tastaturen sind mit oder ohne Windows-Tasten erhältlich. Der Bestellvorgang ist nicht besonders intuitiv, da die Tastaturen mit deutschem QWERTZ-Layout nicht auf den Produktseiten auszuwählen sind. Stattdessen müssen Nutzer das Keyboard-Konfigurations-Tool nutzen, in dem die Farbe, die Sprache, die Anschlusstechnik und die Bauart der Tastatur gewählt werden kann.

  • Im Test treten die Ultra Classic von Unicomp gegen das Enhanced Keyboard von IBM an. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beide Tastaturen verwenden Buckling-Spring-Schalter. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tastatur von Unicomp ist in einem kleineren Gehäuse untergebracht, das qualitativ etwas hinter dem des Enhanced Keyboards zurücksteht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beim Aufeinanderlegen der beiden Tastaturen fällt der Größenunterschied besonders auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Auch beim näheren Hinsehen fallen qualitative Unterschiede bei den Standfüßen und dem Kunststoffguss auf. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tastenaufteilung ist bei den beiden Geräten exakt gleich, die Tastaturkappen untereinander austauschbar - kein Wunder, die Unicomp-Tastaturen werden mit den gleichen Maschinen hergestellt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Unicomp-Tastatur benötigt wegen des kleineren Gehäuses weniger Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Tippgefühl ist bei beiden Tastaturen nahezu identisch. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Unicomp-Logo ist verglichen mit dem IBM-Emblem durchaus gewöhnungsbedürftig. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Das Unicomp-Logo ist verglichen mit dem IBM-Emblem durchaus gewöhnungsbedürftig. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Alternativ sind die Unicomp-Tastaturen in deutschem Layout auch bei Getdigital.de erhältlich. Dort bekommen Käufer allerdings nur das Ultra-Classic-Modell, die anderen Chassis-Varianten führt der Versandhändler nicht. Die Tastaturen kosten dort 140 Euro.

Fazit

Wer eine neue Tastatur mit Buckling-Spring-Schaltern haben möchte, kommt an den Keyboards von Unicomp nicht vorbei. Das US-Unternehmen ist der einzige Hersteller, der derartige Geräte anbietet - ansonsten bleibt nur die Suche nach einem gebrauchten IBM- oder Lexmark-Modell. Dass die Unicomp-Tastaturen nicht schlecht sind, hat das Ultra-Classic-Modell in unserem Test gezeigt. Es unterscheidet sich nur leicht im Klang und in wenigen, nicht störenden Details von unserem Enhanced Keyboard aus dem Jahr 1992, das noch aus IBM-Produktion stammt.

Über die Annehmlichkeiten des Knickfedermechanismus - ein starker Widerstand mit einem deutlich wahrnehmbaren metallischen Klicken sowie einem unwiderstehlichen Klang - verfügt auch die neuere Unicomp-Tastatur. Lediglich auf den metallischen Nachklang müssen Nutzer verzichten, zudem ist der Klang nicht ganz so tief wie bei unserer alten Tastatur.

Das Tippen auf der Unicomp-Tastatur ist vergleichbar mit dem auf unserer alten Model M. Im täglichen Einsatz können wir die beiden Geräte austauschen, ohne dass wir irgendwelche Nachteile bemerken. Wer wenig Platz hat, dem bietet das kompaktere Ultra-Classic-Modell sogar noch Vorteile. Bei der Ultra Classic sparen wir uns zudem das Herumhantieren mit Adaptern oder einen Umbau auf USB, da die Tastatur bereits mit einem USB-Anschlusskabel geliefert wird. Auf Wunsch ist sie auch mit einem PS/2-Stecker erhältlich.

Was die Anschaffungskosten betrifft, kann eine originale Model M günstiger sein als eine Unicomp-Tastatur. Mit etwas Geduld findet bei Ebay bereits eine gut erhaltene Enhanced Keyboards für unter 80 Euro. Ein guter PS/2-Adapter kostet um die 10 Euro. Das günstigste Unicomp-Keyboard kostet mindestens 95 US-Dollar plus Einfuhrgebühren und Versand.

Der Vorteil einer neuen Tastatur ist, dass die Gefahr geringer ist, ein defektes Gerät zu erwischen, als bei einem Gebrauchtkauf. Dafür lohnt sich der Aufpreis. Und wer mehr an der Tippqualität und weniger an Nostalgie interessiert ist, den braucht es nicht zu kümmern, ob seine Tastatur eine originale IBM-Model-M ist oder ein Gerät von Unicomp.

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demon driver 03. Aug 2018

Hä? Wo ist denn darin ein evidenzbasiertes, gesichertes Ergebnis für die...

QDOS 20. Jun 2018

Dann hast du noch nie meine Kollegen auf ihre Rubberdomes einschlagen gehört...

NeoCronos 20. Jun 2018

Ich habe seit knapp 11 Jahren die 2nd Gen der Logitech G15 im Einsatz und auch die...

demonkoryu 20. Jun 2018

Kann ich so direkt nicht beantworten, aber such mal nach "Capacitive keyboard". Topre z...

trude 20. Jun 2018

Musste auch herzhaft lachen. Sehr schön gemacht!


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