Wieder eingestellt: E-Auto-Flatrate Juicar war ihrer Zeit voraus

Juicar stellt seinen monatsweisen Verleih von Elektroautos wieder ein. Inklusive waren Auto, Versicherung und Wartung, die Strecken mussten separat bezahlt werden.

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Juicar-Fahrzeug
Juicar-Fahrzeug (Bild: Juicar)

Das Schweizer Energieunternehmen Alpiq hat seine Elektroauto-Abos nicht gewinnbringend vermarkten können. Nun wird der Betrieb zum 30. September eingestellt. In der Schweiz startete das Angebot 2018, Anfang 2020 auch in Deutschland und Italien.

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Juicar hat nach eigenen Angaben erkannt, dass man mit einem reinen Elektro-Abonnementmodell seiner Zeit vielleicht zu weit voraus war.

Juicar versuchte mit einem einfachen Preismodell, Kunden zu überzeugen. So gab es die Elektroautos zu einem Fixpreis, in dem auch eine Ladestation für Zuhause, Kabel, die Versicherung und Stromkosten enthalten sind. Die Kündigung war monatsweise möglich. Die Kilometer berechnete Juicar separat.

Die Abos werden zum 30. September gekündigt. Allerdings gibt es ein kleines Schmankerl. Die Ladestation für Zuhause können die Kunden behalten.

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Bei dem Angebot handelte es sich um Gebrauchtwagen in neuwertigem Zustand mit niedrigem Kilometerstand. Der Nissan Leaf II (40 kWh) kostete monatlich mindestens 359 Euro plus 20 Cent pro gefahrenem Kilometer. Bei einem leicht erhöhten Basispreis auf 394 Euro kostete der Kilometer nur noch 15 Cent, bei monatlichen Kosten von 459 Euro wurde der Preis auf 10 Cent pro Kilometer gesenkt.

Monatsweise mieten lassen sich Elektroautos in Deutschland noch von spezialisieren Autovermietern wie beispielsweise Nextmove, wo allerdings bei freier Fahrzeugwahl eine Mindestmietdauer von 3 Monaten erforderlich ist.

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