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Alphabet: Tausende Google-Beschäftigte streiken gegen Sexismus

In vielen Google-Standorten wird gegen Sexismus gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen werden über Twitter organisiert und dokumentiert. Dabei geht es um den Umgang mit Sexismus im Konzern.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Walkout in Zürich
Google Walkout in Zürich (Bild: Danila Sinopalnikov/Google)

Tausende Beschäftigte von Google haben aus Protest gegen den Umgang des Konzerns mit Sexismusanschuldigungen im Unternehmen heute gestreikt. Mit dem Hashtag #GoogleWalkout wurden in London, Dublin, Zürich und Tokio Aktionen jeweils zur Ortszeit um 11.10 Uhr koordiniert. Auch in den USA sind Arbeitsniederlegungen geplant.

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In der Londoner Niederlassung von Google fand der Streik wegen des schlechten Wetters im größten Raum des Büros statt. Nach Angaben von Beteiligten passten nicht alle Protestierenden in den großen Saal.

Gefordert wurden ein öffentlich zugänglicher Transparenzbericht über sexuelle Belästigung im Unternehmen und eine Verpflichtung zur Beendigung von Lohn- und Opportunitätsunterschieden zwischen Männern und Frauen.

Google vertuschte Sexismus-Vorwürfe

In einem Memo an die Beschäftigten teilte Google-Chef Sundar Pichai in der vergangenen Woche mit, dass in den vergangenen zwei Jahren 48 Beschäftigte wegen sexueller Belästigung entlassen worden seien. Zum Jahresende 2017 hatte Alphabet 80.110 Vollzeitbeschäftigte.

Pichais Memo kam als Reaktion auf eine Enthüllung der New York Times, wonach Google im vergangenen Jahrzehnt drei leitende Angestellte geschützt haben soll, nachdem ihnen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen worden sei. Darunter sei auch ein Angestellter gewesen, der ein Exit-Paket in Höhe von 90 Millionen US-Dollar erhalten habe. Google lehnte es ab, letztere Zahl zu kommentieren. Pichai sagte, dass Google "es absolut ernst meint, dafür zu sorgen, dass wir einen sicheren und integrativen Arbeitsplatz bieten."

Laut New York Times hatte Android-Begründer Andy Rubin die 90 Millionen US-Dollar erhalten. Offiziell wurde Rubin bei seinem Abschied im Jahr 2014 von dem Konzern gefeiert, während er das Unternehmen in Wahrheit wegen des Vorwurfs eines sexuellen Übergriffs verließ, der im Ergebnis einer internen Untersuchung als glaubwürdig eingestuft wurde.



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azeu 03. Nov 2018

Das mit der ungleichen Bezahlung verstehe ich hier ehrlich gesagt auch nicht. Wenn...

pointX 02. Nov 2018

..., nachdem ihnen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen worden sei. Na hoffentlich! Es...

The Insaint 02. Nov 2018

Kann nicht sein, aus ganz offensichtlichen Gründen. Das die Amerikaner so dämlich sind...

conker 02. Nov 2018

Ja, habe ich auch im Prinzip so gemeint als ich die Google Trends erwähnt hatte, aber...


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