Alphabet: Google mit hohem Gewinn und hohen Ausgaben

Googles Konzernmutter Alphabet hat Gewinn und Umsatz erneut stark gesteigert. Doch auch die Betriebsausgaben lagen mit sieben Milliarden US-Dollar weit über den Prognosen.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik in einem Rechenzentrum bei Google
Technik in einem Rechenzentrum bei Google (Bild: Google)

Alphabet hat in seinem vierten Quartal einen Gewinn von 8,95 Milliarden US-Dollar (12,77 US-Dollar pro Aktie) erwirtschaftet. Das gab die Google-Konzernmutter am 4. Februar 2019 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt (PDF). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand durch eine einmalige Steuerbelastung von 9,9 Milliarden US-Dollar ein Verlust von 3,02 Milliarden US-Dollar (3,02 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz stieg um 21,5 Prozent auf 39,28 Milliarden US-Dollar.

Die Analysten hatten einen Umsatz von 38,93 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 10,87 US-Dollar pro Aktie erwartet.

Die Betriebsausgaben stiegen auf 7 Milliarden US-Dollar, prognostiziert hatte Alphabet nur 5,63 Milliarden US-Dollar. Der Kurs der Aktie fiel im nachbörslichen Handel. Die Costs per Click für Anzeigen bei Google sanken um 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um 9 Prozent zum Vorquartal.

Während der Vorstandsvorsitzende Sundar Pichai im vergangenen Quartal die neue Hardware Googles als "unsere beste" bezeichnet hatte, erzielten Produkte wie das Pixel-Smartphone bei den Verbrauchern kaum einen Durchbruch. Alphabet generiert immer noch etwa 86 Prozent seines Umsatzes mit digitalen Anzeigen. Beim Cloud Computing liegt das Unternehmen hinter dem Konkurrenten Amazon.com zurück. Analysten von Robert W. Baird & Co. erwarten, dass Google Cloud mit einer großen Akquisition versuchen werde, Wettbewerbslücken zu schließen.

Der Suchmaschinenkonzern beschäftigt nun fast 100.000 Personen, nur 2.000 Mitarbeiter fehlen hierzu noch. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl noch bei 80.000. Den höchsten Zuwachs gab es im Cloud-Bereich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ungewöhnlicher Kundenservice
Wie ich meine neuen Kopfhörer mit dem Hammer zerschlug

Normalerweise muss man sich in einem Garantiefall nicht dabei filmen, wie man das defekte Produkt zerstört. Ich schon - nur so bekam ich einen Ersatz für meinen Kopfhörer.
Ein Erfahrungsbericht von Tobias Költzsch

Ungewöhnlicher Kundenservice: Wie ich meine neuen Kopfhörer mit dem Hammer zerschlug
Artikel
  1. Deutschland auf Platz 3: Millionen von SSH-Servern anfällig für Terrapin-Angriff
    Deutschland auf Platz 3
    Millionen von SSH-Servern anfällig für Terrapin-Angriff

    Allein in Deutschland gibt es mehr als eine Million über das Internet erreichbare SSH-Server, die nicht gegen Terrapin gepatcht sind.

  2. Festnetz- und Mobilfunk: Telefónica beginnt Massenentlassungen in Spanien
    Festnetz- und Mobilfunk
    Telefónica beginnt Massenentlassungen in Spanien

    Von 16.500 Arbeitsplätzen beim Telefónica-Mutterkonzern soll rund ein Fünftel verschwinden. Der Stellenabbau betrifft vor allem Ältere.

  3. Streamer: Twitch verbietet vorgetäuschte Nacktheit
    Streamer
    Twitch verbietet vorgetäuschte Nacktheit

    Schwarze Balken über der scheinbar nackten Brust? Nicht erlaubt! Selbst wenn Unterwäsche hervorblitzt, verbietet Twitch solche Darstellungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P3 Plus 4 TB + Acronis 194,83€ • MediaMarkt & Saturn: Gutscheinheft mit Rabattaktionen und 3 Games für 49€ • Alternate: Thermaltake-Produkte im Angebot • HP Victus 15.6" 144Hz (i5-13420H, 16 GB, RTX 3050) 777€ • MindStar: Corsair Vengeance RGB 64 GB DDR5-6000 199€ [Werbung]
    •  /