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Alphabet: Googles Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

Google muss sich aufgrund der EU-Strafe mit nur 3,52 Milliarden US-Dollar Gewinn zufriedengeben. Das ist ein Rückgang um fast 30 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Google-Hauptsitz
Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Alphabets Gewinn ist im zweiten Quartal um 27,7 Prozent zurückgegangen. Das gab Googles Mutterkonzern am 24. Juli 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Grund dafür waren Rücklagen für die Rekordstrafe in der Europäischen Union.

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Alphabet erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Gewinn in Höhe von 3,52 Milliarden US-Dollar (5,01 US-Dollar pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 4,88 Milliarden US-Dollar (7 US-Dollar pro Aktie). Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

Der Umsatz stieg jedoch um 21 Prozent auf 26,01 Milliarden US-Dollar, nach 21,50 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit lag der Internetkonzern über den Prognosen der Analysten.

Die EU-Kommission hatte im Juni 2017 eine Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Die Suchmaschine benachteilige Konkurrenten bei der Onlineproduktsuche, erklärte die Wettbewerbsbehörde. Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es einem anderen Google-Produkt - seinem Preisvergleichsdienst - einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft habe.

Die Alphabet-Aktie stieg in diesem Jahr um 26 Prozent. Im nachbörslichen Handel fiel das Wertpapier um 2,5 Prozent auf 969 US-Dollar.

Google erklärte, die Clicks auf seine Anzeigen seien um 52 Prozent gestiegen. Zugleich gingen die Preise um 23 Prozent zurück.

Der Bereich Other Revenue, zu dem Googles Cloud-Bereich gehört, wuchs um 42 Prozent auf 3,09 Milliarden US-Dollar.

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hw75 26. Jul 2017

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