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Almost Anywhere: Netgear bringt Switches an Wände, an Decken und unter Tische

Der Netzwerkhersteller Netgear stellt einen neuen Prosafe-Switch vor, der den Aufbau von dezentralen Netzwerken in Geschäftsräumen erleichtern soll. Möglich wird das durch das beiliegende Montagesystem mit dem Namen Almost Anywhere. Interessant ist dies jedoch eher für kleinere Büros.

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Das Montagesystem Almost Anywhere von Netgear für Prosafe Switches
Das Montagesystem Almost Anywhere von Netgear für Prosafe Switches (Bild: Netgear)

Der Netzwerkperipherie-Hersteller Netgear hat parallel zum auf Gamer zugeschnittenen Nighthawk-S8000-Switch eine Montagetechnik mit dem Namen "Almost Anywhere" vorgestellt. Unter dieser eingetragenen Marke vertreiben die US-Amerikaner den neuen Prosafe-GS408EPP-Switch, der überall angebaut werden können soll.

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Dazu liegt dem Gerät eine spezielle Halterungen bei, vergleichbar mit VESA-Halterungen von Fernsehern. Laut Netgear soll damit eine Switch-Montage an Wänden, an Decken oder unter einem Bürotisch möglich sein. Die Idee selbst ist nicht neu - Netgear stellte ein anderes Click-Montagesystem bereits auf der CES 2015 vor.

Power over Ethernet soll überall zugänglich gemacht werden

Beim GSS408EPP Switch handelt es sich um ein typisches Gerät, wie es in kleinen oder mittelständigen Unternehmen verwendet wird. Er bietet OSI-Layer-2-Netzwerken insgesamt acht auf 1 GBit pro Sekunde ausgelegte Buchsen, die Power-over-Ethernet im Plus-Standard (PoE+ nach 802.3at) beherrschen sollen. Dieser Standard spezifiziert die mögliche Stromversorgung über das Netzwerkkabel mit 30 Watt Maximalleistung im Gegenzug zu 15 Watt beim älteren PoE. Insgesamt soll der Switch mit einem Powerbudget von bis zu 124 Watt über Power over Ethernet Energie an angeschlossene Geräte verteilen können. Netgear bietet zusätzlich einen Dienst an, mit dem sich der PoE-Fluss aus der Ferne steuern lässt.

Standardfunktionen für kleine und mittelgroße Firmennetzwerke

Bei Sicherheit und Umfang soll der neue Switch mit gängigen Funktionen ausgestattet sein. Dazu zählt die Möglichkeit zur Erstellung von Virtual Local Area Networks (VLANs) für die Aufteilung von Subnetzen innerhalb eines physischen Netzwerkes. Verschiedene netzwerkrelevante Dienste sollen entweder über die integrierte Qualtity-of-Service-Funktion oder direkt durch die Steuerung der Datenlast auf einzelnen Ports unterschiedlich priorisiert werden können.

Das sogenannte Internet Group Management Protocol Snooping soll für weniger Last durch ungelenkte Multicasts sorgen. Per Netzwerkaggregation kann der Switch mehrere Ports verwenden und als eine einzige logische Netzwerkverbindung zusammenfassen. Dadurch sind Datenraten über die für einzelne Anschlüsse angegebenen 1 GBit pro Sekunde hinaus möglich.

Wenig Ports sind ein limitierender Faktor

In Verbindung mit dem Almost-Anywhere-Montagesystem sind die neuen Switches für dezentrale Netzwerke geeignet. So kann man beispielsweise WLAN-Zugangspunkte effizient in der Arbeitsumgebung verteilen und direkt am Switch betreiben. Wir finden allerdings, dass lediglich acht Ports an diesem Gerät ein limitierendes Element sind. In Verbindung mit Netzwerkaggregation kann diese Anzahl weiter sinken. Der Switch ist daher eher für kleine Büros mit einer überschaubaren Anzahl an kabelgebundenen Netzwerkgeräten geeignet.

Der Netgear Prosafe GSS408EPP ist laut Hersteller ab sofort erhältlich. Eine erste Recherche ergab Deutschlandpreise von circa 200 Euro aufwärts mit enthaltenem Montagesystem.

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HubertHans 12. Jan 2017

Du bist ja ein ganz schlauer. Man kann Tische umraeumen und umstellen, um mehr...

elgooG 12. Jan 2017

Was ist denn daran neu? Ich habe schon jahrelang einen Netgear ProSafe Click mit 16...

User_x 12. Jan 2017

Dann musst du nei rittal suchen... sicherheit kostet geld.


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