Abo
  • Services:
Anzeige
Alma ist das größte Radioteleskop der Welt.
Alma ist das größte Radioteleskop der Welt. (Bild: Martin Bernetti/AFP/Getty Images)

Das größte Radioteleskop der Welt im Einsatz

Im Juni 2014 wurde am Chajnantor-Plateau das letzte Teleskop des Alma-Arrays aufgestellt. 5.000 Meter über dem Meeresspiegel sind dort nun 66 astronomische Instrumente einsatzbereit und bilden das größte Radioteleskop der Welt. Denn die Astronomen schauen schon lange nicht mehr nur nach dem "normalen" Licht. Die für unser Auge sichtbaren Wellenlängen stellen nur einen kleinen Ausschnitt des kompletten elektromagnetischen Spektrums dar, das sich von der langwelligen Radio- und Mikrowellenstrahlung über Infrarotlicht, normales Licht, UV-Strahlung und Röntgenstrahlung bis hin zur Gammastrahlung erstreckt. Zu sehen und zu lernen gibt es für die Astronomen bei allen Wellenlängen etwas, aber das meiste davon wird leider durch die Atmosphäre der Erde blockiert. Nur sichtbares Licht und ein Teil der Radiostrahlung können sie durchdringen; den Rest kann man nur vom Weltall aus sehen.

Oder von sehr hochgelegenen und sehr trockenen Orten, an denen möglichst wenig Wasser in der Atmosphäre die Strahlung aus dem All absorbieren kann. Das Chajnantor-Plateau in der Atacamawüste ist genau so ein Ort und darum hat die Europäische Südsternwarte dort 2011 mit dem Bau von Alma begonnen, dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array. 54 Antennen mit einem Durchmesser von 12 Metern und 12 Antennen mit einem Durchmesser von 7 Metern ermöglichen einen Blick in das Universum, der anderswo nicht möglich wäre.

Anzeige

Mit der großen Anzahl an Antennen kann Alma ein Teleskop mit bis zu 16 Kilometern Durchmesser simulieren. Hierbei geht es vor allem um das Auflösungsvermögen, also die Fähigkeit eines Instruments, zwei nebeneinanderliegende Strahlungsquellen noch getrennt voneinander wahrzunehmen. Je größer der Durchmesser des Teleskops, desto größer ist auch das Auflösungsvermögen. Es hängt aber auch von der Wellenlänge ab und bei der Millimeter- beziehungsweise Submillimeterstrahlung, die Alma sehen möchte, würde ein riesiges Gerät benötigt, um eine exzellente Trennschärfe zu erreichen.

Mit der Technik der Interferometrie ist es aber nicht nötig, eine 16 Kilometer durchmessende Antenne zu konstruieren. Es reicht im Prinzip, zwei kleinere Teleskope in einem Abstand von 16 Kilometern aufzustellen. Das Auflösungsvermögen eines Instruments wird nicht schlechter, wenn Strahlung zwischen den Teleskopen verloren geht. Die Aufnahmen werden aber dann mehrdeutig, da kein einheitlicher Fokus mehr vorhanden und keine genaue Positionsbestimmung für die Quelle mehr möglich ist.

 Das Licht der Sterne - eingefangen auf 978 QuadratmeternSupercomputer mit 134 Millionen Prozessoren wertet Almas Daten aus 

eye home zur Startseite
Desertdelphin 03. Sep 2014

Ernsthaft? Jedes mal diese dummen - ja DUMMEN - Kommentare? Und nein es ist nicht...

zxmyy07 01. Sep 2014

Ich nehme einmal an, dass die einzelnen Segmente nicht 50 Millimeter - wie im Artikel...

BurkSchu 31. Aug 2014

Siehe beim Duden hier: Grüße Burkhard

Tsh1298 29. Aug 2014

Überstrahlen ist weniger das Problem, das Licht wird einfach vom Staub und Dreck im...

HerrMannelig 29. Aug 2014

Seite 1: tun sie seit es das erste Radioteleskop gab naja, letztendlich doch Wikipedia...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. telekom, Ulm, Gaimersheim, München, Dresden
  2. ASC Automotive Solution Center AG, Düsseldorf
  3. Hevert Arzneimittel GmbH & Co. KG, Nussbaum
  4. Ratbacher GmbH, Frankfurt am Main


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)
  2. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  3. 444,00€ + 4,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Iphone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  2. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  3. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  4. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  5. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  6. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  7. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing

  8. Amazon, Maxdome, Netflix und Co.

    EU will europäische Filmquote etablieren

  9. XPS 13 (9365) im Test

    Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen

  10. Glaskorrosion

    CCDs in alten Leicas werden nicht mehr gratis ausgetauscht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Grundlos?

    M.P. | 11:55

  2. Wie siehts eig. mit australien aus?

    My1 | 11:54

  3. Re: 1Terabit braucht in 10 Jahren keiner mehr...

    __destruct() | 11:54

  4. Re: Taugen Passwortmanager was?

    david_rieger | 11:54

  5. Re: 30% Müll

    Niaxa | 11:53


  1. 11:57

  2. 11:32

  3. 11:21

  4. 10:52

  5. 10:40

  6. 10:19

  7. 10:00

  8. 09:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel