Alloy Origins Core im Test: Full Metal Keyboard

Mit ihren guten Schaltern und dem hochwertigen Gehäuse ist die Alloy Origins Core eine Top-Tastatur - die jetzt auch mit deutschem Layout verfügbar ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Alloy Origins Core von HyperX
Die Alloy Origins Core von HyperX (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Eine Tastatur mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Alloy Origins Core von HyperX ist seit Kurzem auch in deutschem QWERTZ-Layout erhältlich. Im Test von Golem.de zeigt das kompakte klassische Tenkeyless-Keyboard, wo seine Stärken liegen: bei der Verarbeitung und den Schaltern.

Inhalt:
  1. Alloy Origins Core im Test: Full Metal Keyboard
  2. Alloy Origins Core: Verfügbarkeit und Fazit

Das Design der Alloy Origins Core ist schlicht: HyperX verzichtet bei der Tastatur auf Spielereien wie Lichtbänder im Rand, auch Extra-Buttons oder ein Drehrad gibt es nicht. Die Tastatur kommt im klassischen Tenkeyless-Design ohne Nummernblock, aber mit F-Tasten, Cursor-Tasten und dem Sechserblock mit Home- und End-Tasten.

Das Gehäuse ist komplett aus dunkel eloxiertem Aluminium - auch die Rückseite, was eher ungewöhnlich ist. Dadurch ist die Tastatur sehr verwindungssteif und liegt stabil auf dem Tisch. Außerdem gibt es beim Tippen kein unangenehmes Nachhallen, wie es bei manchen Tastaturen aus Kunststoff der Fall ist.

Stabile zweistufige Standfüße

Auf der Rückseite sind zwei Standfüße verbaut, die sich in zwei Stufen ausklappen lassen. Die beiden Stufen sind auf separate Füßchen aufgeteilt, die sehr stabil im Gehäuse sitzen und mit einem satten Klacken einrasten. Auch diese Konstruktion wirkt äußerst stabil. Angeschlossen wird die Alloy Origins Core über ein stoffummanteltes Kabel, das in einen USB-C-Anschluss gesteckt wird. Drahtlos lässt sich die Tastatur nicht anschließen.

  • Die Alloy Origins Core kostet 110 Euro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Origins Core von HyperX ist eine Tenkeyless-Tastatur, hat also keinen Nummernblock. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastatur ist komplett aus Aluminium gefertigt und wirkt entsprechend hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Als Switches kommen HyperX' eigene lineare Schalter zum Einsatz, die sich angenehm tippen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastaturkappen sind aus beschichtetem, recht dünnem Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Rückseite ist aus Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Standfüße sind sehr stabil und lassen sich in zwei Stufen ausklappen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Origins Core wird über USB angeschlossen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Alloy Origins Core von HyperX ist eine Tenkeyless-Tastatur, hat also keinen Nummernblock. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Als Switches kommen HyperX' eigene rote Schalter zum Einsatz, die einen linearen Laufweg haben und Cherrys MX Red nachempfunden sind. Die erforderliche Auslösekraft ist 45 cN, der Auslöseweg liegt bei 1,8 mm, der Gesamtweg ist 3,8 mm lang. Wie bei anderen HyperX-Tastaturen wie der Alloy Elite 2 tippen sich die Switches sehr angenehm und haben einen wesentlich weniger kratzigen Laufweg als die Originalschalter von Cherry.

Momentan sind die Alloy Origins Core mit QWERTZ-Layout nur mit den roten Schaltern verfügbar. Die QWERTY-Version ist auch mit blauen Klickschaltern erhältlich. Laut HyperX ist die Nachfrage nach Schaltern abseits der roten Switches nicht groß genug, weshalb es hierzulande zunächst nur diese geben wird.

Die Alloy Origins Core ist vor allem für Gaming gedacht, wofür sie aufgrund ihrer kompakten Ausmaße gut geeignet ist. Dank des fehlenden Nummernblocks haben wir genügend Platz für unsere Maus, der angenehme Hubweg der Switches führt dazu, dass wir ohne Ermüdung lange zocken können. Mit 1,8 mm Auslöseweg sind die Schalter allerdings nicht die schnellsten - Cherrys MX Silver beispielsweise lösen bereits bei 1,2 mm aus.

HyperX HX-KB7RDX-DE Alloy Origins Core, RGB Mechanische Gaming Tastatur, Tenkeyless, HyperX Red switches (DE Layout)

Beschichtete Tastaturkappen mit Cherry-Mount

Die großen Tasten wie die Leertaste und Enter sind gut stabilisiert und machen wenig Lärm. Die Tastaturkappen sind knapp 1 mm dick und schwarz beschichtet; die Beschriftung wird dabei offengelassen, so schimmert die gute eingebaute RGB-Beleuchtung durch.

Nachteil derartiger schwarzer Beschichtungen ist meist, dass die Tasten irgendwann durch Nutzung weniger matt sind und glänzen. Bei der Alloy Origins Core ist das nicht anders. HyperX verwendet wie üblich den Cherry-Mount, es können also leicht auch andere Keycaps verwendet werden.

Auf den F-Tasten sind Zusatzfunktionen wie eine Mediensteuerung oder der Profilwechsel als Zweitbelegung untergebracht. Auf der Tastatur lassen sich drei Profile speichern, die direkt aufgerufen werden können. Zusätzliche Tasten, etwa für Makros, hat die Alloy Origins Core nicht. Wir können die Beleuchtung in der Einstellungs-Software Ngenuity einstellen, ebenso Makros. Diese lassen sich auf beliebigen Tasten ablegen, allerdings lediglich über die Software programmieren. On the fly können wir keine Makros erstellen.

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Alloy Origins Core: Verfügbarkeit und Fazit 
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dreamtide11 12. Aug 2021 / Themenstart

Da meine Tastatur mit ähnlichem Konzept zu der Zeit des Artikels kaputt ging, war ich...

nehana 06. Aug 2021 / Themenstart

Das Problem ist, dass ich das kaufe und bezahle ohne es zu brauchen. Das Problem ist...

Meersand 06. Aug 2021 / Themenstart

Sorry für die Zweckentfremdung des Forums, aber da hier ja hoffentlich die richtigen...

Clown 04. Aug 2021 / Themenstart

Den Ziffernblock bräuchte ich auch nicht. Nur habe ich mich über die Jahre zu sehr an...

lestard 04. Aug 2021 / Themenstart

Gibts die Tastatur im US-International ISO Layout? Also wie US-Layout aber mit großer...

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