Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung

HyperX verbaut in seiner neuen Gaming-Tastatur erstmals eigene Schalter und lässt der RGB-Beleuchtung sehr viel Raum. Die Verarbeitungsqualität ist hoch, der Preis angemessen.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Alloy Elite 2 von HyperX
Die Alloy Elite 2 von HyperX (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Bereich der Gaming-Tastaturen ist hart umkämpft, häufig gibt es zudem nicht viele Unterschiede bei der Ausstattung der Eingabegeräte. Eine steuerbare RGB-Beleuchtung ist Pflicht, bei Modellen ab 100 Euro sollten zudem auch programmierbare Buttons nicht fehlen. Bei seiner neuen Gaming-Tastatur Alloy Elite 2 hat HyperX diese beiden Voraussetzungen über die Maße erfüllt.

Inhalt:
  1. Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit Weihnachtsbaumbeleuchtung
  2. Lineare Switches mit angenehmem Tippgefühl
  3. Software muss nicht im Hintergrund laufen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Mit eigenentwickelten, hochwertigen linearen Schaltern, Tastaturkappen, die das Keyboard wie einen Weihnachtsbaum leuchten lassen, sowie einer unkomplizierten Softwarelösung mit voller Programmierbarkeit unterscheidet sich die Alloy Elite 2 von der Konkurrenz und kann uns im Test mit nur wenigen, kleinen Schwächen überzeugen.

Die Alloy Elite 2 ist eine klassisch aufgebaute Tastatur mit F-Tasten und Nummernblock. Separat ausgewiesene Makrotasten hat das Keyboard nicht; da jede Taste neu programmiert werden kann, sind diese allerdings auch nicht nötig. Am oberen Rand hat die Tastatur Knöpfe, um die Helligkeit zu regeln, zwischen den drei möglichen Profilen zu wechseln und um den Gaming-Modus einzuschalten. Dieser deaktiviert die Windows-Taste. Außerdem gibt es vier Tasten für die Mediensteuerung sowie ein Lautstärkedrehrad.

Puddingtasten für starke Beleuchtungseffekte

Direkt beim Auspacken der Alloy Elite 2 fällt uns das ungewöhnliche Tastaturkappendesign auf. HyperX bezeichnet die Kappen als Pudding Keycaps, was nichts mit dem Tippgefühl zu tun hat, sondern mit dem Aussehen: Die Tastaturkappen sind bis auf die oberen drei bis vier Millimeter aus weißem, durchscheinendem Kunststoff, die Oberseite ist schwarz mit ebenfalls durchscheinender Beschriftung. Dieser Aufbau erinnert tatsächlich an einen gestürzten Pudding mit dunkler Soße oben drauf.

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Die Idee ist, dass der 7,5 mm hohe weiße Sockel der Kappen weitaus mehr Licht der RGB-Beleuchtung durchlässt als eine durchgehend schwarze Tastaturkappe. Das funktioniert sehr gut: Bei voller Helligkeit ist die Beleuchtung der Allo Elite 2 geradezu überwältigend, besonders, wenn wir noch bewegte Effekte wie die Flamme einprogrammieren - dazu später mehr. Ein ähnlich starker Effekt lässt sich bei anderen Tastaturen nur mit Hilfe von unter den Tastaturkappen durchscheinender Beleuchtung erzielen; bei herkömmlichen schwarzen Keycaps ist der Effekt weniger dramatisch. Die von HyperX gewählte Lösung ist allerdings sehr viel präziser und besser räumlich abgegrenzt als eine offene Konstruktion, bei der das Licht unter den Tasten durchscheint.

  • Die Alloy Elite 2 von HyperX (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Tastaturkappen, die zum großen Teil aus weißem Kunststoff besteht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dadurch scheint die RGB-Beleuchtung sehr gut durch die Keycaps durch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • HyperX verbaut eigene Switches, die an Cherry MX Red erinnern. Die LED ragt weit heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Medientasten und ein Lautstärkerad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Helligkeit, die Profile und der Gaming-Modus können direkt auf der Tastatur gewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 wiegt über 1,5 kg und ist gut verarbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kippfüße erlauben es, die Tastatur leicht anzuwinkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Switches sind direkt auf einer Stahlplatte verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kabel ist nicht abnehmbar. Auf der Rückseite ist ein USB-Passthrough eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Alloy Elite 2 hat Tastaturkappen, die zum großen Teil aus weißem Kunststoff besteht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
HyperX Alloy Elite 2, Gaming-Tastatur

Oberhalb des Tastaturfeldes ist eine LED-Leiste eingebaut, die ebenfalls voll mit der RGB-Beleuchtung ansteuerbar ist und weitere Beleuchtungseffekte ermöglicht. Die LEDs der Switches liegen frei auf der Oberseite der jeweiligen Schalter, was die Lichtintensität erhöht. Direkt auf der Tastatur können wir aus vier Helligkeitsstufen wählen oder die Beleuchtung ausschalten. In dunklen Innenräumen haben wir die Alloy Elite 2 tatsächlich meist auf der dunkelsten Stufe verwendet, da uns bereits die zweithellste Stufe zu hell war. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass wir bei sehr hellem Umgebungslicht immer noch einen sehr guten RGB-Effekt genießen können.

HyperX verwendet bei der Alloy Elite 2 seine eigenen Tastaturschalter.

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Lineare Switches mit angenehmem Tippgefühl 
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androidfanboy1882 20. Jul 2020

Danke! Für die Mühe, und dass du Part der Golem Community bist.

d0p3fish 08. Jul 2020

Das könnte mal einer bringen.

Cubimon 07. Jul 2020

Ja genau das hatte ich auch unter voll programmierbar verstanden. Ich finde es Schade...

gublgubl 07. Jul 2020

Ich hab die Vorgaengerversion und wuerde sie wieder kaufen. Einziges Manko: Die Tasten...



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