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Lineare Switches mit angenehmem Tippgefühl

Beim Vorgängermodell der Alloy Elite 2 kamen noch Cherry-MX-Switches zum Einsatz, im neuen Gerät verbaut HyperX eigene Schalter. In unserem Testgerät werden lineare Switches mit rotem Stempel verwendet, die unzweifelhaft Cherrys MX-Red-Schaltern nachempfunden sind. Wie diese benötigen wir eine Auslösekraft von 45 cN, der Anschlag ist also mittelstark - nicht zu hart und nicht zu weich.

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Anders als die Cherry MX Red lösen die HyperX-Schalter bereits nach einem Hubweg von 1,8 mm aus und nicht erst nach 2 mm. Der gesamte Hubweg ist 3,8 mm lang, im Gegensatz zu 4 mm bei den Cherry-Schaltern. Im Alltag dürften sich diese Unterschiede kaum zeigen - wir zumindest haben sie nicht bemerken können. Der Hersteller gibt die maximale Anzahl an Auslösevorgängen mit 80 Millionen an - ein mit den Cherry-MX-Schaltern vergleichbarer Wert.

Die HyperX-Schalter haben einen sehr ruhigen Laufweg, zusammen mit der gut gewählten notwendigen Auslösekraft ergibt sich ein sehr angenehmes, absolut lineares Tippgefühl. Die großen Tastaturkappen sind gut stabilisiert und laufen entsprechend ebenso gut. Wir empfinden die Schalter sowohl beim Spielen als auch beim Schreiben als sehr angenehm; aufgrund ihrer Konstruktion sind sie im Anschlag vergleichbar mit Cherry MX Red. Die Alloy Elite 2 hat N-Key-Rollover und 100 Prozent Anti-Ghosting.

Switch-Design kommt Lichtausbeute zugute

HyperX dürfte auch aufgrund der besseren Beleuchtung seine eigenen Schalter entworfen haben: Dank der freiliegenden LED ist die Lichtausbeute enorm. Lediglich bei der Leertaste sowie der rechten Reihe des Nummernblocks ist die Beleuchtung konstruktionsbedingt weniger gut, das lässt sich allerdings nicht vermeiden.

  • Die Alloy Elite 2 von HyperX (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Tastaturkappen, die zum großen Teil aus weißem Kunststoff besteht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dadurch scheint die RGB-Beleuchtung sehr gut durch die Keycaps durch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • HyperX verbaut eigene Switches, die an Cherry MX Red erinnern. Die LED ragt weit heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Medientasten und ein Lautstärkerad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Helligkeit, die Profile und der Gaming-Modus können direkt auf der Tastatur gewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 wiegt über 1,5 kg und ist gut verarbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kippfüße erlauben es, die Tastatur leicht anzuwinkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Switches sind direkt auf einer Stahlplatte verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kabel ist nicht abnehmbar. Auf der Rückseite ist ein USB-Passthrough eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Helligkeit, die Profile und der Gaming-Modus können direkt auf der Tastatur gewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auch die vier Medientasten sind beleuchtet, die drei Tasten links oben für die Helligkeitssteuerung, den Game-Modus sowie die Profilauswahl hingegen nicht. Wer pingelig ist, könnte sich daran stören. Uns stört es etwas, dass die Multimediatasten am oberen rechten Rand für unseren Geschmack etwas zu tief liegen: Um sie zu erreichen, müssen wir quasi hinter die Druck-, Rollen- und Pausetaste greifen. Da die Tastaturswitches der Allo Elite 2 auf der Oberfläche des Tastaturgehäuses montiert und nicht versenkt, die Multimediatasten aber bündig zur Oberfläche eingebaut sind, ergibt sich hier ein für uns etwas unschöner Höhenunterschied. Wenige Millimeter höher angebracht würde sich für uns hier ein besseres Nutzungserlebnis einstellen.

Auf der Rückseite hat die Alloy Elite 2 zwei kleine Klappfüße, mit denen sich die Tastatur um circa 12 mm anheben und anwinkeln lässt. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit gibt es nicht. Die Grundplatte, auf der die Switches sitzen - also die Oberseite der Tastatur -, ist aus einer fast 2 mm dicken Stahlplatte gefertigt, der Rest des Gehäuses aus festem Kunststoff. Entsprechend stabil ist die Tastatur und mit einem Gewicht von knapp über 1,5 kg auch ziemlich schwer. Das verhindert, dass sie auch bei starker Beanspruchung wegrutscht.

HyperX Alloy Elite 2, Gaming-Tastatur

Dickes Anschlusskabel mit zwei USB-Steckern

Das Anschlusskabel sitzt mittig auf der Rückseite, ist 7 mm dick und mit Stoff umwoben. Das Kabel ist sehr fest und entsprechend schwer zu biegen. Es ist fest mit dem Gehäuse verbunden, bei einem Schaden lässt es sich entsprechend nicht ohne weiteres wechseln. Wie bei vielen Gaming-Tastaturen mit RGB-Beleuchtung üblich, hat das Kabel zwei USB-Anschlüsse, um die notwendige Stromversorgung sicherzustellen. Praktischerweise ist auf der Rückseite ein USB-2.0-Passthrough mit USB-A-Anschluss eingebaut, an den wir beispielsweise eine Maus anschließen können.

HyperX stellt auf seiner Webseite die kostenlose Software Ngenuity zur Verfügung.

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 Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit WeihnachtsbaumbeleuchtungSoftware muss nicht im Hintergrund laufen 
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androidfanboy1882 20. Jul 2020

Danke! Für die Mühe, und dass du Part der Golem Community bist.

d0p3fish 08. Jul 2020

Das könnte mal einer bringen.

Cubimon 07. Jul 2020

Ja genau das hatte ich auch unter voll programmierbar verstanden. Ich finde es Schade...

gublgubl 07. Jul 2020

Ich hab die Vorgaengerversion und wuerde sie wieder kaufen. Einziges Manko: Die Tasten...


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