Lineare Switches mit angenehmem Tippgefühl

Beim Vorgängermodell der Alloy Elite 2 kamen noch Cherry-MX-Switches zum Einsatz, im neuen Gerät verbaut HyperX eigene Schalter. In unserem Testgerät werden lineare Switches mit rotem Stempel verwendet, die unzweifelhaft Cherrys MX-Red-Schaltern nachempfunden sind. Wie diese benötigen wir eine Auslösekraft von 45 cN, der Anschlag ist also mittelstark - nicht zu hart und nicht zu weich.

Stellenmarkt
  1. Digitalisierungsexperte (Smart Factory) und Lean Manager (m/w/d)
    Knauf Gips KG, Iphofen bei Würzburg
  2. Junior IT-Security Engineer SIEM (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Anders als die Cherry MX Red lösen die HyperX-Schalter bereits nach einem Hubweg von 1,8 mm aus und nicht erst nach 2 mm. Der gesamte Hubweg ist 3,8 mm lang, im Gegensatz zu 4 mm bei den Cherry-Schaltern. Im Alltag dürften sich diese Unterschiede kaum zeigen - wir zumindest haben sie nicht bemerken können. Der Hersteller gibt die maximale Anzahl an Auslösevorgängen mit 80 Millionen an - ein mit den Cherry-MX-Schaltern vergleichbarer Wert.

Die HyperX-Schalter haben einen sehr ruhigen Laufweg, zusammen mit der gut gewählten notwendigen Auslösekraft ergibt sich ein sehr angenehmes, absolut lineares Tippgefühl. Die großen Tastaturkappen sind gut stabilisiert und laufen entsprechend ebenso gut. Wir empfinden die Schalter sowohl beim Spielen als auch beim Schreiben als sehr angenehm; aufgrund ihrer Konstruktion sind sie im Anschlag vergleichbar mit Cherry MX Red. Die Alloy Elite 2 hat N-Key-Rollover und 100 Prozent Anti-Ghosting.

Switch-Design kommt Lichtausbeute zugute

HyperX dürfte auch aufgrund der besseren Beleuchtung seine eigenen Schalter entworfen haben: Dank der freiliegenden LED ist die Lichtausbeute enorm. Lediglich bei der Leertaste sowie der rechten Reihe des Nummernblocks ist die Beleuchtung konstruktionsbedingt weniger gut, das lässt sich allerdings nicht vermeiden.

  • Die Alloy Elite 2 von HyperX (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Tastaturkappen, die zum großen Teil aus weißem Kunststoff besteht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dadurch scheint die RGB-Beleuchtung sehr gut durch die Keycaps durch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • HyperX verbaut eigene Switches, die an Cherry MX Red erinnern. Die LED ragt weit heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 hat Medientasten und ein Lautstärkerad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Helligkeit, die Profile und der Gaming-Modus können direkt auf der Tastatur gewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Alloy Elite 2 wiegt über 1,5 kg und ist gut verarbeitet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kippfüße erlauben es, die Tastatur leicht anzuwinkeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Switches sind direkt auf einer Stahlplatte verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kabel ist nicht abnehmbar. Auf der Rückseite ist ein USB-Passthrough eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Helligkeit, die Profile und der Gaming-Modus können direkt auf der Tastatur gewählt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Golem Akademie
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    , Virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch die vier Medientasten sind beleuchtet, die drei Tasten links oben für die Helligkeitssteuerung, den Game-Modus sowie die Profilauswahl hingegen nicht. Wer pingelig ist, könnte sich daran stören. Uns stört es etwas, dass die Multimediatasten am oberen rechten Rand für unseren Geschmack etwas zu tief liegen: Um sie zu erreichen, müssen wir quasi hinter die Druck-, Rollen- und Pausetaste greifen. Da die Tastaturswitches der Allo Elite 2 auf der Oberfläche des Tastaturgehäuses montiert und nicht versenkt, die Multimediatasten aber bündig zur Oberfläche eingebaut sind, ergibt sich hier ein für uns etwas unschöner Höhenunterschied. Wenige Millimeter höher angebracht würde sich für uns hier ein besseres Nutzungserlebnis einstellen.

Auf der Rückseite hat die Alloy Elite 2 zwei kleine Klappfüße, mit denen sich die Tastatur um circa 12 mm anheben und anwinkeln lässt. Eine weitere Einstellungsmöglichkeit gibt es nicht. Die Grundplatte, auf der die Switches sitzen - also die Oberseite der Tastatur -, ist aus einer fast 2 mm dicken Stahlplatte gefertigt, der Rest des Gehäuses aus festem Kunststoff. Entsprechend stabil ist die Tastatur und mit einem Gewicht von knapp über 1,5 kg auch ziemlich schwer. Das verhindert, dass sie auch bei starker Beanspruchung wegrutscht.

HyperX Alloy Elite 2, Gaming-Tastatur

Dickes Anschlusskabel mit zwei USB-Steckern

Das Anschlusskabel sitzt mittig auf der Rückseite, ist 7 mm dick und mit Stoff umwoben. Das Kabel ist sehr fest und entsprechend schwer zu biegen. Es ist fest mit dem Gehäuse verbunden, bei einem Schaden lässt es sich entsprechend nicht ohne weiteres wechseln. Wie bei vielen Gaming-Tastaturen mit RGB-Beleuchtung üblich, hat das Kabel zwei USB-Anschlüsse, um die notwendige Stromversorgung sicherzustellen. Praktischerweise ist auf der Rückseite ein USB-2.0-Passthrough mit USB-A-Anschluss eingebaut, an den wir beispielsweise eine Maus anschließen können.

HyperX stellt auf seiner Webseite die kostenlose Software Ngenuity zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Alloy Elite 2 im Test: Voll programmierbare Tastatur mit WeihnachtsbaumbeleuchtungSoftware muss nicht im Hintergrund laufen 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fire TV Stick 4K Max im Test
Amazons bisher bester Streaming-Stick

Viel Streaming-Leistung für wenig Geld - das liefert der neue Fire TV Stick 4K Max. Es ist ganz klar Amazons bisher bester Streaming-Stick.
Ein Test von Ingo Pakalski

Fire TV Stick 4K Max im Test: Amazons bisher bester Streaming-Stick
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  2. Pulsar Fusion: Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum
    Pulsar Fusion
    Mit Plastikmüll-Treibstoff in den Weltraum

    Das Raumfahrt-Start-up Pulsar Fusion hat einen hybriden Treibstoff aus Plastikmüll entworfen. Die ersten Testzündungen waren erfolgreich.

  3. Steam: Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042
    Steam
    Landwirtschafts-Simulator 22 schlägt Battlefield 2042

    Bessere Wertung, höhere Verkaufszahlen und mehr Multiplayer: Auf Steam gewinnt Landwirtschafts-Simulator 22 haushoch gegen Battlefield 2042.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • Nur noch heute bis 50% auf Amazon-Geräte • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /