Stromer brennen nicht häufiger

Eine erhöhte Brandgefahr geht von Elektrofahrzeugen nicht aus, dies ist eine weitere Erkenntnis der Untersuchung. In Deutschland werden jährlich etwa 15.000 Pkw-Brände gemeldet, davon sind nur rund 50 Elektroautos. Aber wenn ein Stromer brennt, sind aufgrund des Akkus die Kosten wieder hoch. "Die Brände verlaufen wie bei Verbrennern und wir sind üblicherweise in 10 bis 15 Minuten am Einsatzort. In der Zeit ist ein Fahrzeugbrand nicht auf den Akku übergesprungen", sagte Karsten Göwecke, Vizechef der Berliner Feuerwehr bei der Vorstellung der Untersuchung.

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In Berlin brannten in den vergangenen Jahren einige Stromer, aber Göwecke ist nur ein einziger Fall bekannt, bei dem die Batterie brannte. Diese entzündete sich aufgrund einer Reaktion im Akku beim Laden und nicht durch eine Kollision. Brennende Akkus werden durch Kühlen des Brandherds von außen gelöscht. Bei solchen Einsätzen ist der Löschmittelbedarf höher und das Löschen dauert länger als bei Verbrennern.

Datenbank wird angelegt

"Das Löschen brennender Stromer ist aktuell problematisch", sagt der Feuerwehrmann. Aber es würden Verfahren entwickelt, mit denen das Problem zunehmend kontrollierbar sei. So besteht eine zentrale bundesweite Datenbank, in denen die Feuerwehren ihre Einsatzerfahrungen einstellen, um sich gegenseitig zu informieren und auszutauschen. Diese Datenbank wird von der Berliner Feuerwehr geführt. Außerdem sind einheitliche Schulungsmaßnahmen der Feuerwehren für Elektrofahrzeuge geplant.

Technische Informationen über ein verunglücktes oder brennendes Fahrzeug erleichtern den Rettungskräften ihre Arbeit am Einsatzort. Dafür gibt es für nahezu alle in Deutschland verkauften Modelle sogenannte Rettungsdatenblätter. Die stellen den Rettungskräften detaillierte Informationen zur Verfügung, etwa wo Hochvoltbauteile und -leitungen verbaut sind oder verlaufen. Allerdings nützt ein solches ausgedrucktes Rettungsdatenblatt im Handschuhfach den Feuerwehrleuten im Falle eines Brandes wenig.

eCall nicht mit Datenbank verbunden

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Eine Software der Deutsche Automobil Treuhand DAT mit der Bezeichnung SilverDAT - FRS ermöglicht den Rettungsleitstellen eine digitale Zuordnung der Fahrzeugdaten beim Kraftfahrtbundesamt mit dem entsprechenden Rettungsdatenblatt. Dadurch stehen den Rettungskräften stets die neuesten Informationen über das Fahrzeug zur Verfügung und mittels Kennzeichenabfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist eine schnelle Identifizierung des verunfallten Fahrzeugs möglich.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Allerdings funktioniert die Anwendung offline, Göwecke wäre eine Online-Version viel lieber. Die DAT hat die Anwendung jedoch bewusst wegen möglicher Funklöcher so gewählt. Göwecke bemängelt auch, dass das System zwar eine Schnittstelle zum automatischen Notrufsystem eCall habe, aber die Informationen des Notrufsystems nicht mit denen der Rettungsdatenbank kombiniert werden können. Der Grund: Der Notruf geht beim Callcenter der Fahrzeughersteller ein und nicht beim Rettungsdienst. Aber nur der hat Zugriff auf die Software der DAT. So kommen die Informationen nicht zusammen.

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 Kosten bei Kollisionsschäden fast um ein Drittel höher
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jo-1 10. Okt 2021

Und? Meiner beschleunigt auch immer mit allem was er hat, wenn es mich danach düngt und...

Bluejanis 07. Okt 2021

Kann gelöscht werden durch Abkühlung mit Wasser. Da gibt es Lösch-Container (https://www...

Wakarimasen 06. Okt 2021

dies! Ist seit Rezo das macht auch von einigen übernommen worden aber von vielen...

LeeRoyWyt 06. Okt 2021

Tolle Logik. Lasst und weiter mit unnötig komplexen Kutschen durch die Gegend juckeln...



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