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Das winzige Slitaz-Linux mit eigener Paketverwaltung

Das mit einer Imagegröße von gerade einmal 35 MByte (Stable-Version) geradezu winzige Betriebssystem Slitaz-Linux kommt wie alle anderen Probanden mit einer grafischen Oberfläche und vorinstallierter Software. Der Desktop basiert auf dem Fenstermanager Openbox. Die Lokalisierung wird gleich im Bootmanager eingestellt. Das gesamte Betriebssystem kopiert sich anschließend von der Live-CD in den Arbeitsspeicher, so dass selbst auf ältesten Computersystemen eine ansprechende Performanz erzielt wird.

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Dabei sollte der Arbeitsspeicher eine Kapazität von 256 MByte nicht unterschreiten. Für Systeme mit weniger Arbeitsspeicher bieten die Entwickler eine sogenannte Loram-Version an, die ab 128 MByte Arbeitsspeicher einsatzfähig ist. Die zusätzlich verfügbare Loram-cdrom-Variante begnügt sich sogar mit nur 24 MByte RAM. Selbstverständlich lässt sich das System anschließend aus dem Startmenü heraus auch auf einem Massenspeicher installieren. Ist der Desktop aufgebaut, so findet der Anwender am oberen Bildschirmrand horizontal eine Panelleiste mit Startmenü und einem System-Tray. Auf dem Desktop können auch Icons abgelegt werden, so dass sich dieser optisch kaum von Desktop-Oberflächen wie XFCE oder LXDE unterscheidet.

Das in der Schweiz entwickelte Slitaz kommt mit einem eigenen Paketverwaltungssystem und einem dazugehörigen grafischen Paketverwaltungstool. Da nicht überall schnelle Internetverbindungen zur Verfügung stehen, können die mehrere tausend verfügbaren Pakete auch auf einer DVD gespeichert und anschließend von dieser installiert werden. Der Gesamtumfang der Pakete beläuft sich derzeit dabei auf rund drei GByte.

Das TazPanel ist in Slitaz das zentrale Verwaltungswerkzeug. Mit seiner Hilfe können nicht nur neue Applikationen installiert oder vorhandene Software auf den aktuellen Stand gebracht werden, sondern damit lassen sich auch verschiedenste Verwaltungsaufgaben durchführen.

Der Softwareumfang von Slitaz erreicht zwar nicht die Größe der anderen Probanden und bietet auch nicht die großen Applikationen wie LibreOffice, Gimp, Thunderbird oder Firefox, kann jedoch durch schlankere Alternativen wie die aus dem Gnome-Fundus entnommenen Programme Abiword und Gnumeric oder den schnellen Webbrowser Midori durchaus im Praxiseinsatz auf sehr alter Hardware überzeugen.

Fazit: Slitaz empfiehlt sich für sehr alte Hardware ab etwa der Pentium-II-Leistungsklasse, wobei lediglich ein relativ gut ausgebauter Arbeitsspeicher von 256 MByte vorhanden sein sollte. An Massenspeicher oder Grafikhardware stellt das System überhaupt keine Ansprüche. Damit Slitaz täglich eingesetzt werden kann, müssen die meisten Applikationen manuell installiert werden, was jedoch dank des grafischen Paketmanagers kein Problem ist.

Gesamteindruck

Die vier getesteten Linux-Distributionen zeigen eindrucksvoll, dass betagte Hardware durchaus noch sinnvoll und produktiv eingesetzt werden kann, sofern ein passendes Betriebssystem installiert wird. Kleine Linux-Distributionen weisen zwangsläufig funktionelle Mängel auf und sind schwierig zu handhaben? Alles Quatsch. Die von uns getesteten Betriebssysteme sind für ältere und alte Computer-Hardware geeignet und unsicheren und längst nicht mehr gepflegten Windows-Varianten vorzuziehen.

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 AntiX-Linux kommt mit 64 MByte RAM aus
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t5b6_de 25. Feb 2016

Zum Surfen -> Nein das war nur ein Zeitbeispiel wie langsam die kiste ist. Die...

linuxfritz 17. Jan 2016

so, meine Lieben, heute hab ich mir mal AntiX heruntergeladen. Und auf dem besagten...

HubertHans 24. Nov 2015

Ich glaube eher das dich dein Gedaechtniss taeuscht. Ich kann dir hier bei mir zeigen...

Crass Spektakel 28. Okt 2015

Alte Hardware wird teils grauenhaft von Linux und Windows unterstützt. Linux kommt mit...

tibrob 24. Okt 2015

Tja, es geht doch nichts über das Computerbild-Wissen. Warum soll ein i3 nicht für...


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