Abo
  • Services:

Alivecor: Modifizierte Apple Watch zeichnet EKG auf

Der US-Medizingerätehersteller Alivecor hat den Prototyp einer modifizierten Apple Watch mit Elektrokardiogrammfunktion gezeigt. Dabei wurde ein spezielles Armband für die Elektroden entwickelt. Die Daten werden per Ultraschall zum Mikro der Apple Watch übertragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Watch leitet EKG ab.
Apple Watch leitet EKG ab. (Bild: USC Center for Body Computing)

Alivecor will 2016 eine Erweiterung für die Apple Watch auf den Markt bringen, die ein Elektrokardiogramm (EKG) des Trägers anfertigen kann. Bisher ermittelt die Apple Watch nur den Puls des Nutzers. Ein Elektrokardiogramm erlaubt hingegen dem Arzt, ein detailliertes Bild über den Gesundheitszustand des Patienten zu gewinnen. Beispielsweise lassen sich so Arrhythmien oder ein Kammerflimmern nachweisen. Mit aufwendigeren EKGs können auch Entzündungen und Tamponaden erkannt werden. 

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

  Unklar ist, ob Alivecor ein ein- oder ein zweikanaliges EKG-Gerät entwickelt. Bei Letzterem müssten die Messpunkte möglichst weit voneinander entfernt sein. Das lässt sich bei einem Armband nur realisieren, wenn auf der Innen- und der Außenseite eine Elektrode angebracht ist. Letztere muss an ein anderes Körperteil gehalten werden. 

  Die App für WatchOS 2, die auf der Apple Watch läuft, nimmt auf Wunsch des Anwenders nicht nur das EKG auf, sondern auch eine Sprachnotiz des Anwenders. Dieser kann so sein Befinden dem Arzt mitteilen, an den er das abgeleitete EKG schickt. Das Armband kommuniziert weder per Bluetooth noch per WLAN mit der Apple Watch, sondern schickt die Daten per unhörbarem Ultraschall zum Mikro der Uhr. Das soll energiesparender sein als Bluetooth. 

  Alivecor betont, dass die für Medizinprodukte zuständige Zulassungsbehörde FDA das Gerät noch nicht zertifiziert habe. Das Armband soll rund 200 US-Dollar kosten. Einen Termin für die Veröffentlichung gibt es noch nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 1.299,00€
  3. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

VerkaufAlles 20. Okt 2015

Meine gott seid ihr beschränkt! Das war purer sarkasmus von mir. Und ausserdem hab ich...

Sebbi 19. Okt 2015

Klar muss man das. Sollte das von irgendeiner Krankenkasse übernommen werden, dann...

helgebruhn 19. Okt 2015

1. Soweit ich weiß sterben o.a. Tiere in der Umgebung von Krankenhäusern auch nicht, es...

ad (Golem.de) 19. Okt 2015

Gut, bei Vorhofflimmern kann man noch etwas tun. :) wenn es ein zweikanaliges EKG ist...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

    •  /