Alipay: Jack Ma gibt Kontrolle der Ant Group auf

Jack Ma soll sich weitgehend aus seinem Fintech-Unternehmen zurückziehen. Das hat zu Spekulationen über einen neuen Versuch für einen Börsengang geführt.

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Alibaba- und Ant-Group-Gründer Jack Ma: nach Kiritk an Behörden zeitweise verschwunden
Alibaba- und Ant-Group-Gründer Jack Ma: nach Kiritk an Behörden zeitweise verschwunden (Bild: Lintao Zhang/Getty Images)

Nach Alibaba jetzt auch die Ant Group: Jack Ma gibt die Führung des Finanztechnologie-Unternehmens Ant Group ab, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. Die Ant Group betreibt die Zahlungs-App Alipay, die mit über einer Milliarde Nutzern die weltweit größte ist.

Obwohl Ma nur zehn Prozent von Ant gehören, hatte er über Investmentunternehmen bisher über 50 Prozent der Stimmrechte bei Ant inne. Diese will er verringern. Nach Berechnungen der britischen Nachrichtenagentur Reuters wird sein Anteil durch die Änderungen auf knapp über sechs Prozent sinken.

Nach dem abgesagten Börsengang der Ant Group war bereits über einen Rückzug Mas spekuliert worden. Die Ant Group und Ma hatten diesen angedeutet.

Der Börsengang fand nicht statt

Die Ant Group wollte im Herbst 2020 in Hongkong und Shanghai an die Börse gehen. Es wäre mit einem Volumen von etwa 35 Milliarden US-Dollar einer der größten Börsengänge überhaupt geworden. Die chinesischen Behörden untersagten ihn jedoch in letzter Minute, nachdem Ma öffentlich Kritik geäußert hatte. In der Folge verschwand Ma monatelang aus der Öffentlichkeit.

Seither gehen die Behörden gegen die Internetkonzerne vor. Diese hatten jahrelang weitgehend unkontrolliert agieren können. Inzwischen werden sie wieder stark beaufsichtigt und reguliert. Die Ant Group selbst wurde umstrukturiert.

Mas Rückzug hat zu Spekulationen geführt, dass die Ant Group doch an die Börse gehen wird. Das wird allerdings nicht so bald der Fall sein können: Nach einem Führungswechsel gibt es für Unternehmen eine Sperre für einen Börsengang je nach Handelsplatz und Aktienart von einem bis drei Jahren.

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