Displayport oder gar nicht

Wir empfehlen daher, das Panel fast ausschließlich am weniger problematischen Displayport-Anschluss zu betreiben, der die 4K-Auflösung zudem in 120 Hz übertragen kann. Es ist aber erfreulich, dass das Panel die 10 Bit Farbtiefe zumindest unterstützt. So können wir etwa Netflix-Serien und -Filme problemlos in 60 Hz und HDR schauen. 120 Hz sind dabei sowieso nicht notwendig.

Als Spielemonitor ein Hammer, fürs Fernsehen eher weniger

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Eine Playstation 4 Pro wird über HDMI direkt korrekt erkannt. Wir können God of War in 4K-Auflösung bei 60 Hz und mit eingeschaltetem HDR spielen. Der Farbunterschied zu SDR, also 8-Bit-Farbe, ist jedoch sichtbar. Gerade an kontrastreichen Stellen wie wenig beleuchteten Höhlen, deren Wände und Gegenstände Schatten werfen, wird das deutlich.

Ein Apple TV erkennt am Alienware-Bildschirm zwar das 4K-Signal und die 10-Bit-Farbtiefe, allerdings ebenfalls nur bei einem Chroma Subsampling von 4:2:0, das gerade an Farbübergängen einige Unschärfeeffekte und Artefakte erzeugt. Ebenfalls merkwürdig: Das Apple TV erkennt den Audiokanal nicht richtig. Die Lautsprecher lassen sich daher nicht nutzen. Auch stürzt in unserem Test die Netflix-App auf dem Gerät ab.

  • Die Fernbedienung liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü ist übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Photoshop macht mit einem so großen Panel mehr Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Was für ein Riesendisplay! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gaming-Optik konnte sich Alienware nicht verkneifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir die Kollegen nicht immer sehen wollen, kann der Monitor helfen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist sehr praktisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur linken Seite ragen USB und ein dritter HDMI-Port heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Games machen auf dem Riesendisplay schon Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Allerdings sollte der Raum recht dunkel sein.
  • Bei Benutzung müssen wir öfter unseren Kopf bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel an sich ist dünn, nur die Schaltelektronik und Anschlusscontroller nehmen Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünnes Panel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Zur linken Seite ragen USB und ein dritter HDMI-Port heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf dem PC sorgt gerade die OLED-Technik für satte und kontraststarke Farben. Unser Bestienmeister aus Borderlands 3 sieht in seinem schwarz-roten Mantel knallbunt aus. Das gilt auch für die vielen Elementareffekte und Explosionen im Spiel, wenn wir fiese Monster und durchgeknallte Banditen in die Luft jagen. In solchen Momenten können wir uns das Will-ich-haben-Gefühl nicht verkneifen, das uns auch nach dem Auspacken des Monitors durchströmt hat. Bei Games spielt das Display seine Stärken aus - auch, da die Pixelreaktionszeiten durch OLED sehr niedrig sind. Bei schnellen Bewegungen sind kaum Schmiereffekte oder Artefakte erkennbar.

Menü übersichtlich, aber schlecht übersetzt

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Wie viele andere Einstellungen schalten wir die High Dynamic Range bei Bedarf im übersichtlichen Einstellungsmenü ein. Dort können wir auch zwischen verschiedenen Farbprofilen wechseln, die ihrerseits ab Werk schon für bestimmte Situationen sinnvoll sind. In CS:GO nutzen wir etwa das FPS-Profil, das dunkle Bereiche aufhellt. Beim Schauen von Filmen schalten wir auf Movie oder Standard für ausgeglichene Farben um. Generell ist für eine gute Farbdarstellung etwas manuelle Arbeit notwendig, da vorgegebene Profile immer nur einen speziellen Fall abdecken.

Die Audioqualität der 25-Watt-Stereolautsprecher ist sehr höhenbetont, klingt aber auf hoher Lautstärke brauchbar. Allerdings rauschen die Treiber stark, wenn sie keinen Sound wiedergeben. Das hat uns bei der Arbeit teilweise stark irritiert. Gut, dass wir die Lautsprecher auch einfach ausschalten können.

  • Die Fernbedienung liegt bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das On-Screen-Menü ist übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Photoshop macht mit einem so großen Panel mehr Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Was für ein Riesendisplay! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gaming-Optik konnte sich Alienware nicht verkneifen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir die Kollegen nicht immer sehen wollen, kann der Monitor helfen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kabelmanagement ist sehr praktisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur linken Seite ragen USB und ein dritter HDMI-Port heraus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Games machen auf dem Riesendisplay schon Spaß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Allerdings sollte der Raum recht dunkel sein.
  • Bei Benutzung müssen wir öfter unseren Kopf bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel an sich ist dünn, nur die Schaltelektronik und Anschlusscontroller nehmen Platz weg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dünnes Panel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Kabelmanagement ist sehr praktisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Blick in die Dokumentation des Alienware-Displays zeigt uns: Das ist wirklich ein Monitor, an den ein PC oder eine Konsole angeschlossen werden sollte. Per HDMI werden weder der Audiorückkanal (ARC), noch der Ethernet-Kanal (HEC) unterstützt. Das gilt auch für die Consumer Electronics Control CEC. Wie bereits erwähnt: Displayport 1.4 ist die beste Anschlussform für das Alienware-Gerät.

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 An die Größe muss man sich gewöhnenVerfügbarkeit und Fazit 
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plazer 09. Dez 2019

Also Fernseher schaffen keine 120hz. Und wie ist die Reaktionszeit? Unter 5ms sollte er...

Bluejanis 14. Okt 2019

Gerade weil einige Programme so viel Platz brauchen, denke ich an mehrere Monitore. 1...

Jürgen Troll 10. Okt 2019

Warte doch einfach auf Grafikkarten mit HDMI 2.1 und kauf dir dann einen aktuellen LG...

Jürgen Troll 10. Okt 2019

Höchstwahrscheinlich einen aktuellen LG OLED. @Golem Warum kein Vergleich mit einem OLED...

wasdeeh 09. Okt 2019

Da würd ich aber schleunigst mein Wissen aufbessern... * in dem Alienware 55 steckt...



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