Alienware AW3423DW im Test: QD-OLED in 34 Zoll beeindruckt trotz Anlaufschwierigkeiten

Dells Alienware AW3423DW zeigt, dass OLED-PC-Monitore in der Gegenwart angekommen sind. Wir sehen dem 21:9-Panel aber an, dass es sich um die erste Generation handelt.

Ein Test von veröffentlicht am
Der AW3423DW setzt auf das 21:9-Format.
Der AW3423DW setzt auf das 21:9-Format. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Als Samsung Anfang 2022 seine QD-OLED-Technik zeigte, wurde uns schnell klar: Das könnte die Displaytechnik sein, die es auch in Arbeitsplatz- und Gaming-Monitore schafft, statt primär in Fernsehern und anderen größeren Bildschirmen eingesetzt zu werden. Also waren wir doppelt erfreut, als Dell als einer der ersten Hersteller ein um 1800R gekrümmtes 34-Zoll-QD-OLED-Panel in einen PC-Monitor gesteckt hat.

Inhalt:
  1. Alienware AW3423DW im Test: QD-OLED in 34 Zoll beeindruckt trotz Anlaufschwierigkeiten
  2. In Games ist QD-OLED zu Hause
  3. Alienware AW3423DW - Verfügbarkeit und Fazit

Der Alienware AW3423DW soll sich vor allem an die Gaming-Community richten und liefert durch sein erstklassiges OLED-Panel auch genau dort ab. Allerdings gibt es einige Punkte, bei denen wir uns unser altes VA- oder IPS-Panel zurückwünschen. Ganz klar haben wir es hier mit einem Produkt erster Generation zu tun - entsprechende, teils fragwürdige Mängel weist das Produkt auf.

Kommen wir direkt zum großen Manko des Panels: Viele Menschen, die sich den Alienware-Monitor bereits angeschaut haben, stellten grüne und violette Ränder an besonders kontrastreichen Übergängen fest - insbesondere bei schwarzer Schrift auf weißen Dokumenten, also etwa in Microsoft Word oder auf Webseiten.

Das wird durch die Pentile-Matrix-Anordnung der Subpixel verursacht, die Samsung bei QD-OLED-Panels verwendet. Der Effekt ist also in der Technik selbst integriert und kann nicht einfach per Softwareupdate behoben werden.

  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Standfuß hat ein interessantes Scharnier, das sich gut einstellen lässt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mittels Knopfdruck kann der Monitor vom Fuß gelöst werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Schreibtisch nimmt der Fuß etwas mehr Platz weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Alienware AW3423DW lässt sich schwenken und neigen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leichte Krümmung von 1800R (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor lässt sich ergonomisch einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Unterseite: Displayport, HDMI und ein USB-Hub (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unten rechts wird das Netzkabel eingesteckt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse sind auf der Unterseite einfach nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Typische schwarz-weiße Gaming-Optik von Alienware (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor stellt Farben gut dar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Darf nicht fehlen: das Alienware-Logo mit RGB-Licht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Power-Schalter an der rechten Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das OSD-Menü steuern wir mittels Joystick. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Menüführung ist übersichtlich genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zudem lassen sich einige Dinge einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Allerdings nervt der Monitor manchmal mit Pixel-Refresh-Programmen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hier zu sehen: die violetten und grüngelben Ränder an Buchstaben. Einige Menschen sehen das mit bloßem Auge auch von Weiten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der  Monitor deckt den DCI-P3-Farbraum gut ab. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Farbgenauigkeit und die Adobe-RGB-Abdeckung sind gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogen ausgeleuchtetes Panel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Hier zu sehen: die violetten und grüngelben Ränder an Buchstaben. Einige Menschen sehen das mit bloßem Auge auch von Weiten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Dieser an chromatische Aberration erinnernde Effekt stört einige Menschen so sehr, dass der Monitor für sie praktisch unbenutzbar ist. Wir konnten jedoch selbst beim näheren Hinschauen keine Artefakte dieser Art feststellen. Das ist allerdings von Auge zu Auge unterschiedlich. Wir würden daher empfehlen, dass sich Interessierte den Monitor genau ansehen, bevor sie ihn kaufen, oder dass sie direkt auf die nächste Generation von QD-OLED-Produkten warten.

Tolle Helligkeit, sehr gute Farben

Die wird es sicher geben, denn an sich hat die Technik viel Potenzial. Wie bei allen OLED-Panels sind die Schwarzwerte exzellent, da entsprechende OLEDs gar nicht selbst leuchten, wenn sie keine bestimmte Farbe anzeigen müssen. Wir messen eine Spitzenhelligkeit von 1.017 cd/m² im 1.000-Nits-Modus - ein sehr guter Wert. Die hohen Werte werden dann erreicht, wenn der Bildschirm ein kleines weißes Kästchen (1 Prozent der Bildfläche) auf schwarzem Hintergrund angezeigt wird. Das ist für HDR ein Best Case.

  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Standfuß hat ein interessantes Scharnier, das sich gut einstellen lässt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mittels Knopfdruck kann der Monitor vom Fuß gelöst werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Schreibtisch nimmt der Fuß etwas mehr Platz weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Alienware AW3423DW lässt sich schwenken und neigen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leichte Krümmung von 1800R (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor lässt sich ergonomisch einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Unterseite: Displayport, HDMI und ein USB-Hub (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unten rechts wird das Netzkabel eingesteckt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse sind auf der Unterseite einfach nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Typische schwarz-weiße Gaming-Optik von Alienware (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor stellt Farben gut dar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Darf nicht fehlen: das Alienware-Logo mit RGB-Licht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Power-Schalter an der rechten Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das OSD-Menü steuern wir mittels Joystick. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Menüführung ist übersichtlich genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zudem lassen sich einige Dinge einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Allerdings nervt der Monitor manchmal mit Pixel-Refresh-Programmen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hier zu sehen: die violetten und grüngelben Ränder an Buchstaben. Einige Menschen sehen das mit bloßem Auge auch von Weiten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der  Monitor deckt den DCI-P3-Farbraum gut ab. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Farbgenauigkeit und die Adobe-RGB-Abdeckung sind gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogen ausgeleuchtetes Panel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Monitor deckt den DCI-P3-Farbraum gut ab. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Allerdings kann Samsung auch beim QD-OLED-Panel ein schnelles Burn-in nicht komplett verhindern, obwohl sich dieser Effekt durch die ausschließlich blau leuchtenden OLEDs dank pixelweiser Energieregelung besser ausgleichen dürfte. Deshalb dimmt auch der Alienware-Monitor die Helligkeit stark ab, wenn zu große weiße Flächen angezeigt werden. Das sehen wir bei eingeschaltetem HDR400 und noch viel stärker im 1.000-Nits-Modus mit bloßem Auge.

Dadurch ist der Monitor in HDR eigentlich nicht für Büroarbeiten zu gebrauchen - zu ablenkend sind die ständigen Helligkeitswechsel beim Verschieben von Fenstern und Bearbeiten von Dokumenten. Aus diesem Grund stellen wir das Panel nach wenigen Minuten auf SDR um, wodurch es mit maximal 241 cd/m² noch immer hell genug leuchtet, wenn auch nicht an die meisten LC-Panels herankommt. Nicht nur sieht Windows dadurch besser und weniger künstlich überstrahlt aus. Auch steigt die Farbgenauigkeit durch ein konstant homogen ausgeleuchtetes Panel enorm.

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Sie ist für ein OLED-Panel schlicht beeindruckend. Wir messen 98,7 Prozent des DCI-P3-Farbraumes und sehr gute 92,7 Prozent Abdeckung von Adobe RGB. Wir können das Panel also auch für Medienbearbeitung oder Digital Art empfehlen. Der gute Farbgenauigkeitswert Delta E von maximal 0,51 spricht ebenfalls dafür.

  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Standfuß hat ein interessantes Scharnier, das sich gut einstellen lässt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mittels Knopfdruck kann der Monitor vom Fuß gelöst werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Schreibtisch nimmt der Fuß etwas mehr Platz weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware AW3423DW (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Alienware AW3423DW lässt sich schwenken und neigen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leichte Krümmung von 1800R (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor lässt sich ergonomisch einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Unterseite: Displayport, HDMI und ein USB-Hub (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unten rechts wird das Netzkabel eingesteckt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-Anschlüsse sind auf der Unterseite einfach nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Typische schwarz-weiße Gaming-Optik von Alienware (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Monitor stellt Farben gut dar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Darf nicht fehlen: das Alienware-Logo mit RGB-Licht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Power-Schalter an der rechten Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das OSD-Menü steuern wir mittels Joystick. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Menüführung ist übersichtlich genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zudem lassen sich einige Dinge einstellen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Allerdings nervt der Monitor manchmal mit Pixel-Refresh-Programmen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Hier zu sehen: die violetten und grüngelben Ränder an Buchstaben. Einige Menschen sehen das mit bloßem Auge auch von Weiten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der  Monitor deckt den DCI-P3-Farbraum gut ab. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Farbgenauigkeit und die Adobe-RGB-Abdeckung sind gut. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Homogen ausgeleuchtetes Panel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Homogen ausgeleuchtetes Panel (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Um einen LG-Fernseher mit W-OLED-Panel, den OLED48CX9LB (Test), als Vergleich heranzuziehen: Er erreicht etwa 61,3 Prozent DCI-P3-Abdeckung im gleichen Test. Fairerweise muss man aber sagen, dass er nicht als Monitor, sondern zum Anzeigen von Filmen und Spielen als klassischer Fernseher konzipiert wurde. Dort zählen genaue Farben weitaus weniger.

Apropos Games: Hier ist der AW3423DW gut aufgehoben. Durch die geringe Latenz und die sehr hohe Bildfrequenz kann der Monitor gerade in schnellen Spielen überzeugen.

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In Games ist QD-OLED zu Hause 
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Slamy 10. Mai 2022 / Themenstart

Im Artikel wird das TestUfo erwähnt und dass es keine Ghosting Effekte gab. Ich kann das...

#YOLO 10. Mai 2022 / Themenstart

Ja der würde auch apssen.

on(Golem.de) 09. Mai 2022 / Themenstart

Wegen dem Desktophintergrund von Star Citizen? finde ich nicht schlimm. Ich mag das...

px 09. Mai 2022 / Themenstart

Was genau ist daran nervig? Das macht jeder OLED-TV seit Jahren genau so.

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