Alienware Area 51m angesehen: Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

Dell hat seiner Alienware-Gaming-Notebookreihe ein neues Design verpasst: Das Area-51m besticht durch ein futuristisches, durchaus gewöhnungsbedürftiges Äußeres, das sich zumindest vom Gaming-Einerlei abhebt. Technisch ist das Notebook ein Spitzengerät.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das neue Alienware Area-51m von Dell
Das neue Alienware Area-51m von Dell (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dell hat auf der Elektronikmesse CES 2019 ein neues Gaming-Notebook seiner Alienware-Reihe vorgestellt. Das Area-51m hat ein komplett neues Design, das Legend heißt und aufrüstbar sein wird. Daher ist das Notebook auch nicht wie alle anderen der vergangenen Jahre dünner als seine Vorgänger, sondern deutlich dicker.

Stellenmarkt
  1. Tech Lead - Engineering Operations (m/f/x)
    finn GmbH, München
  2. IT-Support 1st/2nd Level (m/w/d)
    easyCOSMETIC Recruiting Ltd, Großbeeren
Detailsuche

Nutzer können die Gehäuserückseite einfach aufschrauben und erhalten so Zugriff auf die Desktop-CPU, den Arbeitsspeicher und sogar die Grafikeinheit.

Im Inneren des Notebooks arbeitet zu Beginn wahlweise ein Core i7-8700 mit bis zu 4,6 GHz im Turbo Boost, ein Core i7-9700K mit bis zu 4,9 GHz im Turbo Boost oder ein Core i9-9900K mit bis zu 5 GHz im Turbo Boost. An möglichen Grafikkarten kommen Nvidias neue RTX 2060, 2070 oder 2080 zum Einsatz. Sie sind auf einer proprietären Platine von Dell verlötet. Sofern künftige Chips von Nvidia mit Dells Board kompatibel sind, wird der Nutzer auch größere Hardware-Upgrades durchführen können. Der RAM kann bis zu 64 GByte betragen. Beim Hauptspeicher bietet Dell verschiedene Single-, Dual- und Triple-Konfigurationen mit bis zu 3 TByte an.

Wegen der leistungsstarken Hardware beträgt die Akkulaufzeit laut Hersteller nur ein bis drei Stunden. Das Area 51m ist somit eher eine portable Workstation als ein klassischer Laptop für den Einsatz unterwegs.

Die RGB-Beleuchtung ist auffällig: Nicht nur die Tastatur und einzelne Applikationen wie das Alienware-Logo lassen sich mit 16 Millionen Farben beleuchten: Auch das eher kleine Touchpad erstrahlt im Lichterschein, ebenso die markant abgesetzte Hinterseite des Notebooks.

Dort sind zahlreiche Anschlüsse des Geräts untergebracht, beispielsweise die zwei Stromanschlüsse sowie die großen Lüfteröffnungen. Nutzern stehen unter anderem drei USB-Anschlüsse, ein Thunderbolt-Anschluss mit Displayport-Unterstützung, ein HDMI-Anschluss sowie ein Ethernet-Anschluss zur Verfügung. Besonders auffällig ist die Hinterseite beim weißen Modell des Area-51m, wo sie schwarz ist.

Das Display des Gaming-Notebooks ist 17,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Je nach Modell hat der Bildschirm eine Bildrate von 60 Hz oder 144 Hz, ebenso optional sind Nvidias G-Sync und Eyetracking von Tobii.

Die Tastatur hat einen guten Anschlag. Dell hat eine volle Tastatur inklusive Nummernblock und zusätzlicher Makrotasten verbaut. Erfreulich finden wir, dass der Hersteller auf den bei vielen Konkurrenzmodellen üblichen, meist sehr hässlichen Gaming-Font für die Beschriftung der Tasten verzichtet hat.

Die Größe des Displays, zusammen mit der verbauten Hardware, führt dazu, dass das Area-51m kein Leichtgewicht ist: Das Notebook wiegt fast 4 kg, die Maße liegen bei 410 x 402,6 x 27,65 bis 42 mm. Die Verarbeitung wirkt auf uns sehr hochwertig.

Fazit

Dell hat mit dem Alienware Area-51m ein Gaming-Notebook vorgestellt, das sehr leistungsfähig ist und beim Design einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz geht. Die Aufrüstbarkeit finden wir sehr spannend. Allerdings steht noch nicht fest, wie lange die Grafikeinheit in der Zukunft verbessert werden kann. Aber bereits der simpler Austausch der CPU und die Übertaktungsmöglichkeiten sind interessante Versuche im Notebook-Markt. Ob man das Gerät nun hübsch findet oder nicht, ist Geschmackssache - unser Fall ist die wuchtige Rückseite eher nicht. Sie scheint das nötige Übel für adäquate Kühlung zu werden.

Von der Leistung her dürften Gamer mit dem Area-51m aber sehr gut aufgestellt sein - sofern sie sich das Notebook leisten können: Der Verkauf soll in den USA am 29. Januar 2019 starten, 2.550 US-Dollar müssen Käufer dann für das Gerät in der Minimalkonfiguration ausgeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Dell hat mit dem Alienware Area-51m ein neues Gaming-Notebook vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Area-51m hat ein neues Design bekommen, das etwas dezenter als bei vielen Konkurrenten ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist keilförmig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die hintere Seite des Notebooks ist merklich wuchtiger als der vordere Bereich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Area-51m hat zahlreiche Anschlüsse an den Seiten und der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der RGB-Beleuchtung übertreibt es Dell beim Alienware Area-51m für unseren Geschmack etwas. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Je nach Ausstattung kommt das Notebook mit Eyetracking von Tobii. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit fast vier Kilogramm ist das Notebook kein Leichtgewicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind zahlreiche Anschlüsse untergebracht - und natürlich RGB-Beleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Area-51m ist definitiv kein kompaktes Gamimg-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook ist auch in Schwarz erhältlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dell hat mit dem Alienware Area-51m ein neues Gaming-Notebook vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Glasfaser
Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie

Der Berliner Senat ist nach Jahren aus dem Dämmerzustand hochgeschreckt und hat nun eine Gigabitstrategie. Warum haben sie nicht einfach geschwiegen?
Ein IMHO von Achim Sawall

Glasfaser: Berliner Senat blamiert sich mit Gigabitstrategie
Artikel
  1. Razer: Der erste Blade-Laptop mit Ryzen ist da
    Razer
    Der erste Blade-Laptop mit Ryzen ist da

    Wieder 14 Zoll, erstmals mit AMD-Chip: Das neue Razer Blade kombiniert einen 75-Watt-Ryzen mit der flottesten Geforce RTX.
    Ein Hands-on von Marc Sauter

  2. Selbständige: Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung
    Selbständige
    Vodafone mit neuen Tarifen ohne Preissteigerung

    Vodafone wird seine Preise in neuen Tarifen für Selbständige nach 24 Monaten nicht mehr anheben.

  3. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

Blindie 14. Jan 2019

Richtig, im Workstation bereich ist MXM eigentlich Standard, mein Precision 7730 hat das...

coolf1re 09. Jan 2019

Japp genau erkannt, danke für den zusätzlichen Hinweis. Alienware / Dell & MSI...

hhf1 09. Jan 2019

Vor nicht allzu langer Zeit war Aufrüstbarkeit beim Notebook nicht mal eine Schlagzeile...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /