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Alienware Alpha R2
Alienware Alpha R2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Deutlich flotter als noch 2015

Das Innenleben ist gut zu erreichen, wir müssen nur vier Schrauben lösen. Auf der einen Seite befindet sich ein 2,5-Zoll-Schacht, in dem bei unserem Alpha R2 eine 500-GByte-Festplatte verbaut ist. Die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle eignet sich auch für SSDs im gleichen Formfaktor. Drehen wir die Konstruktion um, liegen alle restlichen Komponenten offen: Alienware setzt auf eine Platine mit Sockel 1151; darin steckt ein Core i7-6700T mit vier Kernen, SMT für acht Threads und einer TDP von 35 Watt. Der Skylake-Chip taktet mit 2,8 bis 3,6 GHz und lief die meiste Zeit mit 3+ GHz.

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  • Alienware Alpha R2 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die HDMI-2.0-Ports unterstützen 4K-UHD-60-Hz-Displays. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-Anschluss auf der Unterseite ist vergleichsweise nutzlos. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hive Mind basiert auf Kodi. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Oberfläche wird per Gamepad bedient. (Screenshot: Golem.de)
  • Unter Programmen finden sich Netflix und Co. (Screenshot: Golem.de)
  • Lokale Fotos gibt der Alpha R2 freilich wieder. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen sind umfangreich. (Screenshot: Golem.de)
  • 4K-Material mit H.265-Codec stellt kein Problem dar. (Screenshot: Golem.de)
  • Wichtige Funktion: die Maus- und Tastatur-Emulation (Screenshot: Golem.de)
  • Einige der vorinstallierten Programme benötigen diese nämlich. (Screenshot: Golem.de)
  • Dazu zählt Origin, EAs Spiele-Client. (Screenshot: Golem.de)
  • Eingaben erfolgen per eingeblendeter Tastatur. (Screenshot: Golem.de)
  • Obendrein schubsen wir den Mauszeiger per Stick umher. (Screenshot: Golem.de)
  • Steams Big Picture unterstützt hingegen nativ Gamepads. (Screenshot: Golem.de)
  • Hive Mind aktualisiert sich automatisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Alpha R2 nutzt zwei Radiallüfter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Darunter sitzen der gesockelte Prozessor und die verlötete Grafikeinheit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider unterstützt das Wi-Fi-Modul nur 1x1. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alienware verbaut einen einzelnen RAM-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 950 Pro wird nicht mitgeliefert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 2,5-Zoll-Schacht befindet sich auf der Rückseite. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei unserem Sample ist eine 500-GByte-Platte installiert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Der Alpha R2 nutzt zwei Radiallüfter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Nebenan befindet sich die verlötete Grafikeinheit, eine Geforce GTX 960 mit 4 GByte GDDR5-Videospeicher. Beide Chips sind von einem verschraubten Kühler bedeckt, über die jeweils ein Radiallüfter pustet und so die Abwärme nach hinten ins Freie befördert. Die Propeller rauschen unter Last arg laut und nerven schon im Leerlauf durch eine mies abgestimmte Hysterese. Dies sollte Alienware mit einem Firmware-Update überarbeiten, denn ein konstanter Pegel wäre definitiv akustisch angenehmer.

Anders als beim Vorgänger ist nur ein RAM-Slot verfügbar, der DDR4-Speicher in SO-DIMM-Bauweise aufnimmt. Unser Modell war mit 8 GByte DDR4-2133 ausgestattet. Neben der Speicherbank befindet sich ein M.2-Slot für SSDs mit 80 mm Länge. Der Steckplatz unterstützt das NVMe-Protokoll und ist offenbar mit vier PCIe-3.0-Lanes an den H170-Chipsatz angebunden, das legen Messwerte von Samsungs 960 Pro nahe. Das Gigabit-Ethernet stammt von Realtek. Die 3165-NIC von Intel unterstützt ac-WLAN, aber leider nur mit einer 1x1-Antennen-Konfiguration.

Für 1080pü mit 60 fps gut gerüstet

Verglichen mit der Geforce GTX 860M im ersten Alpha ist die Geforce GTX 960 weitaus flotter, denn die 1.024 statt 640 Shader-Einheiten plus die neuere Maxwell-v2-Architektur machen sich bemerkbar. Die Grafikeinheit läuft mit 1,25 GHz und drosselt ihren Takt nicht. Zusammen mit dem Core i7-6700T ermöglicht die Geforce GTX 960 eine Bildrate und Optik, die klar über dem liegt, was eine Playstation 4 oder Xbox One erreichen. Die Qualität dürfte in etwa dem entsprechen, was die Playstation 4 Pro leisten wird.

So läuft Rise of the Tomb Raider mit hohen Details unter Direct3D 11 in 1080p mit 50 fps. Das neue Doom rödelt 'dank' der Festplatte zwar arg lange, läuft dann aber rund: Wir messen mit Ultra-Einstellungen und Vulkan flüssige 70 fps in 1080p. Für diese Leistung benötigt der Alpha R2 allerdings 141 Watt, deutlich mehr als die S(lim)-Varianten der Konsolen. Im Leerlauf genehmigt sich der Mini-PC niedrige 21 Watt auf dem Windows-Desktop, mit Hive Mind sind es 27 Watt. Das ist sparsamer als PS4 und Xbox One.

Kommen wir zu unserem Resümee des Alienware Alpha R2.

 Hive Mind braucht etwas ÜbungVerfügbarkeit und Fazit 

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Haf 04. Nov 2016

Ich hatte eine Weile lang eine der älteren Zotac ZBox Systeme und war sehr zufrieden...

Spiritogre 23. Okt 2016

Ja, aber die schafft eben häufig nur 900p und 30FPS. Wenn man soviel Geld hinlegt will...

No name089 21. Okt 2016

Ach ... es wäre so cool wenn man konolen zamstecken könnte um damit die doppelte leistung...

MantaStyle 21. Okt 2016

Na damit es halt auch in den Schrank oder unter den TV passt. Ich stelle mir doch sicher...

pythoneer 20. Okt 2016

Nein, ganz offensichtlich nicht! hat auch niemand behauptet. Vielleicht zitierst du mal...



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