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Alienware Alpha mit drahtlosem Xbox-360-Gamepad
Alienware Alpha mit drahtlosem Xbox-360-Gamepad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Dell verkauft den Alienware Alpha als Late-2014-Version für 550 bis 900 US-Dollar, in Deutschland sollen die kleinen Rechner künftig ab 500 Euro lieferbar sein. Alle Mini-PCs sind mit einer Geforce GTX 860M und einer je nach Modell 500 GByte bis 2 TByte großen Festplatte ausgestattet. Der kleinste Alpha bietet nur 4 GByte Arbeitsspeicher, alle anderen die doppelte Menge.

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In den beiden größeren Mini-PCs steckt statt eines Haswell-Dualcore ein Quadcore-Pendant. Am ausgewogensten für seinen Preis erscheint uns der Alienware Alpha für 800 US-Dollar mit einer Geforce GTX 860M, 8 GByte Arbeitsspeicher, einer 1-TByte-HDD und einem Core i5-4590T.

Fazit

Alpha kommt aus dem Griechischen und steht für die Zahl 1. Es wird daher gerne als Synonym für eine frühe Version von Hardware oder Software verwendet. Allerdings ist Alpha auch der erste Buchstabe im Alphabet und bildet somit den Beginn. Auf Alienwares Alpha treffen beide Bedeutungen zu.

Der leise Mini-PC versteht sich als Vorreiter der Steam Machines, mangels finalen Steam OS und Steam-Controllers musste Dell aber selbst Hand anlegen. Uns gefällt die aus der Not geborene Alpha-UI genannte Oberfläche gut: Sie ist intuitiv zu bedienen, bietet alle relevanten Optionen für Gaming am Fernseher und als schlaue Idee die emulierte Maussteuerung. Die Beschränkung auf Steam Big Picture ist logisch, wenngleich nach einmaliger Einrichtung auch Origin-Spiele oder Modern-UI-Apps wie Netflix mit der Maus-Emulation funktionieren.

Ärgerlich: Was hat Dell dazu getrieben, der verbauten Geforce-Grafikeinheit GTX 860M eine proprietäre Devide-ID zu verpassen? Nvidias eigene Treiber sind zum Alienware Alpha inkompatibel, Inf-Modding funktioniert nicht. Damit müssen Käufer des Mini-PCs auf Dells Treibersupport hoffen, die letzte Version aber ist von Mitte November 2014 - Dragon Age Inquisition verweigert den Start.

Die langsame Festplatte ist angesichts des Preises zu verschmerzen, die Ladezeiten von beispielsweise Ryse sind auf einer Xbox One ähnlich. Unverständlich hingegen: Dell hat an alle Tester den kleinsten Alpha mit nur 4 GByte Arbeitsspeicher geschickt. Damit laufen zwar die meisten Spiele in 1080p bei hohen Details flüssig, Titel wie Battlefield 4 aber ruckeln erbärmlich.

Wir empfehlen allen Interessenten daher, entweder den kleinsten Alpha aufzurüsten oder gleich das nächstgrößere Modell zu kaufen. Dann trifft auf den Minirechner die dritte Bedeutung des griechischen Alpha zu: Es ist der bisher beste Wohnzimmer-Konsolen-PC.

 Ryse läuft flüssig - Battlefield ruckelt

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plutoniumsulfat 10. Feb 2015

Kann ich so bestätigen. Mein Haswell macht zwar eine schlankere Figur (Verbrauch), aber...

Der Held vom... 09. Feb 2015

Die Cell-CPU kann liefert sehr viel Rechenleistung bei bestimmten Berechnungen, wir...

Andi K. 09. Feb 2015

Gefällt mir :) sowas find ich bei PS4 auch schon recht nützlich. Am PC noch besser :)

plutoniumsulfat 09. Feb 2015

Da hat wohl schon jemand bestellt? :D

plutoniumsulfat 09. Feb 2015

Meinen Bedarf habe ich mal vorausgesetzt.



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