Abo
  • IT-Karriere:

IMHO: Das glaubst du doch selbst nicht, CIA!

Die CIA hat Dokumente zur sagenumwobenen Area 51 freigegeben. Dort sollen keine Außerirdischen untersucht, sondern nur Spionageflugzeuge getestet worden sein. Wer's glaubt - ich nicht!

Artikel veröffentlicht am ,
Ein autopsierter Area-51-Alien, aber kein echter - zu seinem Glück.
Ein autopsierter Area-51-Alien, aber kein echter - zu seinem Glück. (Bild: Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images)

Astronomieunterricht gab es in meiner Schulzeit nur als außerschulische Aktivität. Dort wurde spektakuläres Wissen vermittelt. Über Gasriesen, Sonnen, Galaxien und schwarze Löcher. Über das damals noch im Bau befindliche Space Shuttle, die Apollo-Missionen, Photonen- und Solarantriebe. Der Lehrer kam mit Zeichnungen von Raumstationen in den Unterricht, die meine Freunde und ich sonst nur aus Beschreibungen in Romanen von Arthur C. Clark oder Larry Niven kannten.

Inhalt:
  1. IMHO: Das glaubst du doch selbst nicht, CIA!
  2. Warten auf den Radiowellengruß vom Alpha Centauri

Das war die Pflicht. Dann folgte die Kür. Da glänzte unser Physiklehrer mit Wissen über Begegnungen der dritten Art. Über Außerirdische, die die Erde besuchen. Er zeigte uns Zeichnungen von seltsam angeordneten Abdrücken von Landefüßen, die nur ein scheibenförmiges Ufo hinterlassen haben konnte. Unscharfe Schwarz-Weiß-Photos von schemenhaften Kugeln am Himmel und sogar von fliegenden Untertassen, die niemals, niemals gefälscht worden sein konnten. Er erzählte Geschichten über Ufo-Sichtungen durch Piloten, seltsame Lichter am Himmel, die mit sagenhafter Geschwindigkeit dahinreisten und ebenso schnell wieder verschwanden. Und all diese Ereignisse konnte er ganz rational physikalisch erklären. Ich besuchte den Kurs zwei Jahre hintereinander.

Geschichten über Entführungen durch Außerirdische kamen im Unterricht nicht vor. Die las ich selbst nach - und schauderte. Das war noch vor der Landung der Viking-Raumsonden auf dem Mars, die zu meinem Bedauern dort kein Leben entdeckten.

Das ausschlaggebende Argument meines beliebten Lehrers: Bei der nachweislichen Größe des Universums müsste dort allein der Wahrscheinlichkeit nach weiteres Leben existieren. Und dann gab es ja auch die unerklärlichen Ereignisse in Nevada und Roswell, New Mexico, rund um die mysteriöse Area 51. Das Versuchsgelände der US-Regierung, das es eigentlich gar nicht gab. Das Militärgelände in der Wüste von Nevada, das unter Androhung des Schießbefehls nicht betreten werden durfte. Um das mysteriöse Lichter gesehen und seltsame Materialien auf der Erde gefunden wurden und das deshalb massenweise Touristen anlockte.

Aber wo sind sie denn nun, die Aliens?

Stellenmarkt
  1. Stadt Regensburg, Regensburg
  2. Rodenstock GmbH, Regen

Meinen stets skeptischen Eltern mussten diese Argumente genügen, und ich verlor mich weiter in der von ihnen misstrauisch beäugten Science-Fiction-Literatur. Es musste sie doch geben, die Aliens! Und die Außerirdischen müssten sich doch für uns Menschen interessieren. Feindselig waren sie ja damals noch nicht. Außer in der ersten Star-Trek-Serie, wenn sie sich mit Captain Kirk prügelten. Oder in der Verfilmung von H. G. Wells' Roman Krieg der Welten oder viel später in Tim Burtons grandiosem Film Mars Attacks. Niedliche Aliens waren nur etwas für die Kinder, ich war nun keins mehr. Die Kleinen guckten E.T. im Kino - und ich als großer Bruder musste mit.

Mit zunehmendem Alter und der Alien-Verniedlichung auch in den Star-Wars-Filmen wich meine kritiklose Sicht auf ein von Außerirdischen nur so wimmelndes Universum allmählich doch einer steigenden Skepsis. Wieso sollten Außerirdische immer nur auf der Leinwand und in Nevada oder anderswo auftauchen und niemals dann, wenn ich sehnsuchtsvoll in den Abendhimmel starrte? Hatten meine Eltern recht damit, dass es gar keine Aliens gab? Zweifel, die auch nicht durch Erich von Däniken ausgeräumt werden konnten oder durch die vielen Bücher über das Bermudadreieck, die ich verschlang.

Warten auf den Radiowellengruß vom Alpha Centauri 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Nolan ra Sinjaria 28. Aug 2013

Wie war das: Dass noch keiner mit uns Kontakt aufgenommen hat, ist Beweis für die...

ledonz 28. Aug 2013

Da du das alles so toll verstanden hast, kannst du es ja mal erläutern und beweisen...

TC 27. Aug 2013

jedesmal guck ich drauf und denk erstmal es geht um Kuchen

Komischer_Phreak 26. Aug 2013

OK, hier die Kurzversion: Am 14 Juni fand der Farmer Mac Brazel Trümmerstücke auf dem...

Komischer_Phreak 26. Aug 2013

So so, Puma Punku. Geheimnisvoll ist daran lediglich, das sich keine verwertbaren und...


Folgen Sie uns
       


Days Gone - Fazit

In Days Gone sind wir als Rocker Deacon St. John im zerstörten Oregon unterwegs und erleben das ganz große Abenteuer.

Days Gone - Fazit Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

      •  /