Ein Modell der Alien-Königin war viereinhalb Meter groß

Für die Alien-Königin wurden ebenfalls verschiedene Modelle gebaut. Das größte war 4,50 Meter groß und wurde teils hydraulisch, teils kabelkontrolliert gesteuert. Die Beine der Kreatur befanden sich an Drähten und wurden wie bei einer Marionette bewegt.

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Der Schwanz war mit Hydraulik vollgestopft, wurde aber auch mit Drähten bewegt. Um den Rest zu bedienen, mussten zwei Männer in der Königin Platz nehmen.

Dazu kam ein viel kleineres Modell, das von Doug Beswick gestaltet wurde. Es wurde für Stop-Motion-Aufnahmen benutzt. Wie zu Pionierzeiten der Science-Fiction wurde Bild für Bild des Modells aufgenommen, wobei ganz leichte Veränderungen an ihrer Statur vorgenommen wurden, was später die Illusion von Bewegung erzeugte. Dieses Verfahren wurde vor allem beim Finale mit dem Kampf zwischen Ripley und der Königin genutzt.

Für das Design der umfangreichen Aliens-Hardware war Syd Mead verantwortlich. Er hatte schon an Alien und Blade Runner gearbeitet und schuf unter anderem das Aussehen des Raumschiffs Sulaco, während sein Kollege Ron Cobb für das Aussehen der Kolonie auf LV-426 zuständig war.

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Mit gerade einmal 18 Millionen US-Dollar Budget ist Aliens nach heutigen Maßstäben ein enorm günstiger Film, damals war es aber ein sehr teures Unterfangen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, da der weltweite Erfolg des Filmes sich praktisch sofort einstellte und alle Mühen zudem mit einem Oscar für die besten Special Effects belohnt wurden.

Die Special Edition

Anders als Ridley Scott war Cameron gezwungen, bei seinem Film mehrere Schnitte durchzuführen. Der Grund hierfür war, dass man einen etwas kürzeren Film wollte, bei dem mehr Vorstellungen im Kino möglich waren. Der dauert aber immer noch stolze 130 Minuten. 24 Minuten fielen der Schere zum Opfer, sie wurden aber später in einem Director's Cut wieder eingefügt.

Alien 1-6

Die Möglichkeit hierzu ergab sich für Cameron 1990, nachdem bereits für das amerikanische Fernsehen fünf Minuten wieder eingefügt worden waren (wobei man dort Hudsons beherzte "Motherfucker"-Schreie schön überdeckt hatte). Mit der Langfassung, die zuerst als Laserdisc und danach auch auf Video, DVD und Blu-ray veröffentlicht wurde, liegt die ultimative Fassung des Films vor. In der deutschen Fassung gab es das Problem, dass die Synchronsprecher inzwischen älter geworden waren und man allein aufgrund der leicht veränderten Stimmen erkennen kann, welche Szenen neu sind.

James Cameron hat mit Aliens einen Actionfilm geschaffen, der mehr zu bieten hat als endlose Ballerorgien ohne Sinn und Verstand. Vielmehr ist sein Film die Quintessenz dessen, was Action zusammen mit guten Charakteren und perfekten Tricks leisten kann, Er ist somit die konsequente Fortführung seines Terminator, der - nicht nur was diesen Aspekt betrifft - zu den Meilensteinen des Genres zu zählen ist.

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 Für die Regie sagte Cameron nicht sofort zu
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Clown 22. Nov 2021 / Themenstart

Ja, genau. Es passieren so dermaßen viele Dinge, die wir so unfassbar dumm fanden :D Wir...

Gaius Baltar 21. Nov 2021 / Themenstart

Von Sharknado gab es immerhin sechs Teile feinster Trashfilm-Unterhaltung. ;)

ohinrichs 17. Nov 2021 / Themenstart

Die Empfehlung hätte ich jetzt auch ausgesprochen. Du warst schneller :)

derfilmfan 16. Nov 2021 / Themenstart

Laut der sehr zu empfehlenden Netflix Doku Reihe "Das waren unsere Kino-Jahre" sollte der...

ufo70 16. Nov 2021 / Themenstart

Den Absatz sehe ich ähnlich. Digitaltechnik bietet ungeheure Möglichkeiten, wenn sie...

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