Für die Regie sagte Cameron nicht sofort zu

Soweit die Story - aber für die Regie war erst einmal niemand in Sicht. Das änderte sich, als Cameron mit seinem Terminator für einen der innovativsten und erfolgreichsten Filme des Jahres 1984 sorgte. Damit zeigte er, dass er es auch verstand, Actionhelden zu schaffen, die selbst inmitten von Schießereien und Verfolgungsjagden menschliche Wesen blieben und mit denen sich das Publikum identifizieren konnte.

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Nach dem Terminator-Erfolg wurde Cameron also die Regie angeboten. Allerdings griff er nicht sofort zu, sondern ließ sich das Angebot erst durch den Kopf gehen. Unter anderem sprach er mit Stan Winston, der die Robotergestalt des Terminators geschaffen hatte, darüber. Er bestärkte ihn darin, die Regie bei Aliens zu übernehmen.

Cameron entschied sich am Ende dafür und brachte gleich seine Produzentin Gale Anne Hurd mit. Infolgedessen zog sich das Trio Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill etwas zurück, sie waren als ausführende Produzenten aktiv. Die Zusammenarbeit mit Hurd erwies sich für Cameron als absolut wunderbar, was die persönliche Beziehung zwischen beiden nur stärkte und zu einer Heirat noch während der Produktion von Aliens führte.

Schon während der Arbeit an dem Drehbuch entschied man sich für den Titel Aliens anstelle eines profanen Alien 2. Man wollte dem Publikum suggerieren, dass keineswegs geplant war, bis in alle Ewigkeiten Fortsetzungen des Films nachzuschieben, sondern, dass jeder der Filme für sich alleine funktioniert.

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Ebenfalls noch während der Arbeit am Drehbuch wurde klar, dass Sigourney Weaver nur wieder mitspielen würde, wenn ihr Charakter eine deutliche Veränderung durchmachen und nicht haargenau wie im Original sein würde. Das kam Cameron aber sehr gelegen, weil er ohnehin vorhatte, Ripley eine Motivation zu geben, die erklärte, warum sie sich dem Schrecken auf LV-426 wieder aussetzte.

Cameron setzte auf eine starke psychologische Komponente. Er ließ Ripley ihr Überlebende-Trauma überwinden, indem er sie zu dem Planeten zurückkehren und sich dort den Aliens und ihren eigenen inneren Dämonen stellen ließ.

Alien 1-6

Stan Winston macht die Monster

Für die Entwicklung der Kreaturen war Stan Winston zuständig, wobei H.R. Giger diesmal gar nicht zu Rate gezogen wurde. Winston hielt sich bei seinen Aliens eng an Gigers Vorlage und schuf mit der Alien-Königin eine Kreatur, die durchaus auch den Gehirnwindungen des Schweizer Surrealisten entsprungen sein könnte.

Beschäftigt war er jedoch auch mit den Facehugger-Modellen, von denen mehr als zwanzig verschiedene angefertigt werden mussten. Jedes von ihnen sollte etwas anderes können, da diese Kreatur im zweiten Teil weit wendiger und gefährlicher war als im Original.

Für die verschiedenen Aufnahmen musste der Facehugger unterschiedlich reagieren. Er musste sich gegen eine Glasscheibe werfen, über den Boden laufen oder Ripley mit seinem Schwanz würgen.

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 Aliens - Die Rückkehr wird 35: Kriegsfilm im AllEin Modell der Alien-Königin war viereinhalb Meter groß 
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Clown 22. Nov 2021 / Themenstart

Ja, genau. Es passieren so dermaßen viele Dinge, die wir so unfassbar dumm fanden :D Wir...

Gaius Baltar 21. Nov 2021 / Themenstart

Von Sharknado gab es immerhin sechs Teile feinster Trashfilm-Unterhaltung. ;)

ohinrichs 17. Nov 2021 / Themenstart

Die Empfehlung hätte ich jetzt auch ausgesprochen. Du warst schneller :)

derfilmfan 16. Nov 2021 / Themenstart

Laut der sehr zu empfehlenden Netflix Doku Reihe "Das waren unsere Kino-Jahre" sollte der...

ufo70 16. Nov 2021 / Themenstart

Den Absatz sehe ich ähnlich. Digitaltechnik bietet ungeheure Möglichkeiten, wenn sie...

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