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H.R. Giger kommt hinzu

Als die Produktion aufgenommen wurde, hieß es, nach einem geeigneten Regisseur Ausschau zu halten. Diesen fand man in Ridley Scott, der sich bislang vor allem mit Werbespots hervorgetan hatte. Jedem, der an diesem Film arbeitete, war natürlich klar, dass der Erfolg mit dem Alien stand und fiel. Insofern war es wichtig, dass es ein Design erhielt, das unvergleichlich und alleine in der Lage war, den Film zu tragen.

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Während sich Scott noch den Kopf zerbrach, wer wohl in der Lage war, eine solche Kreatur zu schaffen, stolperte er über das Buch Necronomicon des Schweizer Künstlers H.R. Giger. In diesem Buch sind viele von Gigers besten Zeichnungen biomechanischer Alpträume versammelt. Als Scott es durchblätterte, war er von der Klarheit und der Präzision, die Gigers Visionen heraufbeschworen, beeindruckt. Schlagartig wurde dem Regisseur klar, dass dieser Mann geradezu prädestiniert war, das Design des Aliens zu übernehmen.

Ohne große Umschweife wurde Giger engagiert und begann 1978 in London mit seiner Arbeit. Dabei entwarf er nicht nur Designs für die drei Alien-Arten, sondern auch für das Raumschiff und die nie verwendete Pyramide. Seine Designs wurden größtenteils in die Realität umgesetzt, aber der Kanes Brust sprengende Chestburster, den sich Giger vorstellte, traf nicht ganz Scotts Geschmack, da er auf ihn wie "ein gerupfter Puter" wirkte.

Nachdem Giger eine Skulptur des Aliens nach seinen Entwürfen gefertigt hatte, begann Carlo Rambaldi mit dem Bau des Anzugs, den ein Schauspieler später tragen sollte. Die Kosten für diesen Anzug betrugen stolze 250.000 Dollar, wobei hierfür unterschiedlichste Materialien wie Polyester, Gummi und Latex benutzt wurden. Hinzu kam ein voll mechanisierter Kopf, dessen Äußeres aus Fiberglas hergestellt wurde. Ferngesteuert konnte der Alienkopf das Maul öffnen, die Lippen nach hinten ziehen und die angsteinflößende Zunge hervorstoßen lassen.

Obwohl der große Kopf mit jeder Menge Mechanik vollgestopft war, wog er mit knapp fünf Kilo gar nicht mal so viel, so dass der Schauspieler ihn zwar nicht bequem, aber immerhin ohne ein allzu erdrückendes Gefühl tragen konnte. Natürlich war die Bewegung eingeschränkt, was auch ein Grund war, weswegen Scott den Xenomorph, wie das Alien auch genannt wird, nur sehr zurückhaltend eingesetzt hat. Aus der Not wurde eine Tugend, da das die Spannung immens steigerte.

Für die Darstellung des Aliens wurde Bolaji Badejo verpflichtet. Der aus einem Massai-Stamm kommende Badejo ist mit seinen 2,10 Metern eine eindrucksvolle Erscheinung und befand sich damals als Student in London. Die Rolle des Aliens erhielt er, nachdem Tests mit Stuntmen, Pantomimen und Tänzern nicht funktioniert hatten.

Für das Aussehen des Cockpits des außerirdischen Space-Jockeys war Giger zuständig, der sich hierfür Unmengen von Knochen liefern ließ, aus denen er dann diese gespenstische Erscheinung schuf. Zusätzlich nutzte er Stoffe wie Plastik oder Glasfasern, um dem Ganzen die richtige Atmosphäre zu verpassen.

Das Set hatte gewaltige Ausmaße und nahm die Halle A der britischen Shepperton-Studios in Anspruch. Da es allerdings nur für wenige Szenen genutzt wurde, fand man einen Weg, die hohen Ausgaben zu rechtfertigen, indem die Cockpitwände auch gleich für die Halle, in der die Eier gefunden werden, herhalten mussten. Der Platz des Piloten wurde dabei durch einen Mittelgang und die zahlreichen Alien-Eier ersetzt.

Neben Giger waren noch andere Leute für die Designs zuständig und schufen Produktionszeichnungen, die zum Teil auch verwendet wurden. Neben Chris Foss und dem französischen Comic-Künstler Moebius, die beide das Projekt relativ schnell verließen, ist hier vor allem Ron Cobb zu nennen, der später auch für James Camerons Sequel Aliens tätig wurde.

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Karmageddon 30. Okt 2019

Also ich schon. In einem Flugzeug ist bei Nachtflügen, das Licht gedimmt, weil man dann...

kiviuq 30. Okt 2019

Man gebe sich mal die Zeit und höre sich den Fim richtig in Ruhe an und dann versteht man...

Karmageddon 30. Okt 2019

Ein Erzfrachtschiff oder ein Zug haben dann aber auch keine Gänge, sondern einfach...

enzephalopathie 29. Okt 2019

Der Paranoia- und Flucht Overkill.

Clown 29. Okt 2019

Bei Netflix sind eigenartigerweise Teil 1, 3 und 4 verfügbar. Teil 2 nicht.


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