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Wie das Alien in die Welt kam

Über die Geschichte und die Produktion von Alien wurden bereits zahlreiche Bücher verfasst, unter anderem Alien Vault, Alien - Das Archiv und Dissecting Aliens. Demnach nahm der Film 1972 seinen Ursprung im Gehirn des Autors und Regisseurs Dan O'Bannon. Das Projekt trug den Titel Starbeast. Die Grundgeschichte war hier schon erkennbar, aber noch weit vom fertigen Produkt entfernt. O'Bannon erzählte seine Geschichte mit sechs Männern, die, einem Signal folgend, auf einem fremden Planeten erst ein außerirdisches Raumschiff und später eine eigenartige, uralte Pyramide finden.

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Einer der Männer begibt sich in das Innere der Pyramide und sucht nach den Überbleibseln einer längst vergangenen Kultur. Dabei stößt er auf Hieroglyphen, die hässliche Monster zeigen. Er findet schließlich auch einige Eier, die er zuerst nicht als solche wahrnimmt. Als sich jedoch eines öffnet, ihn ein Wesen anspringt und sich an seinem Gesicht festsetzt, wird ihm klar, dass ihm nun derselbe grausige Tod blüht, wie es die Hieroglyphen an den Wänden beschreiben. Mit Pyramiden und Hieroglyphen war das Grundgerüst für den Film noch ein gänzlich anderes. Beides wurde später übrigens in Paul W.S. Andersons Alien vs. Predator integriert, auch wenn die Geschichte andere Wege ging.

O'Bannon hatte also die Grundgeschichte, wusste aber nicht so recht, wie er weitermachen sollte. Hier kam ihm sein Freund Ronald Shusett zu Hilfe. Er empfahl O'Bannon, die weitere Handlung in das Raumschiff zu verlegen, in dem die Crew nun gegen den außerirdischen Organismus kämpfen sollte. Dem Rat seines Freundes folgend, schrieb O'Bannon das Drehbuch mit dieser Idee weiter und stellte es 1975 fertig. Damals schwebte ihm noch ein Film mit bescheidenem Budget vor, bei dem er selbst die Regie übernehmen konnte. Aber diese Pläne zerplatzten recht schnell.

O'Bannon und Shusett boten das Skript praktisch jedem Studio an, aber keines zeigte auch nur das geringste Interesse an dem Stoff. Frustriert über dieses Desinteresse, entschied sich O'Bannon schließlich für eine Guerilla-Taktik, um sein Drehbuch an den Mann zu bringen. Da er wusste, in welchem Büro der Regisseur Walter Hill seiner Arbeit nachging, warf er sein Drehbuch einfach durch das Fenster und hoffte, dass er Hills Interesse wecken konnte.

Der sah sich das Skript an, schon alleine wegen der ungewöhnlichen Art, wie er es bekommen hatte. Er erkannte in Starbeast etwas, das ideal war für seine neue Produktionsfirma Brandywine, die er zusammen mit Gordon Carroll und David Giler gegründet hatte. Gleichzeitig war Hill aber auch klar, dass O'Bannons Drehbuch noch etwas unausgegoren war und der junge Autor seinen Stil noch nicht gefunden hatte.

Hill und seine Freunde Carroll und Giler kauften eine Option an dem Stoff und sahen sich nach einem finanzkräftigen Partner um, da sie erkannten, dass dieser Stoff nur funktionierte, wenn er auch in erstklassiger Weise umgesetzt wurde. Die logische Wahl war 20th Century Fox, da Brandywine mit diesem Studio in engem Kontakt stand und Hill schon dafür gearbeitet hatte.

Fox-Boss Alan Ladd Jr. gefiel die Idee und so entschied er, dass sich 20th Century Fox an dem Projekt beteiligen würde. Zuvor waren jedoch noch massive Arbeiten am Drehbuch nötig, die Walter Hill und David Giler selbst vornahmen. Die Geschichte erhielt zahlreiche Veränderungen, wobei schon die Personenkonstellation aufgebrochen wurde und durch die Hinzunahme von Frauen einen anderen Akzent erhielt.

Eine Frau als starke Heldin

Besonders ungewöhnlich war für die damalige Zeit eine Frau als starke Heldin - und das zu einem Zeitpunkt, als das Stereotyp des Final Girls, das in Horrorfilmen am Ende gegen das Böse siegt, noch nicht etabliert war. Sigourney Weaver, damals noch weitgehend unbekannt, überzeugte als Ellen Ripley und fand die Rolle ihres Lebens, die sie insgesamt viermal spielte. Mehr noch als im ersten Film avancierte sie in den Sequels zur echten Action-Ikone.

Die Idee der Pyramide wurde lange Zeit in der Geschichte gehalten. Deshalb existieren hierzu auch zahlreiche Designzeichnungen. Mit dem Voranschreiten der Produktion wurde aber allen Beteiligten klar, dass der Teil mit der Pyramide nur von der Haupthandlung ablenkte und den Film an sich verlangsamte. Mit ihrem Verschwinden wurden aber auch ganz bewusst alle Hintergrundinformationen zu den Aliens eliminiert, wodurch diese Kreatur noch geheimnisvoller wurde und im Endeffekt die Spannung des Films wuchs.

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 Alien: Im Weltall hört dich keiner schreienH.R. Giger kommt hinzu 
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Karmageddon 30. Okt 2019

Also ich schon. In einem Flugzeug ist bei Nachtflügen, das Licht gedimmt, weil man dann...

kiviuq 30. Okt 2019

Man gebe sich mal die Zeit und höre sich den Fim richtig in Ruhe an und dann versteht man...

Karmageddon 30. Okt 2019

Ein Erzfrachtschiff oder ein Zug haben dann aber auch keine Gänge, sondern einfach...

enzephalopathie 29. Okt 2019

Der Paranoia- und Flucht Overkill.

Clown 29. Okt 2019

Bei Netflix sind eigenartigerweise Teil 1, 3 und 4 verfügbar. Teil 2 nicht.


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