Abo
  • Services:

Alibaba: Yahoo soll zerschlagen und verkauft werden

Die Eigner von Yahoo haben die Geduld mit Firmenchefin Marissa Mayer verloren. Das Unternehmen soll einem Zeitungsbericht zufolge verkauft und aufgespalten werden. Doch einen Wert haben nur die Beteiligungen an Alibaba und Yahoo Japan.

Artikel veröffentlicht am ,
Marissa Mayer im Oktober 2014
Marissa Mayer im Oktober 2014 (Bild: Monica Schipper/Getty Images)

Der Verwaltungsrat von Yahoo plant, das Unternehmen zu verkaufen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Der Grund sei, dass es nach Ansicht der Investoren der Firmenchefin Marissa Mayer nicht gelungen ist, neue Geschäftsfelder für das Internetunternehmen zu entwickeln. Treffen des Verwaltungsrats für eine Zerschlagung und einen Verkauf von Yahoo sollen am heutigen Mittwoch und am Freitag stattfinden.

Stellenmarkt
  1. BASF SE, Ludwigshafen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Der größte Teil des Börsenwertes von Yahoo in Höhe von 31 Milliarden US-Dollar besteht aus Beteiligungen in Asien, an Alibaba und Yahoo Japan. Die 15 Prozent an dem chinesischen Internetkonzern Alibaba haben einen Wert von rund 32 Milliarden US-Dollar, Yahoo Japan ist 5,9 Milliarden US-Dollar wert.

Damit würde das Kerngeschäft von Yahoo mit 0 US-Dollar bemessen. Der Cantor-Fitzgerald-Analyst Youssef Squali hatte Yahoos Kerngeschäft mit 3,9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Yahoo verfügt zusätzlich über Geldreserven und kurzfristig verfügbare Investitionen von 5,9 Milliarden US-Dollar. Yahoo Mail und Yahoo News sind laut Comscore zusammen die drittgrößten Websites in den USA mit 210 Millionen Besuchern im Oktober 2015. Die beiden Websites liegen nur hinter Google und Facebook.

Der Finanzinvestor Starboard forderte Yahoo laut Wall Street Journal auf, sein Internetkerngeschäft zu verkaufen, um Steuern für den Verkauf der Alibaba-Beteiligung zu vermeiden.

Was macht Alibaba

Alibaba bewertete sich beim Börsengang selbst mit 121 Milliarden US-Dollar. Der chinesische Handelsplattform-Betreiber startete im September vergangenen Jahres an der New Yorker Börse. Dabei nahm das Unternehmen rund 25,03 Milliarden US-Dollar ein. Alibaba verdient sein Geld unter anderem mit Werbung, Gebühren für Handelsgeschäfte und Mitgliedsbeiträgen. Zu den großen Handelsplätzen des Konzerns gehören Taobao, Tmall und Juhuasuan. Mit Alipay gehört auch ein Zahlungsdienst zum Konzern. Die zwei größten Anteilseigner sind Yahoo und Japans Softbank mit über 34 Prozent.

Yahoo hatte versucht, neue Geschäftsfelder zu erschließen und übernahm im Mai 2013 für 1,1 Milliarden US-Dollar die Blogging-Plattform Tumblr.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)
  3. 26,99€
  4. 59,99€

DetlevCM 04. Dez 2015

Eigene Gallerien (auf einer eigenen Domain mit z.B. Zenphoto oder Piwigo) können Photos...

gadthrawn 03. Dez 2015

hm.. da werden dir unzählige Firmen widersprechen. Kennst du BER, die Elbphilharmonie...

elf 03. Dez 2015

Du hast die genannten Barreserven von nochmal 6 Mrd vergessen und natürlich die ganzen...

Trockenobst 02. Dez 2015

Ist es nicht. Es gibt genügend Branchen, z.B. Food, Kleidung etc. wo die Gewinnmargen...

logged_in 02. Dez 2015

Wie Yahoo! überhaupt überlebt hat, ist mir ein Rätsel. Die letzten male, die ich auf...


Folgen Sie uns
       


LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018)

Auf der Light + Building 2018 zeigt LG Display Licht, das auch Ton produziert.

LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018) Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /