Alibaba: Jack Ma soll freiwillig die Öffentlichkeit meiden

Einem Medienbericht zufolge ist der Alibaba-Gründer Jack Ma nicht verschwunden. Der Unternehmer habe sich freiwillig zurückgezogen.

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Jack Ma soll sich freiwillig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben.
Jack Ma soll sich freiwillig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben. (Bild: PHILIPPE LOPEZ/AFP via Getty Images)

Laut dem auf Wirtschaft und den Finanzmarkt spezialisierten Nachrichtensender CNBC ist der Alibaba-Gründer Jack Ma weder verschwunden noch werde der bekannte Unternehmer vermisst. Der Bericht von CNBC widerspricht damit deutlich vorangegangenen Meldungen anderer Wirtschaftsmedien, allen voran der Financial Times. Diese hatten Vermutungen über den Verbleib von Jack Ma geäußert beziehungsweise über dessen Verschwinden, da Ma seit Oktober nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden ist und keine öffentlichen Auftritte wahrgenommen hat.

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Der für CNBC zuständige Reporter David Faber beruft sich dabei auf Gespräche zu Kontakten aus dem direkten Umfeld von Ma. In den vergangenen Jahren hatte Faber immer wieder Interviews mit Ma selbst sowie mit dem Alibaba-Mitbegründer Joseph Tsai geführt. Jack Ma gilt als die wohl reichste Person Chinas.

Wie schon zuvor der Bericht der Financial Times stellt nun aber auch CNBC das Fehlen der öffentlichen Auftritte von Ma in einen direkten Zusammenhang zu einer Rede des Unternehmers, die er Ende Oktober vergangenen Jahres gehalten hatte. Darin kritisierte Ma die aktuelle Wirtschafts- und Finanzpolitik Chinas - insbesondere Kontrollbehörden und Banken.

Darüber hinaus folgte auf die Rede der letztlich von den Behörden verhinderte und damit gescheiterte Börsengang der Ant-Group, der zunächst eigentlich erlaubt worden war. In diesen Vorgang soll laut Wall Steet Journal sogar der chinesische Staatspräsident Xi Jinping persönlich eingegriffen haben. Seitdem war Ma nicht mehr öffentlich aufgetreten.

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Laut CNBC habe Ma selbst gemerkt, dass er mit dem Inhalt dieser Rede und in seiner Kritik an der chinesischen Politik und Staatsführung zu weit gegangen sei und halte sich deshalb nun selbst und freiwillig aus der Öffentlichkeit zurück. Faber beschrieb die aktuelle Situation in Bezug auf Ma so: "Er mag zwar nicht auftauchen, aber er wird auch nicht vermisst". Darüber hinaus sei Ma aber weder in Haft noch werde er gefangen gehalten. Ma werde sich aber auch absehbar weiter nicht öffentlich zu seiner Lage äußern oder gar in der Öffentlichkeit auftreten.

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nightkids 07. Jan 2021

wie alle gleich vom schlimmsten ausgehen. menschen ändern sich und vielleicht will er...

Roman123 07. Jan 2021

der wird sich vermutlich aktuell in Kiev aufhalten und dort neue Business erarbeiten.

Vögelchen 06. Jan 2021

zieht sich nicht grundlos zurück.

DirkK 06. Jan 2021

...hat Sokrates den Schierlingsbecher getrunken.



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