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Algorithmus-Update: Facebook will weniger Spam-Links in News Feed

Im News Feed der Facebook-Nutzer finden sich zum Teil haufenweise Links zu qualitativ schlechten Inhalten - Spam, Clickbait oder sensationsheischende Nicht-News. Facebook will mit einem neuen Algorithmus die Zahl derartiger Links deutlich senken und den News Feed somit wieder interessanter machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook will Spammer besser unter Kontrolle bekommen.
Facebook will Spammer besser unter Kontrolle bekommen. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Facebook hat in einem Blogbeitrag mitgeteilt, den News Feed seines sozialen Netzwerkes künftig besser vor Links zu Falschmeldungen, Spam, Clickbait oder Sensationsmeldungen zu schützen. Der Auswahl-Algorithmus soll massenweise geteilte Links zu derartigen Meldungen künftig besser erkennen und sperren.

Einfluss von Spammern soll eingedämmt werden

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Auf diese Weise will Facebook den Einfluss von Spammern oder auch Nutzern, die durch gezieltes Teilen von Falschinformationen Einfluss suchen, eindämmen. Facebook zufolge hat eine interne Untersuchung gezeigt, dass eine kleine Gruppe auf Facebook regelmäßig große Mengen an Inhalten teilt, die die News Feeds anderer Nutzer vollstopfen.

Facebook bezeichnet diese Inhalte selbst als "low quality content" und will diese mit dem neuen Auswahlverfahren in der Zahl reduzieren. Die Links werden vom Algorithmus künftig niedriger priorisiert, was dazu führt, dass sie weniger häufig in den Feeds anderer Nutzer auftauchen.

Dieser Schritt betrifft allerdings nur die jeweiligen Links selbst, nicht die Domain oder die Facebook-Seite dahinter. Auch Videos, Fotos, Check-Ins und Status-Updates sind nicht betroffen - ausschließlich massenhaft geteilte Links.

Kritik an Facebook hält sich

Facebook zufolge ist der Schritt nur einer von vielen, um den Einfluss von tendenziösen oder falschen Nachrichten im Netzwerk einzudämmen. Besonders nach der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten wurden Vorwürfe laut, Facebook habe während des Wahlkampfes nicht genügend getan, um die Verbreitung von Falschmeldungen einzudämmen oder zu verhindern.



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martinalex 03. Jul 2017

Wenn man bei den Freunden, die was kommentieren, wenigstens auch das lesen könnte (bzw...

Phreeze 03. Jul 2017

nur mit der App wohl oder ? Im browser hab ich einfach den Link mit most recent gespeichert

Poison Nuke 02. Jul 2017

schädigt ja ihr Geschäftsmodell. Denn an fremder Werbung verdienen sie nichts. Wenn darf...


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