Abo
  • IT-Karriere:

Algorithmus-Update: Facebook will weniger Spam-Links in News Feed

Im News Feed der Facebook-Nutzer finden sich zum Teil haufenweise Links zu qualitativ schlechten Inhalten - Spam, Clickbait oder sensationsheischende Nicht-News. Facebook will mit einem neuen Algorithmus die Zahl derartiger Links deutlich senken und den News Feed somit wieder interessanter machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook will Spammer besser unter Kontrolle bekommen.
Facebook will Spammer besser unter Kontrolle bekommen. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Facebook hat in einem Blogbeitrag mitgeteilt, den News Feed seines sozialen Netzwerkes künftig besser vor Links zu Falschmeldungen, Spam, Clickbait oder Sensationsmeldungen zu schützen. Der Auswahl-Algorithmus soll massenweise geteilte Links zu derartigen Meldungen künftig besser erkennen und sperren.

Einfluss von Spammern soll eingedämmt werden

Stellenmarkt
  1. European IT Consultancy EITCO GmbH, Bonn, Berlin, München
  2. Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth

Auf diese Weise will Facebook den Einfluss von Spammern oder auch Nutzern, die durch gezieltes Teilen von Falschinformationen Einfluss suchen, eindämmen. Facebook zufolge hat eine interne Untersuchung gezeigt, dass eine kleine Gruppe auf Facebook regelmäßig große Mengen an Inhalten teilt, die die News Feeds anderer Nutzer vollstopfen.

Facebook bezeichnet diese Inhalte selbst als "low quality content" und will diese mit dem neuen Auswahlverfahren in der Zahl reduzieren. Die Links werden vom Algorithmus künftig niedriger priorisiert, was dazu führt, dass sie weniger häufig in den Feeds anderer Nutzer auftauchen.

Dieser Schritt betrifft allerdings nur die jeweiligen Links selbst, nicht die Domain oder die Facebook-Seite dahinter. Auch Videos, Fotos, Check-Ins und Status-Updates sind nicht betroffen - ausschließlich massenhaft geteilte Links.

Kritik an Facebook hält sich

Facebook zufolge ist der Schritt nur einer von vielen, um den Einfluss von tendenziösen oder falschen Nachrichten im Netzwerk einzudämmen. Besonders nach der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten wurden Vorwürfe laut, Facebook habe während des Wahlkampfes nicht genügend getan, um die Verbreitung von Falschmeldungen einzudämmen oder zu verhindern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 169,90€ + Versand
  2. für 229,99€ vorbestellbar
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

martinalex 03. Jul 2017

Wenn man bei den Freunden, die was kommentieren, wenigstens auch das lesen könnte (bzw...

Phreeze 03. Jul 2017

nur mit der App wohl oder ? Im browser hab ich einfach den Link mit most recent gespeichert

Poison Nuke 02. Jul 2017

schädigt ja ihr Geschäftsmodell. Denn an fremder Werbung verdienen sie nichts. Wenn darf...


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    •  /