Die Sitze sind bei unserem Testfahrzeug sportliche Schalensitze (gegen Aufpreis), sie stützen optimal von der Seite. Das bedeutet aber auch, dass sie relativ hart sind und keine Lordosestütze haben – für lange Fahrten sind sie entsprechend nicht sonderlich gut geeignet. Um mit dem kleinen Alfa um die Kurven zu brettern hingegen schon, mehr dazu später. Angesichts des Preises wundert mich, dass nur der Fahrersitz elektrisch verstellt werden kann – der Beifahrersitz hat nur manuelle Einstellungen.
Zwischen den Vordersitzen ist eine Mittelkonsole mit kleinem Fach und Smartphone-Ladeschale verbaut. Dazu gibt es Fächer in den Türtaschen, viel Stauraum gibt es im Junior Elettrica aber nicht. Der Kofferraum ist mit 400 Litern angesichts der Länge des Fahrzeugs ausreichend groß, bei zurückgeklappten Rücksitzen werden daraus 1.265 Liter.
Der zentrale Bildschirm ist mit 10,1 Zoll eher klein, er reagiert gut auf Eingaben. Zum Einsatz kommt im Grunde ein vergleichbares System wie beim DS No. 8 , das allerdings vom Design her auf Alfa Romeo getrimmt wurde. Es wirkt auf mich stellenweise etwas billig, muss ich gestehen, was an den Grafiken und den Farben liegt. Denkbar ist, dass es als sportlich-schlicht gedacht war, gelungen finde ich das Design aber nicht.
Konfigurierbare Bildschirme wie beim DS No. 8
Ich kann drei Homescreens nach meinen Wünschen mit Informations-Widgets einrichten, beim 10,25 Zoll großen Fahrdisplay lassen sich fünf unterschiedliche Bildschirmkonfigurationen einstellen. Das funktioniert wie beim DS No. 8 und ist praktisch, um während der Fahrt je nach Bedürfnis das Informationsangebot zu verändern.
Bild 1/32: Im Innenraum gibt es neben hübschem Alcantara leider auch viel Pianolack. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/32: Das Infotainment-Display in der Mitte ist verhältnismäßig klein. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/32: Im Innenraum wird viel Hartplastik verwendet, das billig wirkt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/32: Die Klimaanlage lässt sich mit physischen Buttons steuern - die leider nicht hintergrundbeleuchtet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/32: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an, die Darstellung lässt sich gut konfigurieren. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/32: Das Navigationssystem leitet gut zum Ziel, es gibt aber keine vernünftige Ladeplanung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/32: Das Design des Infotainmentsystems soll wohl sportlich wirken, es wirkt an manchen Stellen aber unübersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/32: Die Rückbank des Junior Elettrica Veloce ist nur bedingt für Passagiere geeignet, da es nicht viel Beinfreiheit gibt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/32: Der Beifahrersitz lässt sich auch in der voll ausgestatteten Version nicht elektrisch einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/32: Alfa Romeo hat beim Junior Elettrica Veloce reichlich Sport-Hardware verbaut, was man vor allem anhand der guten Kurvenlage merkt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/32: Mit einer Größe von 1,80 Metern ist der Platz auf der Rückbank schon sehr eng. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/32: Die Knie verschwinden in Aushöhlungen der vorderen Sitze, bequem ist das allerdings nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/32: Das seitliche Profil des Junior Elettrica Veloce (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/32: Das Elektroauto hat vorn große Bremsscheiben. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/32: Das große Alfa-Romeo-Logo an der Front (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/32: Das Lenkrad bietet die von vielen Stellantis-Fahrzeugen gewohnte Bedienung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 17/32: Die Türen und der obere Teil des Armaturenbrettes sind aus hartem, unschönen Plastik. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/32: Die Sportsitze bieten eine optimale seitliche Abstützung, sind aber auf langen Fahrten nicht sonderlich bequem. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/32: Die Lüfterauslässe sind rund und ebenfalls mit dem Logo des Herstellers versehen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/32: Was wie Leder aussieht, ist Plastik. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/32: Wer vergisst, von wem der Junior Elettrica Veloce stammt, wird immer wieder an den Hersteller erinnert. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/32: Der Fahrersitz lässt sich gegen Aufpreis elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/32: Passagiere auf der Rückbank bekommen einen USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/32: Das Cockpit des Junior Elettrica Veloce
Bild 25/32: Die Sportsitze sind durchlässig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/32: Der Kofferraum fasst 400 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/32: Mit heruntergeklappten Rücksitzen passen 1.265 Liter hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/32: Der Frunk ist sehr klein, es passt das Ladekabel hinein. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 29/32: Der Fahrassistent funktioniert wie bei anderen Stellantis-Fahrzeugen gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 30/32: Alfa Romeos Junior Elettrica in der Veloce-Ausstattung (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 31/32: Das Design des kleinen Crossover-SUV ist rundlich, das Heck hat eine auffällige Lippe. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 32/32: Etwas gewöhnungsbedürftig ist das große Alfa-Romeo-Logo im Kühlergrill. (Bild: Martin Wolf/Golem)
So kann ich meine Navigation auf den Fahrbildschirm legen, aber auch Informationen zur Reichweite oder zur Musik - oder eine Kombination daraus. Wechseln lassen sich die vordefinierten Bildschirme über einen Button am linken Lenkradhebel.
Apropos Navigation: Das eingebaute System bringt mich zwar ans Ziel, wirklich gut ist das Navi aber nicht. Vor allem die Ladeplanung finde ich enttäuschend: Gebe ich ein Ziel ein, wird die Route einfach gestartet, ohne dass ich einen Überblick bekomme. Beim Herauszoomen kann ich dann Ladepunkte einfügen, automatisch geschieht das nicht.
Verwirrend ist, dass auch Ladepunkte außerhalb der Reichweite angezeigt werden – eine intelligente Ladeplanung sieht anders aus. Ich kann auch keine präferierten Ladeanbieter auswählen, das gesamte Navi wirkt bezüglich elektrischen Fahrens sehr rudimentär. Ich gehe davon aus, dass es sich schlicht um das gleiche System handelt wie bei den Verbrennerversionen des Juniors.