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Sportsitze mit guter seitlicher Stabilisierung

Die Sitze sind bei unserem Testfahrzeug sportliche Schalensitze (gegen Aufpreis), sie stützen optimal von der Seite. Das bedeutet aber auch, dass sie relativ hart sind und keine Lordosestütze haben – für lange Fahrten sind sie entsprechend nicht sonderlich gut geeignet. Um mit dem kleinen Alfa um die Kurven zu brettern hingegen schon, mehr dazu später. Angesichts des Preises wundert mich, dass nur der Fahrersitz elektrisch verstellt werden kann – der Beifahrersitz hat nur manuelle Einstellungen.

Zwischen den Vordersitzen ist eine Mittelkonsole mit kleinem Fach und Smartphone-Ladeschale verbaut. Dazu gibt es Fächer in den Türtaschen, viel Stauraum gibt es im Junior Elettrica aber nicht. Der Kofferraum ist mit 400 Litern angesichts der Länge des Fahrzeugs ausreichend groß, bei zurückgeklappten Rücksitzen werden daraus 1.265 Liter.

Der zentrale Bildschirm ist mit 10,1 Zoll eher klein, er reagiert gut auf Eingaben. Zum Einsatz kommt im Grunde ein vergleichbares System wie beim DS No. 8 , das allerdings vom Design her auf Alfa Romeo getrimmt wurde. Es wirkt auf mich stellenweise etwas billig, muss ich gestehen, was an den Grafiken und den Farben liegt. Denkbar ist, dass es als sportlich-schlicht gedacht war, gelungen finde ich das Design aber nicht.

Konfigurierbare Bildschirme wie beim DS No. 8

Ich kann drei Homescreens nach meinen Wünschen mit Informations-Widgets einrichten, beim 10,25 Zoll großen Fahrdisplay lassen sich fünf unterschiedliche Bildschirmkonfigurationen einstellen. Das funktioniert wie beim DS No. 8 und ist praktisch, um während der Fahrt je nach Bedürfnis das Informationsangebot zu verändern.

So kann ich meine Navigation auf den Fahrbildschirm legen, aber auch Informationen zur Reichweite oder zur Musik - oder eine Kombination daraus. Wechseln lassen sich die vordefinierten Bildschirme über einen Button am linken Lenkradhebel.

Apropos Navigation: Das eingebaute System bringt mich zwar ans Ziel, wirklich gut ist das Navi aber nicht. Vor allem die Ladeplanung finde ich enttäuschend: Gebe ich ein Ziel ein, wird die Route einfach gestartet, ohne dass ich einen Überblick bekomme. Beim Herauszoomen kann ich dann Ladepunkte einfügen, automatisch geschieht das nicht.

Verwirrend ist, dass auch Ladepunkte außerhalb der Reichweite angezeigt werden – eine intelligente Ladeplanung sieht anders aus. Ich kann auch keine präferierten Ladeanbieter auswählen, das gesamte Navi wirkt bezüglich elektrischen Fahrens sehr rudimentär. Ich gehe davon aus, dass es sich schlicht um das gleiche System handelt wie bei den Verbrennerversionen des Juniors.


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